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VDMA: Großanlagen sorgen für überaus kräftigen Schub im September

04.11.2021 | 10:01

Von Andreas Plecko

FRANKFURT (Dow Jones)--Das Großanlagengeschäft hat im September für außergewöhnlichen Schub bei den deutschen Maschinen- und Anlagenbauern gesorgt. Die Bestellungen legten um real 65 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zu, wie Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) mitteilte. Die Inlandsorders wuchsen dabei lediglich um 3 Prozent. Aus dem Ausland verbuchten die Unternehmen dagegen mit einem Plus von 98 Prozent fast eine Verdoppelung der Aufträge.

"Großanlagengeschäfte haben den Monat September in besonderer Weise geprägt. Doch selbst ohne diesen Sondereffekt läge der gesamte Ordereingang immer noch um rund ein Fünftel über Vorjahresniveau", erläuterte VDMA-Konjunkturexperte Olaf Wortmann. Wie schnell diese Aufträge nun abgearbeitet werden können, sei angesichts der vorherrschenden Lieferengpässe bei einigen Komponenten und Materialien schwer abschätzbar.

"Erfreulich ist aber, dass die Belebung der Nachfrage weiter intakt ist und sich nur zu einem geringen Teil aus Hamsterkäufen nährt. Aber es wird länger dauern als üblich, bis daraus auch Umsätze werden", sagte Wortmann.

Im Dreimonatszeitraum Juli bis September fiel die Auftragsbilanz ebenfalls sehr erfreulich aus. Die Aufträge legten um 50 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zu. Die Inlandsbestellungen wuchsen um 19 Prozent, die Auslandsorders legten um 67 Prozent zu. Die Aufträge aus den Euro-Ländern stiegen um 31 Prozent, aus den Nicht-Euro-Ländern kamen 82 Prozent mehr Bestellungen.

Für die ersten neun Monate 2021 verbuchten die Maschinen- und Anlagenbauer ein Plus im Auftragseingang von 36 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Aus dem Inland kamen 19 Prozent mehr Bestellungen, aus dem Ausland waren es 45 Prozent. Die Nicht-Euro-Länder (49 Prozent) zeigten in dieser Zeitspanne noch mehr Dynamik als die Euro-Länder (36 Prozent).

Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com

DJG/apo/hab

(END) Dow Jones Newswires

November 04, 2021 05:00 ET (09:00 GMT)

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