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MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa -2-

21.06.2021 | 07:36

Die Ölpreise erholten sich von anfänglichen Abgaben, ausgelöst durch den weiter anziehenden Dollar, und drehten ins Plus. Händler verwiesen auf eine Warnung des National Hurricane Center vor einem Tropensturm in New Orleans und Louisiana. In der Region befinden sich eine Vielzahl von Ölförderanlagen. Etwaige Schäden könnten zu einer Angebotsverknappung und einem Anstieg der Preise führen.

METALLE

METALLE          zuletzt     Vortag      +/- %        +/- USD   % YTD 
Gold (Spot)     1.774,66   1.764,30     +0,59%         +10,36   -6,5% 
Silber (Spot)      25,61      25,79     -0,71%          -0,18   -3,0% 
Platin (Spot)   1.028,60   1.047,65     -1,82%         -19,05   -3,9% 
Kupfer-Future       4,14       4,16     -0,43%          -0,02  +17,4% 
 

Der Goldpreis konnte zwischenzeitliche Gewinne nicht behaupten und schloss mit Abgaben. Vor allem der starke Dollar belastete weiter. Dagegen stützten die fallenden Anleiherenditen das Sentiment für das zinslose Edelmetall etwas.

+++++ MELDUNGEN SEIT FREITAG 17.30 UHR +++++

CORONAVIRUS-PANDEMIE

- Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Infektionen ist erneut zurückgegangen. Sie fiel auf 8,6 (Vorwoche: 16,6) Corona-Neuinfektionen je 100.000 Einwohner, wie das Robert-Koch-Institut am Montagmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter meldete.

- Wegen der sich auch in Deutschland ausbreitenden ansteckenderen Delta-Variante des Coronavirus schließt Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) eine Rückkehr zu Kontaktbeschränkungen nicht aus.

- Auch nach dem Ende der Corona-Epidemie in Deutschland sollen bundesweite Einreisebeschränkungen grundsätzlich aufrechterhalten werden können. Wie die Welt am Sonntag unter Berufung auf Koalitionskreise berichtet, planen Union und SPD im Bundestag noch vor der Sommerpause eine entsprechende Änderung des Infektionsschutzgesetzes.

- Die Niederlande haben für den 26. Juni weitere Lockerungen der geltenden Corona-Maßnahmen beschlossen. Unter anderem gilt die Maskenpflicht dann nur noch in öffentlichen Verkehrsmitteln und weiterführenden Schulen, wie Regierungschef Mark Rutte am Freitag ankündigte. Auch Diskotheken sollen wieder öffnen dürfen, Besucher müssen allerdings einen negativen Test vorweisen.

- Die palästinensischen Behören haben eine Corona-Impfstoff-Lieferung aus Israel abgelehnt, weil das Haltbarkeitsdatum der rund eine Million Impfdosen bald abläuft.

US-NOTENBANK

Der Präsident der Federal Reserve Bank Minneapolis, Neel Kashkari, sagte am Freitag gegenüber der Agentur Reuters, dass er gegen jegliche Zinserhöhungen bis mindestens 2023 sei und dass höhere Inflationswerte nur vorübergehend sein werden.

WAHLUMFRAGE DEUTSCHLAND

Die CDU kann ihren Vorsprung in der Wählergunst ausbauen und liegt laut dem Sonntagstrend jetzt acht Punkte vor den Grünen. Die Sozialdemokraten bleiben unverändert bei 16 Prozent, die FDP bei 13 Prozent, die AfD bei 11 Prozent. Auch bei der Linken gibt es keine Veränderung, sie bleiben bei 6 Prozent.

BUNDESTAGSWAHL

Die Unionsparteien erteilen in ihrem gemeinsamen Wahlprogramm Steuererhöhungen eine klare Absage. Stattdessen wollen CDU und CSU Deutschland mit Entlastungen für Privatpersonen und Unternehmen und einem Modernisierungsprogramm aus der Corona-Pandemie führen.

