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MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa -2-

11.10.2021 | 07:32

- Russland hat am Samstag erneut einen Höchststand bei der Zahl der täglichen Corona-Toten verzeichnet. Nach Angaben der Regierung starben innerhalb von 24 Stunden 968 Menschen an den Folgen der Virus-Erkrankung. Zudem wurden knapp 29.400 Neuinfektionen gemeldet.

- Brasilien hat am Freitag die offizielle Zahl von 600.000 Corona-Todesfällen überschritten. Wie das Gesundheitsministerium mitteilte, haben die Behörden mittlerweile mehr als 21,5 Millionen Fälle des tödlichen Virus registriert.

INNENPOLITIK ÖSTERREICH

Nach dem Rücktritt des österreichischen Bundeskanzlers Sebastian Kurz unter dem Druck von Korruptionsermittlungen tritt der bisherige Außenminister Alexander Schallenberg am Montag dessen Nachfolge an.

WAHL TSCHECHIEN

Nach der knappen Wahlniederlage von Ministerpräsident Andrej Babis herrscht in Tschechien zunächst Ungewissheit über das weitere Vorgehen: Präsident Milos Zeman wurde nach einem kurzen Gespräch mit dem populistischen Milliardär Babis am Sonntag ins Krankenhaus eingeliefert. Babis hofft trotz seiner Niederlage bei der Parlamentswahl auf einen Verbleib im Amt.

POLITIK CHINA / TAIWAN

Chinas Präsident Xi Jinping hat nach den jüngsten militärischen Spannungen zwischen Peking und Taipeh seine Forderung nach einer "friedlichen" Wiedervereinigung mit Taiwan bekräftigt. "Die vollständige Wiedervereinigung unseres Landes kann und wird verwirklicht werden", sagte Xi anlässlich des 110. Jahrestags der chinesischen Revolution, die zum Sturz der Qing-Dynastie und zur Ausrufung der Republik geführt hatte.

FLÜCHTLINGSSTREIT FRANKREICH / GROSSBRITANNIEN

Im Flüchtlingsstreit zwischen Frankreich und Großbritannien hat die französische Regierung die Aufnahme von Verhandlungen über ein Migrationsabkommen zwischen der Europäischen Union und Großbritannien gefordert. Dies sei notwendig, da das Thema in der Brexit-Vereinbarung nicht geregelt worden sei, sagte Innenminister Gérald Darmanin.

WIRTSCHAFTSPOLITIK GROSSBRITANNIEN / GOLF-KOOPERATIONSRAT

Großbritannien und die sechs Mitgliedstaaten des Golf-Kooperationsrates wollen über ein Freihandelsabkommen verhandeln. Der Industrieminister von Bahrain, Sajed bin Raschid al-Sajani, kündigte dies stellvertretend für das Staatenbündnis am Freitagabend an.

HANDELSSTREIT USA / CHINA

Die US-Handelsbeauftragte Katherine Tai hat mit dem chinesischen Vize-Regierungschef Liu He über die angespannten Wirtschaftsbeziehungen zwischen den beiden Ländern gesprochen. Wie eine US-Regierungsvertreterin erklärte, war das virtuelle Treffen eine "Gelegenheit", um "verantwortungsvoll geführte Handelsbeziehung aufzubauen, da diese nicht nur die Menschen in unseren Ländern, sondern in der ganzen Welt betreffen".

ATOMENERGIE EUROPA

In einem offenen Brief hat der französische Wirtschafts- und Finanzminister Bruno Le Maire gemeinsam mit weiteren europäischen Ministern gefordert, im Kampf gegen den Klimawandel auch auf Atomenergie zurückzugreifen. "Wenn wir den Kampf gegen den Klimawandel gewinnen wollen, brauchen wir Kernenergie. Sie ist für uns alle ein unverzichtbarer und verlässlicher Faktor für eine kohlenstofffreie Zukunft", heißt es in dem Brief, der Welt und den Partnerzeitungen der Leading European Newspaper Alliance (Lena) vorliegt.

WINDENERGIE DEUTSCHLAND / DÄNEMARK

Dänemark will Deutschland künftig mit Windstrom von künstlichen Energieinseln in der Nordsee versorgen. Der Bedarf an erneuerbaren Energien werde in Deutschland erheblich wachsen, sagt der dänische Energieminister Dan Jörgensen dem "Spiegel". Die Bundesregierung habe sich mit der Absicht, den Treibhausgasausstoß bis 2030 um 65 Prozent gegenüber 1990 zu senken, ein ambitioniertes Ziel gesetzt. "Deutschland wird alles an erneuerbaren Energien brauchen, was es bekommen kann", sagte Jörgensen.

