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Steuereinnahmen steigen im Juni - Bleiben aber unter Vorkrisenniveau

22.07.2021 | 08:33
ARCHIV: 500-Euro-Banknoten in der Zentrale des Unternehmens Money Service Austria in Wien, Österreich, 3. März 2016. REUTERS/Leonhard Foeger

Berlin (Reuters) - Die Steuereinnahmen von Bund und Ländern sind im Juni erneut deutlich gestiegen.

Sie wuchsen um 12,9 Prozent zum Vorjahresmonat auf knapp 73,8 Milliarden Euro, wie aus dem am Donnerstag veröffentlichten Monatsbericht des Bundesfinanzministeriums hervorgeht. "Hierbei ist zu berücksichtigen, dass das Steueraufkommen im Vorjahresmonat aufgrund der steuerlichen Maßnahmen zur Abmilderung der Auswirkungen der Corona-Pandemie deutlich gemindert war", so das Ministerium, das damals etwa Steuerstundungen für Unternehmen erlaubt hatte. Im Vergleich zum Juni 2019, als es die Pandemie noch nicht gab, fiel das Steueraufkommen hingegen um 8,6 Prozent niedriger aus. Im gesamten ersten Halbjahr legten die Steuereinnahmen von Bund und Ländern um 5,9 Prozent auf mehr als 347 Milliarden Euro zu.

Experten gehen für dieses Jahr von einer deutlichen Konjunkturerholung aus, zumal viele Corona-Beschränkungen - etwa für Hotels und Gaststätten - inzwischen wieder gelockert wurden. Damit dürften auch die Steuereinnahmen weiter zulegen. "Die pandemische Lage in Deutschland hat sich im Juni 2021 weiter entspannt und macht Hoffnung auf eine rasche gesamtwirtschaftliche Erholung", so das Ministerium. Es rechnet insbesondere für die Sommermonate mit einer anziehenden Konjunktur.

Keine Entspannung erwartet die Regierung vorerst bei der Inflation. In der zweiten Jahreshälfte sei "nochmal mit einem deutlichen Plus bei den Inflationsraten zu rechnen, die temporär 3 Prozent spürbar überschreiten dürften", heißt es im Monatsbericht. Grund dafür sei ein Basiseffekt: In der zweiten Jahreshälfte hatte die Regierung die Mehrwertsteuersätze vorübergehend gesenkt, um die Corona-geplagte Wirtschaft zu beleben, was ab diesem Monat die Teuerungsrate zusätzlich nach oben treiben dürfte. Diese lag im Juni bei 2,3 Prozent.


© Reuters 2021
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