Die Linke zieht mit der Forderung nach höheren Renten, der Abkehr von Hartz IV und einer Vermögensabgabe zur Bewältigung der Corona-Krise in den Wahlkampf.

REGIONALWAHLEN FRANKREICH

Bei den französischen Regionalwahlen liegen die Konservativen vorne: Die Partei Les Républicains (Die Republikaner) des früheren Präsidenten Nicolas Sarkozy wurde laut Prognosen in der ersten Wahlrunde am Sonntag stärkste Kraft. Die rechtspopulistische Partei Rassemblement National (Nationale Sammlungsbewegung) von Marine Le Pen schnitt demnach schwächer ab als erwartet.

EU

Bundeskanzlerin Angela Merkel und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron geben der wirtschaftlichen Erholung Europas Vorrang über eine Diskussion zur Wiedereinsetzung des Europäischen Stabilitätspakts. Erst in Jahren werde man über eine Rückkehr zu den Defizitregeln, die bis 2023 ausgesetzt sind, sprechen.

DEUTSCHLAND / USA

Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) reist Medieninformationen zufolge Ende Juni unter anderem zu Gesprächen mit US-Vizepräsidentin Kamala Harris in die USA. Bei der Reise vom 30. Juni bis zum 2. Juli sind zudem Treffen mit US-Finanzministerin Janet Yellen und Notenbank-Chef Jerome Powell vorgesehen, wie die Zeitungen der Funke Mediengruppe am Samstag unter Berufung auf Regierungskreise berichteten.

USA / RUSSLAND

Wegen des beinahe tödlichen Giftanschlags auf den Kreml-Kritiker Alexej Nawalny wollen die USA weitere Sanktionen gegen Russland verhängen.

EU / RUSSLAND

Bundeskanzlerin Angela Merkel und der französische Staatspräsident Emmanuel Macron wollen beim EU-Gipfel kommende Woche für ein gemeinsames Vorgehen im Umgang mit Russland und dessen Provokationen werben. Merkel betonte, dass Dialog trotz aller Schwierigkeiten wichtig sei.

PRÄSIDENTSCHAFTSWAHL IRAN

Der ultrakonservative Kandidat Ebrahim Raisi hat wie erwartet, aber bei historisch niedriger Beteiligung die Präsidentschaftswahl im Iran gewonnen. Der Justizchef erhielt knapp 62 Prozent der Stimmen, wie das Innenministerium in Teheran mitteilte.

IRAN

Das iranische Atomkraftwerk Buschehr ist nach Behördenangaben wegen eines "technischen Fehlers" heruntergefahren worden. Die Anlage im Süden des Landes sei "vorübergehend abgeschaltet und vom Stromnetz genommen worden", teilte die iranische Atomenergiebehörde in der Nacht zu Montag auf ihrer Internetseite mit. Eine genauere Beschreibung des Problems gab es zunächst nicht.

PARLAMENTSWAHL RUSSLAND

Die Parlamentswahl in Russland soll wegen der Corona-Pandemie über drei Tage verteilt abgehalten werden. Der Urnengang werde vom 17. bis 19. September stattfinden, kündigte am Freitag die Vorsitzende der Wahlkommission, Ella Pamfilowa, an.

EZB I

Der Rat der Europäischen Zentralbank (EZB) hat am Wochenende vertiefte informelle Diskussionen über die künftige geldpolitische Strategie geführt und ist dabei nach den Worten von EZB-Präsidentin Christine Lagarde "gut vorangekommen".

EZB II

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat erstmals die Ergebnisse einer Analystenumfrage zur Entwicklung von Leitzinsen und Anleihekaufprogrammen veröffentlicht. Daraus geht hervor, dass die Analysten vor der Ratssitzung am 10. Juni damit rechneten, dass die EZB ihren Einlagensatz im Mai 2024 zum ersten Mal, und zwar um 10 Basispunkte, anheben wird.

