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MIDDAY BRIEFING - Unternehmen und Märkte

29.11.2021 | 13:27

Der Markt-Überblick am Mittag, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:

=== 

+++++ AKTIEN- UND ANLEIHEMÄRKTE (13:26) +++++

INDEX                         Stand         +-%  +-% YTD 
E-Mini-Future S&P-500      4.627,00       +0,7%   +24,5% 
E-Mini-Future Nasdaq-100  16.184,50       +0,8%   +25,9% 
Euro-Stoxx-50              4.124,78       +0,9%   +16,1% 
Stoxx-50                   3.630,94       +0,7%   +16,8% 
DAX                       15.333,54       +0,5%   +11,8% 
FTSE                       7.121,73       +1,1%    +9,0% 
CAC                        6.798,48       +0,9%   +22,5% 
Nikkei-225                28.283,92       -1,6%    +3,1% 
EUREX                         Stand  +/- Punkte 
Bund-Future                  171,87       -0,47 
 

+++++ ROHSTOFFMÄRKTE +++++

ROHOEL                zuletzt  VT-Settl.         +/- %        +/- USD   % YTD 
WTI/Nymex               71,50      68,15         +4,9%           3,35  +50,6% 
Brent/ICE               76,01      72,72         +4,5%           3,29  +44,0% 
 
METALLE               zuletzt     Vortag         +/- %        +/- USD   % YTD 
Gold (Spot)          1.793,61   1.792,60         +0,1%          +1,01   -5,5% 
Silber (Spot)           23,23      23,15         +0,3%          +0,08  -12,0% 
Platin (Spot)          970,68     957,26         +1,4%         +13,42   -9,3% 
Kupfer-Future            4,35       4,28         +1,6%          +0,07  +23,5% 
 

Die Ölpreise erholen sich um bis zu 5 Prozent und machen damit rund die Hälfte des Preiseinbruchs vom Freitag wieder wett. Die panikartigen Sorgen um die potenziellen Folgen für die Weltwirtschaft durch die neu aufgetauchte Omikron-Variante des Coronavirus würden nun als übertrieben eingestuft, so Marktbeobachter.

+++++ AUSBLICK AKTIEN USA +++++

Freundlich - Die Marktteilnehmer werten die Bedrohung durch die sich ausbreitende neue Virus-Variante mit etwas mehr Abstand zunächst nicht mehr ganz so dramatisch und die Abschläge vom Freitag als übertrieben. Unterstützung kommt von der Zinsseite, denn die Anleiherenditen sind mit der neuen Entwicklung deutlich abgerutscht. Zum einen profitieren sie von ihrem Ruf als sicherer Hafen, zum anderen könnte das neu aufgetreten Virus dafür sorgen, das die US-Notenbank in ihrem eingeleiteten Straffungsprozess aus Sorge um die Konjunktur wieder zurückrudert. "Wir wissen alle, wie schnell in einer solchen Situation wie jetzt der Wind drehen kann", so ein Analyst. Ermutigend wirken Expertenstimmen, die vielfach davon ausgehen, dass die bereits vorhandenen Impfstoffe auch gegen die neue Mutante wirken dürften. Im Fokus dürften die Aktien der Impfstoff- und Medikamentenhersteller gegen das Corona-Virus stehen. Moderna schnellen nach dem starken Kursanstieg am Freitag vorbörslich auf Nasdaq.com um weitere 9 Prozent nach oben, Pfizer gewinnen 1,3 Prozent und Biontech 4,6 Prozent. Bei Merck (-1,5%) drückt dagegen, dass das von Merck & Co. und Ridgeback Biotherapeutics entwickelte Covid-19-Medikament Molnupiravir offenbar weniger stark wirkt als zunächst angenommen.

