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MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa -2-

02.08.2021 | 07:29

+++++ DEVISENMARKT +++++

           zuletzt  +/- %   0:00 Uhr  Fr, 17:25 Uhr   % YTD 
EUR/USD     1,1871  +0,0%     1,1867         1,1863   -2,8% 
EUR/JPY     130,17  +0,0%     130,12         130,20   +3,2% 
EUR/CHF     1,0753  +0,1%     1,0747         1,0748   -0,5% 
EUR/GBP     0,8539  -0,0%     0,8539         0,8527   -4,4% 
USD/JPY     109,67  +0,0%     109,65         109,75   +6,2% 
GBP/USD     1,3902  +0,0%     1,3898         1,3911   +1,7% 
USD/CNH     6,4678  +0,1%     6,4637         6,4630   -0,5% 
Bitcoin 
BTC/USD  39.658,76  -3,5%  41.087,26      39.039,76  +36,5% 
 

Der Dollar erholte sich etwas von dem Rücksetzer der beiden vergangenen Tage, der am Mittwoch begonnen hatte, als die US-Notenbank ihren lockeren geldpolitischen Kurs bekräftigte, und sich am Donnerstag mit dem unter den Erwartungen liegenden BIP fortsetzte. Der Dollarindex legte um 0,3 Prozent zu.

+++++ ROHSTOFFE +++++

ÖL

           zuletzt  VT-Settl.  +/- %  +/- USD   % YTD 
WTI/Nymex    73,33      73,95  -0,8%    -0,62  +52,2% 
Brent/ICE    74,62      75,41  -1,0%    -0,79  +46,5% 
 

METALLE

                zuletzt    Vortag  +/- %  +/- USD   % YTD 
Gold (Spot)    1.811,83  1.814,01  -0,1%    -2,18   -4,5% 
Silber (Spot)     25,51     25,49  +0,1%    +0,02   -3,4% 
Platin (Spot)  1.058,90  1.051,95  +0,7%    +6,95   -1,1% 
Kupfer-Future      4,49      4,48  +0,3%    +0,01  +27,4% 
 

Der Goldpreis gab mit dem festeren Dollar etwas nach.

+++++ MELDUNGEN SEIT VORTAG 17.30 UHR +++++

USA / KUBA

Wegen der Unterdrückung regierungskritischer Proteste in Kuba haben die USA weitere Strafmaßnahmen gegen den Karibikstaat verhängt. Die US-Regierung setzte den Chef der kubanischen Polizei, Oscar Callejas Valcarce, und seinen Stellvertreter Eddy Sierra Arias auf ihre Sanktionsliste. Präsident Joe Biden drohte, es würden weitere Schritte folgen, "sollte es in Kuba keine drastischen Veränderungen geben".

GELDPOLITIK USA

Fed-Gouverneurin Lael Brainard sieht aktuell noch nicht genügend Fortschritte für eine Straffung US-Geldpolitik. Der US-Arbeitsmarkt habe noch nicht genügend Fortschritte gemacht, um eine Rücknahme des Konjunkturprogramms der US-Notenbank zu rechtfertigen.

KONJUNKTUR CHINA

In der chinesischen Industrie hat sich die Aktivität im Juli verlangsamt. Der von Caixin Media Co und dem Researchhaus Markit ermittelte Einkaufsmanagerindex (PMI) für den verarbeitenden Sektor verringerte sich auf 50,3 (Juni 51,3) Punkte. Das ist der niedrigste Wert in den vergangenen 16 Monaten, liegt aber immer noch über der Marke von 50 Punkten, die Expansion und Kontraktion voneinander trennt.

KONJUNKTUR CHINA

Der Zuwachs des chinesischen Industriesektors hat im Juli den niedrigsten Wert seit fast anderthalb Jahren markiert. Die Stimmung in der chinesischen Industrie trübte sich im Juli nach offiziellen Angaben ein. Der Einkaufsmanagerindex (PMI) für den verarbeitenden Sektor sank auf 50,4 (Juni: 50,9). Damit verfehlte der Index die Markterwartung von 50,8.

CORONA-POLITIK DEUTSCHLAND

Aus der deutschen Politik mehren sich Rufe nach mehr Rechte für Geimpfte in der Coronapandemie. Mehrere Bundesländer verstärken den Druck, Geimpften mehr Rechte einzuräumen als Ungeimpften. "Das ist keine Ausgrenzung der Nicht-Geimpften, sondern eine Wiederherstellung der verfassungsmäßigen Rechte der vollständig Geimpften", sagte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) im ZDF-"Sommerinterview". Dieses Ziel müsse Vorrang haben.