KOHLEAUSSTIEG DEUTSCHLAND

Der Chef des Energiekonzerns RWE, Markus Krebber, kann sich ein Vorziehen des deutschen Kohleausstiegs von 2038 auf 2030 vorstellen. "Ein Kohleausstieg 2030 ist machbar - wenn wir das Tempo beim Ausbau der Erneuerbaren Energien gewaltig erhöhen und viele zusätzliche Gaskraftwerke bauen", sagte Krebber der "Rheinischen Post".

ATOMSTREIT IRAN

Der Iran setzt die Anreicherung von Uran fort und ist laut eigenen Angaben mittlerweile im Besitz von mehr als hundert Kilogramm Uran, das auf 20 Prozent angereichert wurde. "Wir haben 120 Kilogramm überschritten", sagte Mohammed Eslami, Leiter der iranischen Atomenergiebehörde am Samstagabend im Staatsfernsehen.

NIEDRIGZINSUMFELD PENSIONSKASSEN

Die Finanzaufsicht Bafin befürchtet, dass weitere Pensionskassen wegen der Niedrigzinsen in Schwierigkeiten geraten könnten. "Es gibt Pensionskassen, bei denen man Leistungskürzungen - so wie wir sie bei drei Pensionskassen in den vergangenen Jahren schon erlebt haben - nicht ausschließen kann", sagte Frank Grund, Exekutivdirektor Versicherungsaufsicht, dem "Tagesspiegel". Derzeit habe die Bafin eine einstellige Zahl von Pensionskassen "besonders im Blick".

GLOBALE MINDESTSTEUER

Nach Irland und Estland schließt sich nun auch Ungarn der OECD-Vereinbarung über einen globalen Mindestbesteuerungssatz von 15 Prozent für große Konzerne an. Es gebe einen Kompromiss und eine "gezielte Lösung", mit der das Land dem Abkommen beitreten könne, kündigte Finanzminister Mihaly Varga am Freitag an. Die Interessen Ungarns würden dabei gewahrt.

REGIERUNG BERLIN

Knapp zwei Wochen nach der Abgeordnetenhauswahl in Berlin hat die SPD als Wahlsiegerin Dreiersondierungen über eine Ampelkoalition mit Grünen und FDP sowie über ein rot-grün-rotes Bündnis angekündigt. Am Montag solle mit Grünen und Liberalen gesprochen werden, am Dienstag mit den bisherigen Koalitionspartnern Grüne und Linke, sagte SPD-Spitzenkandidatin Franziska Giffey am Freitag in der Hauptstadt. Dabei gebe es eine "Präferenz für die Ampel".

SYMRISE

will seinen Expansionskurs vorantreiben und setzt dabei auf organisches wie anorganisches Wachstum. "Zukäufe bleiben ein wichtiger strategischer Hebel, um unser Portfolio zu erweitern und Wachstumsfelder zu erschließen", sagte Symrise-Vorstandschef Heinz-Jürgen Bertram der Wirtschaftszeitung Euro am Sonntag.

LEG IMMOBILIEN / ADLER GROUP

LEG will rund 15.350 Wohneinheiten und 185 Gewerbeeinheiten von dem Konkurrenten Adler Group übernehmen. Die beiden Unternehmen haben eine entsprechende Absichtserklärung geschlossen. Die Transaktion basiert auf einer Immobilienbewertung in Höhe von 1,485 Milliarden Euro. Diese liege über dem zum 30. Juni ausgewiesenen Buchwert des Portfolios.

EVOTEC

hat die Börsennotierung sogenannter American Depositary Shares (ADS) an der Nasdaq beantragt.

AIR INDIA - TATA SONS

Der indische Konzern Tata Sons kauft die nationale Fluggesellschaft Air India und beendet damit einen jahrzehntelangen Kampf der Regierung um die Veräußerung des defizitären Unternehmens. Tata Sons, eine Holdinggesellschaft des größten indischen Mischkonzerns, zahlt 180 Milliarden Rupien, umgerechnet etwa 2,1 Milliarden Euro, um die Fluggesellschaft vollständig zu erwerben, wie die Regierung mitteilte.

LENOVO

hat seinen Antrag auf eine Notierung an der Börse in Schanghai mit Verweis auf die Marktbedingungen zurückgezogen. "Es wird nicht erwartet, dass die Rücknahme des Antrags negative Auswirkungen auf die Finanzlage des Konzerns haben wird", teilte die Lenovo Group mit.

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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/cln

(END) Dow Jones Newswires

October 11, 2021 01:31 ET (05:31 GMT)

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