+++++ AUSBLICK UNTERNEHMEN +++++

14:00 DE/Knorr-Bremse AG, Capital Markets Day (virtuell)

Im Lauf des Tages

- DE/Cancom SE, Capital Markets Day (virtuell)

+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR ++++++

- DE 
  14:00 Verbraucherpreise November (vorläufig) 
        PROGNOSE: -0,3% gg Vm/+5,1% gg Vj 
        zuvor:    +0,5% gg Vm/+4,5% gg Vj 
        HVPI 
        PROGNOSE:  0,0% gg Vm/+5,6% gg Vj 
        zuvor:    +0,5% gg Vm/+4,6% gg Vj 
 

+++++ FINANZMÄRKTE EUROPA +++++

Freundlich - Nach den panikartigen Verkäufen am Black Friday nach dem Auftreten der als bedrohlich bezeichneten Virus-Variante Omikron kommt es zu einem ersten Erholungsansatz. Laut der Weltgesundheitsorganisatioen (WHO) seien die Symptome von Omikron anscheinend milder als zunächst befürchtet, führen Marktteilnehmer als Begründung für die etwas gelassenere Einschätzung der Mutante am Markt an. Zudem habe der Chef des Impfstoffentwicklers Moderna gesagt, dass eine neu überarbeitete Version ihres Impfstoffs Anfang 2022 verfügbar sein könnte. Zugleich gibt es diverse Expertenmeinungen, wonach die vorhandenen Impfstoffe auch gegen die neue Variante schützen dürften. Der Stoxx-Subindex Öl- und Gas erholt sich um 2,8 Prozent, parallel zu stark steigenden Ölpreisen. Tagesgewinner sind Aktien aus dem Sektor der Reise- und Freizeitunternehmen (+3,7 Prozent). Die Einbußen vom Freitag werden damit aber nicht einmal zur Hälfte wieder gutgemacht. Übernahmefantasie treibt den Kurs von BT Group um weitere 6,8 Prozent nach oben. Sie ist laut Marktteilnehmern seit vergangener im Markt, als das Beteiligungsunternehmen KKR ein Gebot für Telecom Italia abgegeben hatte. Der Markt spekuliere, dass BT-Großaktionär Patrick Drahi seinen Anteil aufstocken könnte.

+++++ DEVISEN +++++

                      zuletzt      +/- %  Mo, 9:01 Uhr  Fr, 18:34 Uhr   % YTD 
EUR/USD                1,1292      -0,1%        1,1262         1,1300   -7,6% 
EUR/JPY                128,11      -0,1%        127,92         128,06   +1,6% 
EUR/CHF                1,0432      -0,0%        1,0437         1,0437   -3,5% 
EUR/GBP                0,8462      -0,2%        0,8449         0,8477   -5,3% 
USD/JPY                113,46      -0,0%        113,59         113,34   +9,9% 
GBP/USD                1,3341      +0,1%        1,3331         1,3330   -2,4% 
USD/CNH (Offshore)     6,3861      -0,2%        6,3864         6,3977   -1,8% 
Bitcoin 
BTC/USD             56.934,76      +1,4%     57.600,26      54.458,45  +96,0% 
 

Der Dollar gewinnt nach seinem Rücksetzer zum Euro vom Freitag wieder etwas Terrain zurück, parrallel zu den Anleiherenditen. Diese ziehen wieder etwas an, nachdem sie am Freitag massiv gefallen waren. Am Freitag waren beim Dollar wegen der Bedrohung durch die neu aufgetauchte Virus-Variante Omikron zudem geldpolitische Straffungsmaßnahmen in den USA zum Teil wieder ausgepreist worden. Abwärts geht es mit der Lira, nachdem Präsident Erdogan nach dem jüngsten Lira-Absturz nun möglichen Währungsmanipulationen nachgehen lässt. Dien Experten der Commerzbank schließen darauf, dass von der Geldpolitik keine Begrenzung des Dollarkurses zu erwarten sein dürfte und damit in den kommenden Monaten weiter steigende Dollarkurse zur Lira.

