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Nornickel muss per gerichtlicher Anordnung für Umweltschäden aufkommen; das Unternehmen habe seine Lektion gelernt, so der CEO

15.03.2021 | 10:01
DGAP-Media / 2021-03-15 / 10:00 
Am 5. Februar 2021 entschied das Schiedsgericht der Region Krasnojarsk über eine Klage des russischen Föderalen 
Dienstes für Umweltaufsicht ("Rosprirodnadzor") gegen eine Tochtergesellschaft des Unternehmens, JSC Norilsk-Taymyr 
Energy Company (NTEC). 
Das Gericht gab der Klage der Aufsichtsbehörde statt und ordnete an, dass die Tochtergesellschaft von Nornickel die 
Umweltschäden infolge eines Unfalls mit auslaufendem Dieselkraftstoff vom 29. Mai 2020 im Wärmekraftwerk Nr. 3 im 
Stadtteil Kajerkan der Stadt Norilsk in Höhe von 146,2 Mrd. RUB (ca. 1,9 Mrd. USD) kompensieren muss. 
Vladimir Potanin, der Präsident von Nornickel, kommentierte in einem Fernsehinterview nach der Bekanntgabe der 
Gerichtsentscheidung: 
"Diese Entscheidung zeugt vor allem von der Ernsthaftigkeit, mit der die Regierung Umweltfragen behandelt. Es ist eine 
Lektion für unser Unternehmen, aber ich denke, es ist auch ein Signal an die gesamte Geschäftswelt. Von nun an werden 
wir Umwelt- und Arbeitsschutzthemen noch ernster nehmen. Unser Unternehmen hat seine Lektion gelernt. Wir folgen den 
Anweisungen des Präsidenten, um die Folgen des Unfalls zu beseitigen und das Ökosystem wiederherzustellen", sagte 
Potanin in einem Interview, das im staatlichen Fernsehen Rossiya 24 ausgestrahlt wurde. 
Nornickel plant in den nächsten Jahren rund 350 Mrd. Rubel in Umweltprogramme zu investieren, sagte Potanin. 
"In naher Zukunft planen wir, eine Vereinbarung mit der föderalen und regionalen Regierung zu unterzeichnen. Diese 
sieht unter anderem zusätzliche Investitionen von Nornickel in Höhe von über 80 Mrd. Rubel im sozialen Bereich vor", 
fügte Potanin hinzu. 
Das Gerichtsurteil vom Freitag scheint die Bemühungen des Unternehmens, nämlich die Folgen des Unfalls umgehend und 
vollständig zu minimieren und die Ausbreitung der Verschmutzung zu verhindern, weitgehend zu ignorieren. 
Von Mai bis Oktober 2020 schloss Nornickel drei Hauptphasen des Aufräumprogramms ab. 95 km Absperrungen, 20 
Motorpumpen, 245 Blasentanks wurden installiert, 41km flexible Rohrleitungen wurden verlegt, durch die mehr als 25.000 
Quadratmeter Ölprodukte von einem temporären Tank zu einem Lager (zur späteren Trennung) gepumpt wurden. 
Im Sommer 2020 startete Norilsk Nickel ein Programm zur Rekultivierung des Geländes. Für eine möglichst schnelle und 
effektive Reaktion zog Norilsk Nickel in- und ausländische Fachleute und Unternehmen hinzu, arbeitete aktiv mit 
Umweltschützern zusammen und informierte diese über den Verlauf der Sanierungsarbeiten. 
Zusammen mit Wissenschaftlern der Russischen Akademie der Wissenschaften organisierte Norilsk Nickel die Große 
Norilsk-Expedition, um den Zustand der Umwelt in Taimyr zu untersuchen und den Zustand des Permafrostes zu analysieren, 
um ähnliche Unfälle in Zukunft zu vermeiden. 
Von Anfang an versprach Nornickel, für die Schäden aufzukommen und hat sein Versprechen gehalten: Das Unternehmen hat 
bereits eine beträchtliche Summe für die Sanierung der Umwelt und die Verhinderung eines größeren Schadens aufgewendet. 
Norilsk Nickel sagte am Freitag, dass es das Urteil des Schiedsgerichts der Region Krasnojarsk sorgfältig prüfen wird, 
sobald der vollständige Text dem Unternehmen vorliegt. 
Ende der Pressemitteilung 
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Emittent/Herausgeber: B2Press Online PR Service 
Schlagwort(e): Recht 
2021-03-15 Veröffentlichung einer Pressemitteilung, übermittelt durch DGAP - ein Service der EQS Group AG. 
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. 
Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und 
Pressemitteilungen. 
Medienarchiv unter http://www.dgap.de 
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1175453 2021-03-15

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March 15, 2021 05:00 ET (09:00 GMT)

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