ANLEIHEEMISSIONEN EU

Beim Anleiheemissionsprogramm der Europäischen Union sind mehrere Banken wieder zugelassen worden. Wie die EU-Kommission mitteilte, hat sie die Sperre gegen einige Institute, die sie zuvor von Anleiheemissionen ausgeschlossen hatte, aufgehoben. JP Morgan Chase, Citigroup, Bank of America, Barclays, Deutsche Bank, Nomura, Unicredit und Credit Agricole sind unter den Banken, die an künftigen Anleihetransaktionen wieder teilnehmen dürfen.

GKV / DEFIZIT

Aufgrund der Corona-Pandemie haben die 103 gesetzlichen Krankenkassen (GKV) auch im ersten Quartal des laufenden Jahres ein Defizit verbucht. Dieses belief sich auf 148 Millionen Euro, wie das Bundesgesundheitsministerium mitteilte. Die Finanzreserven der Krankenkassen lagen demnach trotz einer anteiligen Vermögensabführung von rund zwei Milliarden Euro an den Gesundheitsfonds Ende März 2021 bei rund 16,6 Milliarden Euro.

DAIMLER

strebt einen schnelleren Wandel zur Elektromobilität an als bisher vorgesehen. Der vor zwei Jahren beschlossene Zeitplan eines Ausstiegs aus der Verbrennertechnologie bis zum Jahr 2039 sei inzwischen das "konservativste Szenario" im Unternehmen, sagte Daimler-Vorstandschef Ola Källenius der Stuttgarter Zeitung und den Stuttgarter Nachrichten.

RWE

Der Energiekonzern könnte sich für den Fall einer feindlichen Übernahmeattacke der Unterstützung seiner kommunalen Aktionäre sicher sein. "Wir als Ankeraktionär sehen uns auch als Schutz für RWE vor einer Übernahme", sagte Günther Schartz, der Vorsitzende des Verbandes der kommunalen Aktionäre im Rheinland (VKA) dem Handelsblatt.

CECONOMY

hat es eine nicht nachrangige unbesicherte fünfjährige Anleihe in Höhe von 500 Millionen Euro begeben. Sie hat eine Laufzeit bis Juni 2026 und wird mit jährlich 1,75 Prozent verzinst. Der Emissionspreis betrug 99,409, was einer Rendite von 1,875 Prozent entspricht.

BOEHRINGER

Mit Blick auf die aktuelle Debatte über Impfstoffpatente warnt der Pharmakonzern Boehringer Ingelheim davor, das geistige Eigentum von Unternehmen anzutasten. "Wenn wir große Summen in die Entwicklung eines Medikaments investieren, braucht es den Patentschutz, um diese Ausgaben zu refinanzieren", sagte Finanzvorstand Michael Schmelmer der Börsen-Zeitung.

AMAZON

Die Gewerkschaft Verdi ruft während der Rabattaktion des Onlinehändlers, dem sogenannten Prime Day, die Mitarbeiter zum Streik auf.

EBAY

verkauft 80 Prozent seines Südkorea-Geschäfts für 3,1 Milliarden Dollar an eine Gruppe von Investoren, unter denen sich auch die größte Ladenkette des Landes, E-Mart, befindet, schreibt die Financial Times.

=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/cln/ros

(END) Dow Jones Newswires

June 21, 2021 01:35 ET (05:35 GMT)

Im Artikel erwähnte Wertpapiere
%Kurs01.01.
AUSTRALIAN DOLLAR / EURO (AUD/EUR) -0.01%0.6226 verzögerte Kurse.-1.09%
BRITISH POUND / EURO (GBP/EUR) 0.10%1.17497 verzögerte Kurse.4.94%
CANADIAN DOLLAR / EURO (CAD/EUR) 0.17%0.675324 verzögerte Kurse.4.40%
INDIAN RUPEE / EURO (INR/EUR) 0.26%0.011358 verzögerte Kurse.1.35%
RWE AG 0.47%30.03 verzögerte Kurse.-13.13%
US DOLLAR / EURO (USD/EUR) -0.09%0.843384 verzögerte Kurse.3.34%
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