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Millionen Menschen in Deutschland von Wohnkosten überlastet

29.10.2020 | 10:46

WIESBADEN (dpa-AFX) - Teure Mieten und hohe Wohnungspreise machen vielen Menschen in Deutschland schwer zu schaffen. Rund 11,4 Millionen Personen lebten 2019 in Haushalten, die von hohen Wohnkosten finanziell überlastet waren, teilte das Statistische Bundesamt am Donnerstag mit. Das seien knapp 14 Prozent der Bevölkerung. Eine Überbelastung bei Wohnkosten sieht die Behörde, wenn ein Haushalt mehr als 40 Prozent des verfügbaren Einkommens für das Wohnen ausgibt

- unabhängig davon, ob die Betroffenen zur Miete oder in den eigenen

vier Wänden leben und etwa einen Kredit abzahlen.

Im Schnitt wendete die Bevölkerung in Deutschland im vergangenen Jahr rund 26 Prozent ihres verfügbaren Haushaltseinkommens für Miete und Nebenkosten beziehungsweise den Unterhalt ihres Wohneigentums auf, so die Wiesbadener Statistiker. 2014 hatte der Anteil der Wohnkosten am verfügbaren Haushaltseinkommen aber höher bei 27 Prozent gelegen.

Auch die Überbelastungsquote ist seit 2014 leicht gesunken. Damals gaben rund 16 Prozent der Bevölkerung (12,7 Millionen) mehr als 40 Prozent des verfügbaren Einkommens für das Wohnen aus. Die gute Konjunktur und der lange boomende Arbeitsmarkt haben die Einkommen steigen lassen, was hohe Mieten und Immobilienpreise abfedert.

Im Vergleich der EU-Länder sind die Menschen in Deutschland, wo sehr viele zur Miete leben, stark von hohen Wohnkosten getroffen. Nur in Griechenland (Überbelastungsquote 36,2 Prozent), Bulgarien (16) und Dänemark (15,6) war die Lage schwieriger. In den Niederlanden und Spanien gaben 2019 weniger als 10 Prozent der Bevölkerung über 40 Prozent ihres verfügbaren Einkommens fürs Wohnen aus. In Malta und Zypern lag die Überbelastungsquote gar bei unter drei Prozent.

Stefan Körzell, Vorstandsmitglied beim Deutschen Gewerkschaftsbund, forderte erneute Hilfen der Politik. "Angesichts des neuen Lockdown muss die Bundesregierung schnellstens den pandemiebedingten Kündigungsschutz für Mietverhältnisse wieder einführen." Es sei ein großer Fehler gewesen, diese Regelung im Juni auslaufen zu lassen./als/DP/jha


© dpa-AFX 2020
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