Einloggen
E-Mail
Passwort
Passwort anzeigen
Merken
Passwort vergessen?
Werden Sie kostenlos Mitglied
Registrieren
Registrieren
Mitglied werden
Kostenlos registrieren
Abonnent werden
Unser Angebot
Einstellungen
Einstellungen
Dynamische Kurse 
OFFON
News: Aktuelle News
Aktuelle NewsUnternehmenMärkteWirtschaft & ForexRohstoffeZinssätzeBusiness LeadersInstitutionelle AnlegerTermineSektoren 
Alle NewsWirtschaftDevisen & ForexKryptowährungenCybersicherheitPressemitteilungen

Verkehrsunternehmen : Hochwasserschäden mindestens 2,3 Mrd EUR

28.07.2021 | 12:16

BERLIN (AFP)--Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) schätzt die Schäden durch die schweren Unwetter im Westen und Süden Deutschlands allein für den öffentlichen Personen- und Schienengüterverkehr auf mindestens 2,3 Milliarden Euro. VDV-Präsident Ingo Wortmann erklärte in Berlin, die unmittelbaren Schäden an Bussen, Bahnen und der Schienen-Infrastruktur beliefen sich ersten Schätzungen zufolge auf 1,5 Milliarden Euro. Hinzu kämen die Mittel für den Wiederaufbau.

Es sei deutlich geworden, "dass wir zukünftig möglichst hochwassersicher bauen müssen", sagte Wortmann. Beim Wiederaufbau sei es auch sinnvoll, einen höheren Standard zugrunde zu legen, wie er im Zukunftsbündnis Schiene zwischen dem Verkehrsministerium und der Branche vereinbart worden sei. Der Mittelbedarf erhöhe sich so auf mindestens 2,3 Milliarden Euro. "Vor der Branche liegt ein Kraftakt", fügte Wortmann hinzu.

Die Unwetter haben schwere Zerstörungen vor allem in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen angerichtet; weitere Schäden entstanden den Verkehrsunternehmen in Baden-Württemberg und Sachsen. Der VDV vertritt mehr als 600 Unternehmen des Personen- und Schienengüterverkehrs.

Viele Schäden könnten noch nicht abschließend beurteilt werden, erklärte VDV-Präsident Wortmann. Erst schrittweise Ortsbegehungen mit Fachpersonal erlaubten detaillierte Abschätzungen. "Insofern gehen wir davon aus, dass die bisher bekannten Schäden die Untergrenze bilden".

Allein die Deutsche Bahn geht von 1,3 Milliarden Euro Schäden aus. Dazu kommen laut VDV Schäden an der Schieneninfrastruktur nicht-bundeseigener Bahnen wie der Rhein Sieg Eisenbahn oder der Rurtalbahn in Höhe von rund 107 Millionen Euro. Schäden an Fahrzeugen bezifferte der Verband mit rund 51 Millionen Euro. Weitere 0,9 Millionen Euro beträgt der Schaden an Betriebshöfen und weiteren Gebäuden.

Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com

DJG/smh

(END) Dow Jones Newswires

July 28, 2021 06:15 ET (10:15 GMT)

Aktuelle Nachrichten "Wirtschaft & Forex"
22:37WDH : dpa-AFX Presseschau für den 17. September
AW
22:33BIDEN WILL UMSTEUERN : Normalbürger entlasten statt Konzerne
DP
22:33Salzburg wird in Österreich zum Höchstrisikogebiet
DP
22:30Atom-U-Boote für Australien - Pakt mit den USA sorgt für Zoff
DP
22:29WDH/Merkel und Macron beschwören Achse Paris-Berlin
DP
22:22US-REGIERUNG : U-Boot-Deal mit Australien richtet sich gegen niemanden
DP
22:20Probleme bei der Chipversorgung und beim Testen werden die Produktion von Leichtfahrzeugen im Jahr 2021 weiter einschränken - IHS Markit
MR
21:41BLINKEN NACH ÄRGER WEGEN U-BOOT-DEALS : Paris ist wichtiger Partner
DP
21:38WAHL21/Baerbock wirbt für transatlantische Klimaschutzallianz
DJ
21:33Niederländische Außenministerin tritt nach Kritik an Afghanistan-Evakuierungen zurück
DJ
Aktuelle Nachrichten "Wirtschaft & Forex"