Nachrichten und Einschätzungen zu dem russischen Angriffskrieg in der Ukraine sowie den Auswirkungen:


Strack-Zimmermann: Ukraine-Hilfe entscheidet über weitere Krisenherde 

Nach Ansicht der FDP-Verteidigungspolitikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann hängt auch die Zukunft der Republik Moldau an der westlichen Unterstützung für die Ukraine. Russlands Präsident Wladimir Putin "provoziert jetzt an allen geografischen Ecken und Enden", sagte die Vorsitzende des Bundestags-Verteidigungsausschusses der Funke Mediengruppe mit Blick auf den Konflikt um Transnistrien. "Umso wichtiger ist es, dass wir besonders in der Ukraine nicht nur Position beziehen, sondern den Worten Taten folgen lassen und wirklich alles tun, damit die Ukraine den Krieg gewinnt." Das entscheide darüber, ob es weitere Krisenherde gebe. Putin rieche es, wenn der Westen Schwäche oder Uneinigkeit zeige, warnte Strack-Zimmermann. "Nicht Eiern ist das Gebot der Stunde, sondern Klarheit und Entschlossenheit."


Scholz: Werde keine Bundeswehrsoldaten in die Ukraine entsenden 

Nach Äußerungen von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron über eine mögliche Entsendung westlicher Bodentruppen in die Ukraine hat Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) versichert, keine Bundeswehrsoldaten in das Kriegsgebiet zu schicken. "Um es klipp und klar zu sagen: Als deutscher Bundeskanzler werde ich keine Soldaten unserer Bundeswehr in die Ukraine entsenden", erklärte Scholz am Mittwoch in einem Video im Onlinedienst X. "Das gilt. Darauf können sich unsere Soldatinnen und Soldaten verlassen", betonte der Kanzler. Die Unterstützung für die Ukraine werde mit mehr Munition und Waffen vor allem für die Luftverteidigung verstärkt - aber die Nato werde nicht Kriegspartei werden. "Wir wollen nicht, dass der Krieg Russlands gegen die Ukraine zu einem Krieg zwischen Russland und der Nato wird", sagte Scholz.


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February 29, 2024 03:48 ET (08:48 GMT)