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Kredite im Euro-Raum fließen üppig - Aber Banken werden vorsichtiger

27.10.2020 | 12:03
An illustration picture shows a one euro coin

Berlin (Reuters) - Inmitten der Corona-Pandemie fließen Kredite im Euro-Raum üppig und werden zum Jahresende hin wohl noch stärker nachgefragt.

Im September vergaben die Banken im Währungsgebiet 7,1 Prozent mehr Darlehen an Unternehmen als ein Jahr zuvor, wie die Europäische Zentralbank (EZB) am Dienstag mitteilte. Im August gab es einen Zuwachs in derselben Höhe. Wie aus der Umfrage der EZB zum Kreditgeschäft (BLS) unter 143 Banken weiter hervorgeht, waren Darlehen im Sommer aber nicht mehr so sehr gefragt wie im Frühjahr, als die Pandemie die Wirtschaft mit voller Wucht erfasste. Auch wegen steigenden Bedarfs von Mittelständlern im Zuge der zweiten Pandemiewelle dürften sie im Herbst aber wieder reger beantragt werden.

Eine solche Entwicklung ist laut der Chefvolkswirtin der staatlichen Förderbank KfW, Fritzi Köhler-Geib, wohl auch für Deutschland absehbar: "Inzwischen wachsen die wirtschaftlichen Beeinträchtigungen durch die Pandemie hierzulande täglich." In den besonders betroffenen Dienstleistungsbranchen wie dem Gastgewerbe dürften demnach die finanziellen Engpässe und damit der Kreditbedarf wieder zunehmen: "Die EZB ist nun genauso wie die Regierungen gefordert, in dieser schwierigen Lage durch die Verlängerung und punktuelle Ergänzung der Krisenmaßnahmen das Vertrauen der Unternehmen und Konsumenten zu stärken."

Die Europäische Zentralbank (EZB) wird Experten zufolge auf ihrer Zinssitzung am Donnerstag wegen der Wucht der zweiten Corona-Infektionswelle wohl die Tür für weitere geldpolitische Lockerungsschritte öffnen. Im Blickpunkt dürfte Experten zufolge das billionenschwere Anleihen-Kaufprogramm PEPP stehen - für viele das schärfste Schwert der EZB im Kampf gegen die Pandemiefolgen. Viele Volkswirte erwarten, dass die Notenbank das Programm im Dezember kräftig aufstocken wird.

SORGE UM KONJUNKTURERHOLUNG

Die Firmen müssen sich laut der EZB-Umfrage zum Jahresende hin auf weiter verschärfte Vergabestandards der Banken gefasst machen. Dahinter stecke die Sorge um die wirtschaftliche Erholung, zumal einige Branchen weiter als anfällig gelten. Die im Rahmen der BLS-Umfrage befragten 34 deutschen Banken verschärften laut Bundesbank im dritten Quartal erneut ihre Vergaberichtlinie - aber nicht mehr so deutlich wie im Frühjahr. Die Be­le­bung der Nach­fra­ge nach Firmen­kre­di­ten durch die Co­ro­na-Hilfs­pro­gram­me der KfW und der För­der­ban­ken der Län­der ließ im Sommer zugleich etwas nach.

Wohnungsbaukredi­te waren hingegen wie­der stärker gefragt. Der ge­stie­ge­nen Nach­fra­ge nach Firmen- und Woh­nungs­bau­kre­di­ten be­geg­ne­ten die Ban­ken allerdings mit einer vergleichs­wei­se hohen Ab­leh­nungs­quo­te: "Vor allem Un­ter­neh­men aus be­son­ders von der Krise be­trof­fe­nen Bran­chen sowie Neu­kun­den hat­ten einen schlech­te­ren Kre­dit­zu­gang", teilte die Bundesbank weiter mit.


© Reuters 2020
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