CORONA-POLITIK DEUTSCHLAND

Bundesfinanzminister Olaf Scholz hat sich dafür ausgesprochen, die Corona-Hilfen mindestens bis Jahresende zu verlängern. "Niemand soll kurz vor der Rettung ins Straucheln geraten", sagte der SPD-Kanzlerkandidat den Zeitungen der "Funke-Mediengruppe"

CORONA-POLITIK DEUTSCHLAND

Die Bundesregierung und die Gesundheitsminister der Länder wollen bei der Gesundheitsministerkonferenz am Montag Impfungen für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren beschließen. Das geht aus einem Beschlussentwurf für die Konferenz hervor, der der "Bild am Sonntag" (BamS) vorliegt.

KLIMAPOLITIK DEUTSCHLAND

Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) dringt für mehr Klimaschutz auf eine raschere Erhöhung des CO-Preises als bisher vorgesehen. "Eine höhere CO2-Bepreisung habe ich immer für richtig gehalten. Das muss auch schneller vorangehen", sagte Schäuble der "Neuen Osnabrücker Zeitung". "Und wenn dann das Autofahren teurer wird, sollte uns das nicht schrecken, wobei soziale Härten natürlich ausgeglichen werden müssen", sagte er weiter.

FLUTKATASTROPHE

Nach der Flutkatastrophe hat sich Vizekanzler Olaf Scholz grundsätzlich offen gezeigt für eine verpflichtende Elementarschadenversicherung. "Die Frage ist, ob man diese Verpflichtung allen Bürgern auferlegen möchte. Das würde die Preise fürs Wohnen wieder teurer machen", sagte der Finanzminister den Zeitungen der "Funke-Mediengruppe".

BANKENSTRESSTEST EU

Die Großbanken in der EU würden nach Aussage des Bankenregulierers Eba auch unter extremen ungünstigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen noch über ausreichend Eigenkapital verfügen, um weitere Verluste zu decken - jedenfalls im Durchschnitt der 50 untersuchten Institute.

ALLIANZ

Die Allianz macht im Zuge von Klagen und Untersuchungen in den USA das Risiko erheblicher Auswirkungen auf künftige Finanzergebnisse der Allianz Gruppe aus. Nun habe auch das US-Justizministerium eine Untersuchung eingeleitet. Es sei derzeit weder möglich, den Ausgang der Untersuchungen sowie der anhängigen Gerichtsverfahren vorherzusagen, noch den entsprechenden Zeitpunkt dafür einzuschätzen. Insbesondere sei es nicht möglich, die konkreten finanziellen Auswirkungen, einschließlich möglicher Strafzahlungen, zuverlässig abzuschätzen. Daher würde derzeit keine Rückstellung gebildet.

DAIMLER

Die Transformation des Autobauers Daimler von Verbrennungsmotoren hin zur Elektromobilität wird den Stuttgarter Konzern nach Einschätzung seines Chef Ola Källenius Arbeitsplätze kosten. "Man muss auch ehrlich mit den Menschen sein: Die Montage eines Verbrennungsmotors bringt mehr Arbeit mit sich als der Bau einer Elektroachse", sagte Källenius der "Welt am Sonntag".

DEUTSCHE BANK

hat sich zufrieden gezeigt mit dem Ergebnis des von der europäischen Bankenregulierung Eba durchgeführten Stresstests. "Selbst in einem noch verschärften ungünstigen Szenario beweist die Deutsche Bank ihre Widerstandsfähigkeit in einer möglichen Wirtschaftskrise", sagte Finanzvorstand James von Moltke.

VOLKSWAGEN

will in China in die Puschen kommen. Nach dem schleppenden Verkaufsstart des neuen Elektro-Kompakt-SUV ID.4 in China rechnet Volkswagen mit einem schnellen Hochlauf ihres Anteils bei Elektrofahrzeugen im weltgrößten Einzelmarkt. Absatzziele für China müssten nicht korrigiert werden, sagt Alexander Seitz, CFO der Volkswagen-Kernmarke, im Gespräche mit der Börsen-Zeitung.

