Einloggen
Einloggen
Oder einloggen mit
GoogleGoogle
Twitter Twitter
Facebook Facebook
Apple Apple     
Registrieren
Oder einloggen mit
GoogleGoogle
Twitter Twitter
Facebook Facebook
Apple Apple     
News
Alle NewsUnternehmenIndizesDevisen / ForexRohstoffeKryptowährungenETFZinssätzeWirtschaftThemenSektoren 

Royal Mail will keine Briefe mehr an Samstagen austragen

17.11.2022 | 13:09

LONDON (dpa-AFX) - Nach heftigen Verlusten will der Postdienst Royal Mail keine Briefe mehr an Samstagen austragen. Der britische Dienstleister hat die Regierung nach eigenen Angaben förmlich um Erlaubnis gebeten, von einem sechstägigen Briefzustelldienst auf eine Fünf-Tage-Woche umstellen zu dürfen. Pakete und Päckchen sollen aber weiterhin von Montag bis Sonntag ausgeliefert werden. Ein Regierungssprecher äußerte sich am Donnerstag zurückhaltend.

Royal Mail ist zwar seit einigen Jahren nicht mehr im Staatsbesitz. Weil das Unternehmen aber grundlegende Dienstleistungen für die Bevölkerung leistet ("Universal Service"), muss die britische Regierung den Änderungen zustimmen. In Deutschland hatte Deutsche-Post-Chef Frank Appel kürzlich einen Schlussstrich unter ein lange debattiertes Ende der Montagszustellung gezogen. In Deutschland wird außer am Sonntag weiterhin an jedem Tag Post zugestellt.

"Uns war immer klar, dass wir Veränderungen brauchen, um zu überleben", sagte Royal-Mail-Chef Simon Thompson. "Wir haben begonnen, das Geschäft umzukrempeln und werden alles tun, was nötig ist." Vor einem Monat hatte der Dienstleister bereits angekündigt, bis August 2023 bis zu 6000 Beschäftigte zu entlassen.

Das Unternehmen hatte für die erste Hälfte des Geschäftsjahres (25. September) hohe Verluste gemeldet. Das Minus lag bei 219 Millionen Pfund (251 Mio Euro), nach 235 Millionen Pfund Gewinn im Vorjahreszeitraum. Thompson machte mehrere Streiktage für das dicke Minus mitverantwortlich. Allein fünf Tage mit Arbeitsniederlegungen im Oktober hätten 30 Millionen Pfund gekostet. Das Unternehmen will in Verhandlungen mit der Gewerkschaft CWU weitere Streiks verhindern. Für das Gesamtjahr erwartet Royal Mail einen Verlust von 350 Millionen bis 450 Millionen Pfund./bvi/DP/jha


© dpa-AFX 2022
Im Artikel erwähnte Wertpapiere
%Kurs01.01.
BRITISH POUND / AUSTRALIAN DOLLAR (GBP/AUD) 0.54%1.74993 verzögerte Kurse.-1.90%
BRITISH POUND / CANADIAN DOLLAR (GBP/CAD) 0.11%1.61559 verzögerte Kurse.-1.41%
BRITISH POUND / JAPANESE YEN (GBP/JPY) 0.35%159.58 verzögerte Kurse.-0.30%
BRITISH POUND / NEW ZEALAND DOLLAR (GBP/NZD) 0.49%1.91283 verzögerte Kurse.0.00%
BRITISH POUND / SWISS FRANC (GBP/CHF) -0.06%1.11507 verzögerte Kurse.-0.18%
BRITISH POUND / US DOLLAR (GBP/USD) -0.18%1.20206 verzögerte Kurse.-0.35%
DEUTSCHE POST AG -1.97%41.935 verzögerte Kurse.21.63%
EURO / BRITISH POUND (EUR/GBP) -0.29%0.89326 verzögerte Kurse.1.17%
Aktuelle Nachrichten "Wirtschaft"
17:21Steinmeier appelliert: Müssen die deutsche Demokratie wehrhaft machen
DP
17:16KORREKTUR: NRW muss zig Millionen Masken und Kittel verbrennen
DP
17:14Zahl der Toten in der Türkei steigt nach Erdbeben auf 1541
DP
17:12Lula sagt, es gebe "keine Erklärung" für das aktuelle Zinsniveau in Brasilien
MR
17:09Russlands Haushaltsdefizit im Januar steigt durch Einbruch der Energieeinnahmen
MR
17:08US-Vizepräsident Harris wirbt für 4,2 Milliarden Dollar an Investitionen des Privatsektors in Zentralamerika
MR
17:06Steinmeier: Deutsche Demokratie muss wehrhaft gemacht werden
DP
17:06Dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 06.02.2023 - 17.00 Uhr
DP
17:06Studie: Rückhaltegebiete effizientester Schutz bei Überschwemmungen
DP
17:05Südafrikanischer Rand hält sich bei leicht rückläufigem US-Dollar
MR
Aktuelle Nachrichten "Wirtschaft"