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Lagarde öffnet Tür für Corona-Krisenhilfen zum Jahresende

29.10.2020 | 15:18
Informal Meeting of Ministers for Economics and Financial Affairs in Berlin

Frankfurt (Reuters) - EZB-Präsidentin Christine Lagarde hat angesichts der zweiten Pandemiewelle und neuen Eindämmungsmaßnahmen der Regierungen die Tür für neue Nothilfen weit aufgestoßen.

Die Stäbe der EZB arbeiten laut der Präsidentin bereits daran, wie die Notenbank auf ihrer nächsten Sitzung im Dezember ihre Instrumente anpassen kann, um auf die Entwicklungen zu reagieren. Das in der Krise geschaffene Anleihenprogramm PEPP sei dabei ein Ansatzpunkt, aber nicht der einzige, betonte Lagarde am Donnerstag nach der EZB-Ratssitzung. Wahrscheinlich sei eine Kombination mehrerer Elemente als Reaktion auf die Corona-Krise am besten geeignet. Der gesamte EZB-Rat stehe hinter dieser Strategie: "Wir waren uns alle einig, dass es nötig war zu handeln." Auf der Zinssitzung sei aber noch keine Veränderung besprochen worden.

Lagarde schloss auf Nachfrage auch nicht aus, dass der EZB-Rat sich auch außer der Reihe treffen könne: "Wenn wir uns kurzfristig treffen müssen, werden wir dies tun." Viele Experten gehen davon aus, dass die EZB auf ihrer regulären Sitzung am 10. Dezember ein neues Hilfspaket beschließen wird. In deren Zentrum dürfte aus ihrer Sicht das Krisen-Anleihenkaufprogramm PEPP stehen. Die EZB hatte die Käufe bereits im Juni um 600 Milliarden Euro auf inzwischen 1,35 Billionen Euro aufgestockt und sie bis Ende Juni 2021 verlängert. Manche Experten erwarten eine Erhöhung des Kaufvolumens um 500 Milliarden Euro und eine Verlängerung der Käufe bis Ende 2021.

Denn verschärfte Einschränkungen des öffentlichen Lebens in Spanien, Frankreich und ab 2. November nun auch wieder in Deutschland lasten auf der angeschlagenen Wirtschaft. Die Sorge ist daher groß, dass die konjunkturelle Erholung nach dem herben Konjunktureinbruch im zweiten Quartal gebremst wird.


© Reuters 2020
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