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KWS Saat hebt Dividende an und erneuert Führungsspitze

20.10.2021 | 11:58
ARCHIV: Ein Landwirt sät Mais auf einem Feld in Frauwüllesheim bei Düren, Deutschland, 21. April 2020. REUTERS/Stephane Nitschke

Danzig (Reuters) - Der niedersächsische Saatguthersteller KWS Saat will nach einem Gewinnplus im abgeschlossenen Geschäftsjahr mehr Geld an die Aktionäre ausschütten und bereitet einen Generationswechsel in der Unternehmensführung vor.

An die Anteilseigner sollen nun 0,80 Euro pro Aktie ausgezahlt werden nach einer Ausschüttung von 0,70 Euro je Papier im Vorjahr. "Unsere Geschäftszahlen haben sich sehr erfreulich entwickelt, sodass wir unsere Dividende deutlich anheben können", sagte Finanzchefin Eva Kienle am Mittwoch. Mit Schwerpunkt auf Forschung & Entwicklung, Digitalisierung und Automatisierung peile der weltweit viertgrößte Saatgutproduzent weiteres Wachstum an: Für das Geschäftsjahr 2021/22 gehe KWS von einer steigenden Nachfrage nach Saatgut aus und rechne daher mit einem Umsatzwachstum von fünf bis sieben Prozent. Zudem werde eine bereinigte Ebit-Marge zwischen elf und zwölf Prozent erwartet.

Der Jahresüberschuss für 2020/21 ist nach Angaben der Firma um 16,2 Prozent auf 110,6 Millionen Euro geklettert. Der Umsatz ist nominal um 2,2 prozent auf 1,31 Milliarden Euro gestiegen, auf vergleichbarer Basis entspreche es einem Plus von 8,8 Prozent. In den Segmenten Mais und Getreide blieben die Umsätze auf Vorjahresniveau. Im Bereich Zuckerrüben hingegen ist der Umsatz um 6,6 Prozent gewachsen dank der steigenden Nachfrage nach herbizidresistenten Sorten der Pflanze. Im Gemüsesegment ist der Umsatz von 84 Millionen auf 58 Millionen Euro eingebrochen. Grund dafür seien die Auswirkungen der Corona-Pandemie und des dazugehörenden Lockdowns auf die Nachfrage nach Baby-Blattspinat in den USA gewesen.

FACKEL AN DIE SIEBTE GENERATION

Felix Büchting, der dem Vorstand seit 2019 angehört, werde im Januar 2023 den Posten des Vorstandssprechers von Hagen Duenbostel übernehmen. Der 47-Jährige steht für die siebte Generation der Familie. Schon zum Jahreswechsel 2021/22 soll Büchting im Vorstand das Ressort Forschung und Züchtung verantworten. Er ist der Sohn des langjährigen Aufsichtsratschefs Andreas Büchting (74), der sich Ende 2022 zurückzieht. Sein Nachfolger dort soll auf Wunsch der Eigentümerfamilien Büchting und Oetker der 51-jährige Duenbostel werden, der aber seine zweijährige "Abkühlungsperiode" abwarten muss, ehe er 2025 in den Aufsichtsrat einziehen kann. In der Zwischenzeit solle der ehemalige Vorstandssprecher Philip von dem Bussche den Aufsichtsratsvorsitz übernehmen. Zudem werde Léon Broers zum 1. Januar 2022 aus dem Vorstand ausscheiden. Der Chef der Sparte Mais-Europa, Nicolás Wielandt, solle an seiner Stelle dem Gremium beitreten. Die Familien Büchting und Oetker halten mehr als zwei Drittel der Anteile an KWS Saat.


© Reuters 2021
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