Vor einem Kahlschlag bei deutschen Autozulieferern warnt das Branchenmagazin "Automobilwoche". In der Branche in Deutschland könnte in den nächsten Jahren jede vierte Stelle wegfallen. Derzeit sind dort knapp 270.000 Mitarbeiter beschäftigt. "Die Mitarbeiterzahl dürfte auch bedingt durch die Transformation zur E-Mobilität weiter fallen", sagte Frank Schwope, Lehrbeauftragter für Automobilwirtschaft an der Fachhochschule des Mittelstands Hannover, der Zeitung.

LUFTHANSA

Die Gewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) hat ihre Mitglieder zu einer Solidaritätsaktion im Rahmen des am Samstag beginnenden dreitägigen Streiks bei der Ferienfluggesellschaft Lufthansa Discover aufgerufen. Am Montag sollten von 08.00 Uhr bis 12.00 Uhr auch alle Flüge der Deutschen Lufthansa AG auf der 787-Flotte bestreikt werden. Flüge mit anderen Flugzeugen seien von den Arbeitskampfmaßnahmen nicht betroffen. Verdi hat zudem die Bodenbeschäftigten in den passagiernahen Bereichen der Lufthansa zu einem Warnstreik von Dienstag, 4:00 Uhr bis Mittwoch, 7:10 Uhr aufgerufen. Für die nicht passagiernahen Bereiche, wie Fracht oder Technik, gelten laut Verdi abweichende Zeiten.

RHEINMETALL

will künftig Artilleriemunition direkt in der Ukraine herstellen. Wie Rheinmetall im Rahmen der Münchener Sicherheitskonferenz mitteilte, wurde dazu mit einem ukrainischen Partnerunternehmen ein Memorandum of Understanding (MoU) zur Gründung eines Joint Ventures unterzeichnet.

TUI CRUISES

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) wirft dem Kreuzfahrtunternehmen Tui Cruises vor, mit falschen Nachhaltigkeitsversprechen um Kunden zu werben. Die Klimaschützer wollen erreichen, dass das Unternehmen auf seiner Internetseite künftig keinen "dekarbonisierten Kreuzfahrtbetrieb bis 2050" in Aussicht stellen darf, da es bislang nur unzureichend habe belegen können, wie dieses Ziel erreicht werden soll. "Da wird mit einer Zukunftstechnologie hantiert, die aktuell unausgereift ist", zitiert die Süddeutsche Zeitung Jürgen Resch, Geschäftsführer der DUH.

NOVARTIS / ROCHE

Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat das Medikament Xolair von Novartis und Roche zur Verringerung allergischer Reaktionen nach dem Kontakt mit Nahrungsmitteln zugelassen.


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February 19, 2024 01:30 ET (06:30 GMT)