+++++ FINANZMÄRKTE OSTASIEN +++++

Schwächer - Weiter dominierte die Sorge vor massiven Restriktionen zur Eindämmung des neuen mutierten Omikron-Coronavirus, die eine Erholung der globalen Weltwirtschaft gefährden könnte. Der Markt warte und konzentriere sich auf Berichte darüber, ob die vorhandenen Covid-19-Impfstoffe gegen die Omikron-Variante wirksam sind, so IG. In der gesamten Region standen die Aktien von Fluggesellschaften weiter unter Abgabedruck. U.a. schloss Japan erneut seine Grenzen für Ausländer. In Japan fielen Japan Airlines um 4,0 und ANA um weitere 4,1 Prozent, in Hongkong Cathay Pacific um 3,9 und in Sydney Qantas um 2,0 Prozent. Unterhaltungs-Technologiewerte konnten wie schon in der Hochphase der Pandemie zulegen. So stiegen Nintendo um 3,0 und Lasertec um 4,0 Prozent. In Hongkong litten die Aktien von Kasinobetreiber unter Lovckdown-Sorgen. Galaxy Entertainment Group knickten um 5,3 und Sands China um 5,4 Prozent ein. In Seoul verloren Samsung C&T Corp 3,2 Prozent. Das Unternehmen betreibt Themenparks.

+++++ CREDIT +++++

Nach dem deutlichen Anstieg der Risikoprämien gegen den Ausfall europäischer Unternehmens- und Staatsanleihen am Freitag kommt es am Montag zu einer leichten Entspannung an. Weil das neue Corona-Virus Omikron bereits in Europa angekommen sei, gehen die Credit-Strategen der Commerzbank aber davon aus, dass die Risiken für Credits weiter nach unten gerichtet sind. In den kommenden Tagen dürften sich Anleihen mit Investment-Grade gegenüber Hochzinsanleihen zunehmend widerstandsfähig zeigen. Dabei dürfte sich eine deutliche Kluft zwischen den Sektoren mit einem hohen und einem niedrigen "Corona-Exposure" und allgemein zwischen zyklischen und nichtzyklischen Sektoren herausbilden.

+++++ UNTERNEHMENSMELDUNGEN SEIT 7.30 UHR +++++

BASF

hat den französischen Energiekonzern Engie langfristig als Lieferanten für erneuerbaren Strom gewonnen, um die CO2-Emission bei der Chemieproduktion zu senken.

INFINEON

verstärkt sich in Asien mit dem Zukauf des Zulieferers Syntronixs Asia Sdn. Bhd., ein in Malaysia ansässiges Galvanik-Unternehmen. Durch den Zukauf will Infineon die Qualität und Beständigkeit seiner Produkte gewährleisten und die Lieferkette stärken.

RWE

und die südkoreanische Stadt Ulsan kooperieren bei der Entwicklung schwimmender Offshore-Windparks vor der Küste Südkoreas. Geplant sind Projekte mit einer installierten Leistung von bis zu 1,5 Gigawatt (GW).

KNORR-BREMSE

will die Profitabilität in den kommenden Jahren bei steigenden Umsätzen erhöhen. Die operative EBIT-Marge soll bis 2025 auf 14,0 bis 16,0 Prozent klettern. Das Umsatzplus soll durchschnittlich zwischen 5,5 bis 6,5 Prozent liegen, sodass die Erlöse auf dann 8,1 Milliarden bis 8,6 Milliarden Euro steigen.

FAURECIA

hat wegen höherer Kosten und der geringeren Fahrzeugproduktion infolge von Halbleiterengpässen seinen Jahresausblick gekürzt und rechnet dieses Jahr nur noch mit einer operativen Marge von 5,5 Prozent. Bisher hatte Faurecia mit 6 bis 6,2 Prozent gerechnet.

VERBUND

erwirbt einen Solarpark mit einer Gesamtleistung von 147,6 Megawatt Peak von Baywa. Der Park Illora liegt in Pinos Puente in der Nähe von Granada.

TELECOM ITALIA

muss sich einen neuen Chef suchen. CEO Luigi Gubitosi ist von seinem Posten zurückgetreten, bleibt aber Mitglied des Boards.

GAZPROM

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

November 29, 2021 07:26 ET (12:26 GMT)

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