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KfW / KfW-Start-up-Report 2021: Corona-Krise belastet Zahl der Start-ups

28.09.2021 | 11:24

    KfW-Start-up-Report 2021: Corona-Krise belastet Zahl der Start-ups
Frankfurt am Main (ots) -

- Zahl junger, innovativer oder wachstumsorientierter Unternehmen sinkt auf
  47.000 im Jahr 2020
- Zahl der VC-affinen Start-ups bleibt einigermaßen stabil
- Frauen deutlich unterrepräsentiert: Im langjährigen Durchschnitt bei Start-ups
  mit 20 % nur halb so häufig wie im Gründungsgeschehen insgesamt

Die Corona-Krise hat im Jahr 2020 den Bestand an Start-ups in Deutschland
belastet. Die Zahl an innovations- oder wachstumsorientierten jungen Unternehmen
ging auf 47.000 zurück, nachdem sie in den Vorjahren deutlich auf bis zu 70.000
angestiegen war. In einem von hoher Unsicherheit geprägten Umfeld konnte also
die Zahl an neu gegründeten Start-ups, die in diesem Segment grundsätzlich hohe
Schließungsrate nicht kompensieren. Darüber hinaus dürfte die Pandemielage
auch
manche Gründerinnen und Gründer hinsichtlich ihrer Wachstumspläne entmutigt
haben, wodurch sie aus der Start-up-Definition herausfielen. Allerdings waren
nicht alle Start-ups gleichermaßen betroffen. Im Vergleich zum Rückgang
insgesamt blieb die Zahl der Venture Capital-affinen Start-ups - also der jungen
Unternehmen, die ihr zukünftiges Wachstum gerne über externes
Beteiligungskapital finanzieren wollen - mit 8.600 (2019: 9.400) einigermaßen
stabil. Hier kann die schnelle Entscheidung für Start-up-Hilfen zur Beruhigung
der Lage beigetragen haben. Dies zeigt der Start-up-Report 2021 auf Basis des
Gründungsmonitors von KfW Research. Zu dieser Entwicklung sagt die
Chefvolkswirtin der KfW, Dr. Fritzi Köhler-Geib: "Die Corona-Krise hat 2020 zwar
Spuren bei Start-ups hinterlassen, wir gehen aber davon aus, dass sich nach
diesem Ausnahmejahr die Start-up-Szene so schnell entwickeln wird, wie die Jahre
zuvor."

Frauen sind im Start-up-Ökosystem deutlich unterrepräsentiert. Im langjährigen
Durchschnitt machen Gründerinnen bei Start-ups 20 % aus und damit nur etwa die
Hälfte des Anteils im Gründungsgeschehen insgesamt. Ausgehend von allen
Existenzgründungen wird der Anteil von Gründerinnen bei der schrittweisen
Hinzunahme von Start-up-Merkmalen immer geringer. Weil Frauen häufiger
freiberuflich, im Nebenerwerb, solo und ohne Beschäftigte gründen sowie seltener
ein starkes Wachstum anstreben, technologische Forschung und Entwicklung
durchführen oder eine überregionale Marktneuheit anbieten, weisen nur 3 von 100
Existenzgründungen von Frauen Start-up-Merkmale auf, bei Männern sind es 9 von
100. "Die Gründungstätigkeit von Frauen wird nach wie vor von
Geschlechterstereotypen beeinflusst. Diese führen letztlich zum geringen Anteil
von Start-up-Gründerinnen", erläutert Dr. Fritzi Köhler-Geib. "Dem deutschen
Start-up-Ökosystem und die VC-Branche würde es gut tun, weiblicher zu werden.
Denn Deutschland kann es sich nicht leisten, Innovationspotenzial zu
verschwenden. Rollenbilder, die Frauen von Start-up-Gründungen abhalten, sind da
im Weg. Es ist wichtig, dass hochqualifizierte Start-up-Teams unabhängig von
Geschlecht und Herkunft entstehen und die bestmöglichen Bedingungen für
Finanzierung, Wachstum und Erfolg vorfinden. Dazu braucht es die Überwindung von
Geschlechterstereotypen und der Stärkung von Rollenvorbildern als
Multiplikatoren."

Datengrundlage des KfW-Start-up-Reports ist der KfW-Gründungsmonitor, der
jährlich durch eine telefonische Befragung von rund 50.000 zufällig
ausgewählten, in Deutschland ansässigen Personen erhoben wird. Das
Erhebungsdesign erlaubt die Auswertung repräsentativer Ergebnisse, die auf die
Erwerbsbevölkerung in Deutschland hochgerechnet werden können. Gründerinnen
und
Gründer werden dabei breit erfasst, unabhängig davon, ob sie im Voll- oder
Nebenerwerb, als Freiberufler oder Gewerbetreibender, oder per Neugründung,
Übernahme oder Beteilung selbstständig gemacht haben (
http://www.kfw.de/gruendungsmonitor ). Als Start-up-Gründerinnen und -Gründer
werden dabei alle Personen gezählt, die vor höchstens 5 Jahren neu gegründet
haben, im Vollerwerb gewerblich tätig sind, ein Gründungsteam oder
Beschäftigte
haben und innovationsorientiert oder wachstumsorientiert sind.

Der Start-up-Report 2021 von KfW Research steht unter folgendem Link zum
Download zur Verfügung:

KfW-Gründungsmonitor und KfW-Start-up-Report (https://www.kfw.de/%C3%9Cber-die-K
fW/Service/Download-Center/Konzernthemen/Research/KfW-Gr%C3%BCndungsmonitor/)

Pressekontakt:

KfW, Palmengartenstr. 5 - 9, 60325 Frankfurt
Kommunikation (KOM), Wolfram Schweickhardt
Tel. +49 (0)69 7431 1778, Fax: +49 (0)69 7431 3266,
E-Mail: mailto:Wolfram.Schweickhardt@kfw.de, Internet: http://www.kfw.de

Weiteres Material: http://presseportal.de/pm/41193/5031999
OTS:               KfW






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