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Niedersachsens Ministerpräsident Weil denkt an Neujahrsruhe

06.12.2021 | 00:00

BERLIN (Dow Jones)--Niedersachsens Regierungschef Stephan Weil (SPD) will bei der nächsten Ministerpräsidentenkonferenz über weitere Kontaktbeschränkungen auch für Geimpfte für die Zeit nach Weihnachten debattieren. Im Gespräch mit der "Welt" sagte er: "Klar ist, dass es über Weihnachten zahlreiche Familienkontakte geben wird. Die werden nach aller Erfahrung auch wieder für eine Reihe von Ansteckungen sorgen. Es ist also eine Überlegung wert, ob man die damit verbundene Infektionsdynamik nicht durch eine begrenzte Auszeit abmildern sollte."

Die Ministerpräsidenten wollen nach Weils Angaben bereits am Donnerstag mit dem designierten Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) zusammentreffen, um über das weitere Vorgehen in der Pandemiebekämpfung zu sprechen. "Dann werden wir uns natürlich auch Gedanken darüber machen müssen, wie es nach Weihnachten weitergehen soll. Am Ende hängt das an der Entwicklung des Infektionsgeschehens und an der Lage auf den Intensivstationen", so Weil.

  Weil für Impfpflicht 

Niedersachsens Regierungschef begründete auch die Entscheidung der niedersächsischen Landesregierung Bürger mit Booster-Impfung von allen Testpflichten zu befreien. "Wir wissen mittlerweile, dass Menschen, die dreimal geimpft sind, einen so guten Schutz entwickeln, dass das Risiko sich selbst oder andere zu infizieren, noch einmal deutlich reduziert ist. Insofern halten wir es für vertretbar, dass sich diese Bürgerinnen und Bürger nicht noch zusätzlich testen lassen müssen," sagte Weil. Für alle anderen gilt in Niedersachsen derzeit flächendeckend die 2G-plus-Regel.

Weil warb zudem für die baldige Einführung einer allgemeinen Impfpflicht. Aus seiner Sicht gebe es zwei mögliche weitere Verläufe der Pandemie: "Entweder wir erreichen eine sehr hohe Impfquote, deutlich mehr als 90 Prozent der Erwachsenen. Oder wir bekommen auf unabsehbare Zeit immer wieder heftige Infektionswellen, gegen die wir dann jeweils mühsam mit Maßnahmen angehen müssen, die ihrerseits in die Grundrechte eingreifen. (...)." In dieser Abwägung halte er die Impfpflicht inzwischen "für zwingend notwendig".

Kontakt zum Autor: konjunktur.de@dowjones.com

DJG/flf

(END) Dow Jones Newswires

December 05, 2021 18:00 ET (23:00 GMT)

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