Einloggen
Einloggen
Oder einloggen mit
GoogleGoogle
Twitter Twitter
Facebook Facebook
Apple Apple     
Registrieren
Oder einloggen mit
GoogleGoogle
Twitter Twitter
Facebook Facebook
Apple Apple     
News
Alle NewsUnternehmenIndizesDevisen / ForexRohstoffeKryptowährungenETFZinssätzeWirtschaftThemenSektoren 

KORREKTUR: Schnabel: EZB weiter als zuvor von ihrem Ziel entfernt

24.11.2022 | 16:07

(In der um 14.41 Uhr gesendeten Meldung muss es im zweiten Satz richtig heißen: Schnabel sagte bei einer Konferenz in London, dass derzeit nachlassende Zinserhöhungserwartungen und eine zu expansive Fiskalpolitik (NICHT: Geldpolitik) die Bemühungen der EZB um eine Straffung ihrer Geldpolitik konterkarierten. Es folgt eine korrigierte Fassung.)

Schnabel: EZB weiter als zuvor von ihrem Ziel entfernt

Von Hans Bentzien

LONDON (Dow Jones)--Die Europäische Zentralbank (EZB) ist nach Einschätzung von EZB-Direktorin Isabel Schnabel derzeit weiter als zuvor von ihrem Ziel entfernt, die Inflation im Euroraum auf 2 Prozent zu senken. Schnabel sagte bei einer Konferenz in London, dass derzeit nachlassende Zinserhöhungserwartungen und eine zu expansive Fiskalpolitik die Bemühungen der EZB um eine Straffung ihrer Geldpolitik konterkarierten. Aktuelle Daten zeigten, dass der Spielraum für eine Verringerung des Zinserhöhungstempos begrenzt sei.

Agenturberichten zufolge gibt es im EZB-Rat inzwischen weniger Unterstützung für eine abermalige Zinserhöhung um 75 Basispunkte im Dezember. Grund ist, dass die EZB ihre Zinsen seit dem Sommer um 200 Basispunkte angehoben und sich damit dem "neutralen Bereich" angenähert hat, in dem sie das Wachstum weder bremst noch verstärkt.

"Die Markterwartung einer (geldpolitischen) 'Wende' hat zuletzt unseren Bemühungen entgegengewirkt, die Akkommodation zu verringern und damit die tatsächliche Geldpolitik von einer Ausrichtung wegbewegt, die notwendig ist, um die Inflation wieder auf den Zielwert zu bringen", sagte Schnabel. Das erhöhe das Risiko von Zweitrundeneffekten und eines dauerhaften Anstiegs der Inflationserwartungen.

Das größte Risiko für die Zentralbanken bleibt Schnabel zufolge derzeit eine Politik, die auf der Annahme eines schnellen Rückgangs der Inflation und damit auf einer Unterschätzung der Inflationspersistenz beruht. "In Anbetracht dessen werden wir die Zinssätze weiter anheben müssen, wahrscheinlich bis in den restriktiven Bereich, um sicherzustellen, dass die Inflation so schnell wie möglich zu unserem mittelfristigen Inflationsziel zurückkehrt und keine Zweitrundeneffekte auftreten", sagte sie.

Die bisher vorliegenden Daten deuteten darauf hin, dass der Spielraum für eine Verlangsamung der Zinsanpassung begrenzt bleibe, "auch wenn wir uns den Schätzungen für den 'neutralen' Zinssatz nähern." "Die außerordentlich große Unsicherheit, mit der solche Schätzungen behaftet sind, bedeutet, dass sie nicht als Maßstab für das angemessene Tempo von Zinsanpassungen dienen können."

Kontakt zum Autor: hans.bentzien@dowjones.com

DJG/hab/sha/kla

(END) Dow Jones Newswires

November 24, 2022 10:06 ET (15:06 GMT)

Im Artikel erwähnte Wertpapiere
%Kurs01.01.
AUSTRALIAN DOLLAR / EURO (AUD/EUR) 0.53%0.6451 verzögerte Kurse.0.50%
BRITISH POUND / EURO (GBP/EUR) 0.43%1.1638 verzögerte Kurse.-2.59%
CANADIAN DOLLAR / EURO (CAD/EUR) -0.06%0.696132 verzögerte Kurse.0.05%
INDIAN RUPEE / EURO (INR/EUR) 0.01%0.011511 verzögerte Kurse.-2.39%
KLA CORPORATION -0.63%393.41 verzögerte Kurse.-7.95%
US DOLLAR / EURO (USD/EUR) 0.23%0.949668 verzögerte Kurse.7.71%
Aktuelle Nachrichten "Wirtschaft"
09:46Exklusiv - IWF und Ghana werden voraussichtlich bis Dienstag eine Einigung auf Mitarbeiterebene erzielen - Quellen
MR
09:44UN-Generalsekretär fordert Nigeria auf, den Bericht über Zwangsabtreibungen zu untersuchen
MR
09:39Südafrikas SPAR holt Rechtsgutachten zu Kreditvorwürfen ein
MR
09:24Biden kündigt Unterstützung für den Beitritt der Afrikanischen Union zur G20 an
MR
04:36Albertsons teilt mit, dass der Antrag der Washington AG auf eine einstweilige Verfügung gegen die Dividendenausschüttung des Unternehmens abgelehnt wurde
MR
03:08Toshibas bevorzugter Bieter rückt näher an die Finanzierung der Übernahme heran - Quellen
MR
02:31Impressum
DJ
02:00Lindner warnt vor Forderungen nach weiteren Ausgaben an den Bund
DJ
01:35Handelsausschuss stellt sich im Streit um Autoregeln auf die Seite Mexikos und Kanadas, sagt Mexiko
MR
09.12.Mexikos Monex startet Aktienrückkauf in Richtung Marktaustritt
MR
Aktuelle Nachrichten "Wirtschaft"