PROSIEBEN

Rainer Beaujean, Vorstandschef des Medienkonzerns Prosiebensat1, will trotz einer angekündigten Informationsoffensive nicht in direkte Konkurrenz zu öffentlich-rechtlichen Sendern treten. "Wir werden ARD und ZDF nicht kopieren, wir haben eine andere Zielgruppe und einen anderen Ansatz", sagte er dem Magazin "Spiegel"

SCHAEFFLER

Finanzvorstand Klaus Patzak wird mit Wirkung zum 31. Juli aus dem Unternehmen ausscheiden. Der Aufsichtsrat habe der Trennung, die im gegenseitigen Einvernehmen erfolge, zugestimmt.

BIONTECH

plant in den kommenden Monaten einen umfangreichen Stellenaufbau. Die Mainzer Biopharma-Unternehmen, das gemeinsam mit dem US-Partner Pfizer den ersten zugelassenen Corona-Impfstoff entwickelt hatte, hat derzeit konzernweit insgesamt rund 500 Stellen ausgeschrieben, wie die Gesellschaft auf Anfrage der "Welt am Sonntag" mitteilte. Der Aufbau finde quer durch alle Abteilungen statt.

DEUTSCHE BAHN

Im Tarifstreit zwischen der Lokführergewerkschaft GDL und der Deutschen Bahn (DB) wird der Ton rauer. "Gemessen an der Stimmung in der Belegschaft könnte der Streik gar nicht lange genug dauern", sagte Claus Weselsky, Bundesvorsitzender der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL), der "Bild am Sonntag. "Aber wir wollen das System weder dauerhaft lahmlegen noch schädigen. Wir sind immer gesprächsbereit."

ARCELORMITTAL

und die kanadischen Regierung wollen zusammen fast 1,5 Milliarden US-Dollar in eine Technologie zur Dekarbonisierung investieren.

BHP

Die Gewerkschaft der Bergleute in der weltgrößten Kupfermine in Chile hat einen Streik angekündigt. Das jüngste Angebot in den Verhandlungen mit dem australisch-britischen Eigentümer BHP sei abgelehnt worden. 2.164 Arbeiter der Escondida-Mine im Norden Chiles hätten für die Arbeitsniederlegung gestimmt, nur elf für die Annahme des Angebots.

=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/cln/err

(END) Dow Jones Newswires

August 02, 2021 01:28 ET (05:28 GMT)

Im Artikel erwähnte Wertpapiere
%Kurs01.01.
ALLIANZ SE -0.84%190.78 verzögerte Kurse.-4.94%
AUSTRALIAN DOLLAR / US DOLLAR (AUD/USD) -0.27%0.72428 verzögerte Kurse.-5.25%
BHP GROUP -3.67%39.16 Schlusskurs.-7.71%
BITCOIN - EURO 0.22%40325.68 Realtime Kurse.70.83%
BITCOIN - UNITED STATES DOLLAR 0.02%47239.55 Realtime Kurse.63.70%
BRITISH POUND / US DOLLAR (GBP/USD) -0.12%1.3712 verzögerte Kurse.0.47%
CANADIAN DOLLAR / US DOLLAR (CAD/USD) -0.15%0.78205 verzögerte Kurse.-0.32%
DAIMLER AG -1.07%71.36 verzögerte Kurse.23.48%
DEUTSCHE BANK AG -0.29%11.058 verzögerte Kurse.23.57%
DJ INDUSTRIAL -0.48%34584.88 verzögerte Kurse.13.54%
EURO / US DOLLAR (EUR/USD) -0.10%1.1717 verzögerte Kurse.-4.00%
INDIAN RUPEE / US DOLLAR (INR/USD) -0.18%0.01357 verzögerte Kurse.-0.89%
NEW ZEALAND DOLLAR / US DOLLAR (NZD/USD) -0.09%0.70285 verzögerte Kurse.-2.01%
PFIZER, INC. -1.30%43.89 verzögerte Kurse.19.23%
S&P GSCI COPPER INDEX 2 -1.18%652.4971 verzögerte Kurse.19.94%
S&P GSCI PLATINUM INDEX -0.55%246.5443 verzögerte Kurse.-13.58%
S&P GSCI SILVER INDEX -0.41%1085.6934 verzögerte Kurse.-13.13%
SCHAEFFLER AG -0.84%6.515 verzögerte Kurse.-4.68%
VOLKSWAGEN AG -1.95%189.7 verzögerte Kurse.24.46%
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