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ÜBERBLICK am Abend/Konjunktur, Zentralbanken, Politik

07.10.2022 | 19:00

Die wichtigsten Ereignisse und Meldungen zu Konjunktur, Zentralbanken, Politik aus dem Programm von Dow Jones Newswires

Solider US-Stellenaufbau im September

Das US-Jobwachstum ist im September solide geblieben, während die Arbeitslosequote überraschend sank. Wie das US-Arbeitsministerium berichtete, entstanden in der Privatwirtschaft und beim Staat 263.000 zusätzliche Stellen. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte hatten einen Zuwachs um 275.000 Jobs erwartet. Die Angaben für die beiden Vormonate wurden kumuliert um 11.000 Jobs nach oben revidiert. Die separat erhobene Arbeitslosenquote fiel im September auf 3,5 von 3,7 Prozent, während Ökonomen eine stabile Quote von 3,7 Prozent erwartet hatten.

LBBW: Hoffnung auf "Soft Landing" in den USA

Mit den aktuellen Arbeitsmarktdaten sieht LBBW-Ökonom Dirk Chlench die Möglichkeit einer weichen konjunkturellen Landung in den USA. "Der Beschäftigungsaufbau in den Vereinigten Staaten schwächt sich langsam ab, auch der Zuwachs bei den Stundenlöhnen fällt nicht mehr so hoch aus wie noch vor einigen Monaten", schreibt in einem Kommentar. "Dies gibt Anlass zur Hoffnung, dass in den Vereinigten Staaten - im Gegensatz zum Euro-Währungsgebiet - ein 'Soft Landing' gelingen wird.

Regierung bringt Entwurf zur Finanzierung des Abwehrschirms auf den Weg

Die Bundesregierung hat den Entwurf einer Formulierungshilfe für das Gesetz auf den Weg gebracht, das die Finanzierung des 200 Milliarden Euro schweren Abwehrschirms gegen die hohen Energiepreise regelt. "Ziel der Gesetzesänderung ist es, den Wirtschaftsstabilisierungsfonds um einen weiteren Zweck zur Abwehr schwerer wirtschaftlicher Schäden zu erweitern", heißt es in dem vom Finanzministerium erarbeiteten Entwurf, in den Dow Jones Newswires Einblick hatte.

Scholz: EU-Gaspreisinstrument muss Versorgungssicherheit gewährleisten

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat sich nach Beratungen beim EU-Sondergipfel in Prag ablehnend zu Vorschlägen für einen EU-Gaspreisdeckel gezeigt, die die Energieversorgungssicherheit gefährden würden. "Wir sind uns völlig einig, die Preise für den Import von Gas sind viel zu hoch", sagte Scholz. Sie entsprächen "nicht dem Verhältnis von Angebot und Nachfrage" und müssten sinken. "Es ist aber auch klar: Jeder Markteingriff, jede Setzung von Preisen stellt automatisch Fragen an die Versorgungssicherheit".

Scholz: Europäische Staaten stehen an Seite der Ukraine

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat nach dem Treffen von 44 Staats- und Regierungschefs im Rahmen der neuen Europäischen Politischen Gemeinschaft in Prag und einem nachfolgenden EU-Sondergipfel eine Geschlossenheit bei der Unterstützung für die Ukraine betont. "Von Prag geht ein klares Signal aus: Die Staaten Europas stehen fest an der Seite der Ukraine", erklärte Scholz. Niemand akzeptiere "die fadenscheinigen Versuche Russlands, sich Teile der Ukraine völkerrechtswidrig unter den Nagel zu reißen".

Gas-Speicherstand steigt trotz der niedrigeren Temperaturen weiter an

Der Gas-Speicherstand in Deutschland steigt trotz der niedrigeren Temperaturen und des weitgehenden Fehlens von Lieferungen aus Russland weiter an. "Trotz des Lieferstopps sind die Speicher schon gut gefüllt und steigen weiter an - auf Stand heute 93 Prozent", erklärte Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne). Zudem sieht Habeck mit der Zustimmung des Bundesrats zur Novelle des Energiesicherungsgesetzes auch den Ökostrom-Ausbau auf Kurs.

Österreich klagt wegen Atomkraft-Einstufung als nachhaltig - Zeitung

Österreich klagt nach Presseinformationen wegen der von der EU-Kommission geplanten Einstufung von Atomenergie als nachhaltig vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg. Wie die österreichische Zeitung Kurier berichtete, wandte sich die Regierung an den EuGH. Das Europäische Parlament hatte die Bewertung von Gas und Atom als umweltverträglich im Juli gebilligt.

Biden unterzeichnet Dekret für neues Datenschutzabkommen mit der EU

US-Präsident Joe Biden hat ein Dekret für ein neues Datenschutzabkommen zwischen den USA und der EU unterzeichnet. Das Dekret sieht neue Richtlinien für den Umgang von US-Geheimdiensten mit Daten von EU-Bürgern vor, wie das Weiße Haus mitteilte.

Weißes Haus: Keine Hinweise auf bevorstehenden russischen Atomwaffeneinsatz

Nach der Warnung von US-Präsident Joe Biden vor einem atomaren "Armageddon" hat das Weiße Haus betont, dass es derzeit keine Hinweise auf einen bevorstehenden Atomwaffeneinsatz durch Russland gebe. "Wir haben keinen Grund gesehen, unsere eigene strategische nukleare Aufstellung anzupassen", sagte Bidens Sprecherin Karine Jean-Pierre an Bord der Präsidentenmaschine Air Force One. "Wir haben auch keine Hinweise darauf, dass Russland unmittelbar einen Einsatz von Atomwaffen vorbereitet."

+++ Konjunkturdaten +++

US/Lagerbestände Großhandel Aug +1,3% (PROG: +1,2%)

Kanada Sep Arbeitslosenquote 5,2% (Aug: 5,4%)

Kanada Sep Arbeitslosenquote PROGNOSE: 5,4%

Kanada Sep Beschäftigte +21.100 gg Aug

Kanada Sep Beschäftigte PROGNOSE: +20.000

Kanada Sep Erwerbsquote 64,7% (Aug: 64,8%)

Brasilien Einzelhandelsumsatz Aug -0,1% gg Vm; +1,6% gg Vj

DJG/DJN/AFP/apo/sha

(END) Dow Jones Newswires

October 07, 2022 13:00 ET (17:00 GMT)

Im Artikel erwähnte Wertpapiere
%Kurs01.01.
EURO / BRAZILIAN REAL (EUR/BRL) -0.12%5.4618 verzögerte Kurse.-13.60%
US DOLLAR / RUSSIAN ROUBLE (USD/RUB) 0.40%62.8 verzögerte Kurse.-16.73%
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