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UPDATE/KBA meldet 19 Prozent weniger Pkw-Neuzulassungen im Februar

03.03.2021 | 14:12

--Januar und Februar zusammen mit Absatzminus von 25%

--EY: Vieles spricht für starkes zweites Halbjahr

--Produktion weiter durch Chip-Engpässe beeinträchtigt

(NEU: Aussagen EY, Produktionszahlen VDA)

Von Matthias Goldschmidt

FRANKFURT (Dow Jones)--Die Zahl der neu in Deutschland zugelassenen Pkw ist im Februar in Folge der Lockdown-Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie erneut rückläufig gewesen. Wie das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) mitteilte, wurden im vergangenen Monat mit 194.349 Pkw 19,0 Prozent weniger zugelassen als vor Jahresfrist. Akkumuliert ergibt sich für die Monate Januar und Februar ein Rückgang um rund ein Viertel im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die Beratungs- und Prüfungsgesellschaft EY geht unterdessen davon aus, dass sich die Lage in den kommenden Monaten verbessert.

"Sobald die Autohäuser wieder geöffnet sind, werden auch die Neuzulassungen deutlich nach oben gehen", sagte EY-Partner Peter Fuß. "Unterm Strich spricht viel dafür, dass wir ein starkes zweites Halbjahr haben werden, denn der Nachholbedarf ist enorm." Das werde aber nicht ausreichen, um schon 2021 das Vorkrisenniveau von 2019 wieder zu erreichen.

Bei den Februar-Zahlen seien vor allem private Neuwagenkäufe unter Druck geraten, so Fuß, was "angesichts geschlossener Autohäuser kaum verwunderlich ist". Auch das Auslaufen der Mehrwertsteuersenkung im Dezember dürfte sich aufgrund der vorgezogenen Neuwagenkäufe negativ ausgewirkt haben.

Massiv unter Druck stehen laut EY Verbrenner. Während Elektroautos und Plug-in-Hybride zusammen um 143 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum zulegten, sackten die Verkäufe von Benzinern und Selbstzündern um 39 Prozent ab. EY-Partner Fuß geht davon aus, dass sich das Tempo der Käufe elektrifizierter Neuwagen im Jahresverlauf noch erhöhen wird. Auch die Lieferprobleme aufgrund der Chip-Engpässe dürften spätestens in der zweiten Jahreshälfte "der Vergangenheit angehören".

Im Februar war die Produktion weiterhin durch die Lieferengpässe von Halbleitern gehemmt, wie der Verband der Automobilindustrie (VDA) erklärte. In den deutschen Automobilwerken liefen im Februar 323.600 Pkw von den Bändern, 17 Prozent weniger als im Vorjahr. Im Januar und Februar wurden insgesamt 560.700 Pkw produziert, das war ein Minus von 23 Prozent. Der Export ging im vergangenen Monat um 19 Prozent 232.900 Pkw zurück, seit Jahresbeginn um 23 Prozent auf 411.900 Fahrzeuge.

Laut KBA erreichten im Februar unter den deutschen Marken Smart mit plus 123,0 Prozent, Mini mit plus 18,6 Prozent und Porsche mit plus 3,6 Prozent im Februar Zulassungssteigerungen. Bei Mercedes (minus 28,3 Prozent), Opel (minus 11,3 Prozent) und Audi (minus 11,0 Prozent) fielen die Rückgänge dagegen zweistellig aus. Bei Ford brachen die Neuzulassungen sogar um 40,1 Prozent ein. Bei den Importmarken legten die Neuzulassungen bei Tesla um 180 Prozent zu, bei Land Rover um 23,4 Prozent und bei Ssangyong um 8,4 Prozent. Starke Einbußen bei den Neuzulassungen mussten hingegen Honda (minus 62,8 Prozent), Mazda (minus 59,6 Prozent), Mitsubishi (minus 55,9 Prozent), Suzuki (minus 52,3 Prozent) und Dacia (minus 51,3 Prozent) hinnehmen.

(Mitarbeit: Britta Becks)

Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com

DJG/brb/mgo/sha

(END) Dow Jones Newswires

March 03, 2021 08:11 ET (13:11 GMT)

Im Artikel erwähnte Wertpapiere
%Kurs01.01.
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GENERAL MOTORS COMPANY 0.17%58.71 verzögerte Kurse.40.99%
HYUNDAI MOTOR COMPANY 0.43%231500 Schlusskurs.20.57%
KIA CORPORATION 2.00%86900 Schlusskurs.39.26%
MAZDA MOTOR CORPORATION 0.11%890 Schlusskurs.28.61%
NISSAN MOTOR CO., LTD. -1.06%576.1 Schlusskurs.2.88%
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TOYOTA MOTOR CORPORATION -0.40%8530 Schlusskurs.7.20%
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