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Merkel und Draghi unterstützen Aktualisierung von Türkei-Abkommen

21.06.2021 | 19:36

Von Andreas Kißler

BERLIN (Dow Jones)--Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und der italienische Ministerpräsident Mario Draghi haben bei einer Pressekonferenz Unterstützung für eine mögliche Neuverhandlung des Flüchtlingsabkommens mit der Türkei signalisiert. "Wir müssen schon eine Perspektive eröffnen, wie das weitergeht", sagte Merkel auf eine Frage an sie und Draghi. Die Türkei beherberge sehr viele Flüchtlinge. "Sie hat alles Recht, dafür von uns auch weiter unterstützt zu werden." Man werde dies beim EU-Gipfel Ende der Woche besprechen. "Ich glaube wir sind beide der Meinung, dass wir ohne Kooperation mit der Türkei nicht weiterkommen", betonte Merkel aber.

Draghi, der zu seinem Antrittsbesuch ins Kanzleramt gekommen war, beantwortete die Frage laut einer Dolmetscherin mit den Worten: "Ja, was die Aktualisierung der Vereinbarung mit der Türkei anbelangt". Bei dem Gipfel am Donnerstag und Freitag in Brüssel sollen die Beziehungen zur Türkei und zu Russland erörtert werden. Es soll auch über die Lage in der Coronavirus-Pandemie sowie über die wirtschaftliche Erholung in den EU-Ländern gesprochen werden. Regierungssprecher Steffen Seibert hatte sich im Vorfeld sicher gezeigt, dass die Staats- und Regierungschefs dabei auch die neuen Herausforderungen bei der Coronavirus-Pandemie durch die Delta-Variante erörtern dürften.

Merkel warnte bei ihrem Statement vor dieser Variante. "Ich glaube, wir gehören beide zu den Vorsichtigen, die sich sehr freuen, dass es im Augenblick eine sehr grundlegende Verbesserung der Situation gibt, aber wir wissen auch, wie fragil dieser Fortschritt noch ist", sagte sie. "Wir sind anfällig für neue Varianten, und wir haben ja leider in Großbritannien jetzt auch gesehen, wie schnell es gehen kann". Die Entwicklung werde deshalb sehr aufmerksam verfolgt. Merkel betonte zudem, es werde auch erörtert, "wie wir uns besser koordinieren können". So böten die Einsreisemodalitäten der EU-Staaten für Reisende aus Großbritannien noch eine "große Bandbreite von Verhaltensweisen".

Kontakt zum Autor: andreas.kissler@wsj.com

DJG/ank/cbr

(END) Dow Jones Newswires

June 21, 2021 13:35 ET (17:35 GMT)

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