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KORREKTUR: SEC verhängt Strafen über 1,1 Mrd USD gegen Unternehmen an der Wall Street

28.09.2022 | 06:58

(In der um 22:59 Uhr gesendeten Meldung "SEC verhängt Strafen über 1,1 Mrd USD gegen Unternehmen an der Wall Street" muss es im zweiten Absatz korrekt lauten, dass die Strafe der SEC für die Deutsche Bank und Tochterunternehmen insgesamt (NICHT jeweils) bei 125 Millionen US-Dollar liegt. Das gilt auch für die anderen genannten Institute und deren Töchter. Es folgt die korrigierte Fassung der Meldung.)

SEC verhängt Strafen über 1,1 Mrd USD gegen Unternehmen an der Wall Street

Von Denny Jacob

FRANKFURT (Dow Jones)--Die US-Börsenaufsicht hat gegen an der Wall Street tätige Unternehmen eine Strafe in Höhe von insgesamt 1,1 Milliarden US-Dollar verhängt. Die betroffenen Unternehmen hätten sich zu den entsprechenden Zahlungen im Zusammenhang mit Versäumnissen bei der Aufbewahrung von Aufzeichnungen bereit erklärt, so die Securities and Exchange Commission (SEC). Demnach hätten die Unternehmen eingeräumt, dass ihr Verhalten gegen die Vorschriften zur Aufbewahrung von Aufzeichnungen verstoßen hat, und sie mit der Umsetzung von Verbesserungen begonnen haben, teilte die SEC weiter mit.

So hätten Barclays Capital, BofA Securities zusammen mit Merrill Lynch, Pierce, Fenner & Smith, Citigroup Global Markets, Credit Suisse Securities (USA), Deutsche Bank Securities zusammen mit DWS Distributors und DWS Investment Management Americas, Goldman Sachs, Morgan Stanley zusammen mit Morgan Stanley Smith Barney, UBS Securities zusammen mit UBS Financial Services zugestimmt, jeweils 125 Millionen US-Dollar an Strafgeldern zu zahlen.

Jefferies und Nomura Securities International werden jeweils 50 Millionen Dollar zahlen, während Cantor Fitzgerald zusicherte, 10 Millionen Dollar zu zahlen.

Die SEC erklärte zur Begründung, dass die Mitarbeiter der Firmen zwischen Januar 2018 und September 2021 routinemäßig über geschäftliche Angelegenheiten kommuniziert hätten, indem sie Textnachrichten auf ihren persönlichen Geräten nutzten, und dass die Firmen es versäumt hätten, den Großteil dieser Kommunikation außerhalb des Kommunikationskanals aufzubewahren oder zu speichern.

"Seit den 1930er Jahren ist eine solche Aufzeichnung zur Wahrung der Marktintegrität unerlässlich. Angesichts des technologischen Wandels ist es umso wichtiger, dass die Registranten ihre Kommunikation über geschäftliche Angelegenheiten nur über offizielle Kanäle abwickeln und dass sie diese Kommunikation aufbewahren", sagte der SEC-Vorsitzende Gary Gensler.

Kontakt zum Autor: unternehmen.de@dowjones.com

DJG/DJN/ros/kla

(END) Dow Jones Newswires

September 28, 2022 00:57 ET (04:57 GMT)

Im Artikel erwähnte Wertpapiere
%Kurs01.01.
BANK OF AMERICA CORPORATION -1.29%36.08 verzögerte Kurse.-18.90%
BARCLAYS PLC -0.92%156.82 verzögerte Kurse.-16.14%
CITIGROUP INC. -1.13%47.24 verzögerte Kurse.-21.78%
CREDIT SUISSE GROUP AG 9.30%2.95 verzögerte Kurse.-64.87%
DEUTSCHE BANK AG 1.20%10.024 verzögerte Kurse.-9.02%
DWS GROUP GMBH & CO. KGAA 1.20%30.36 verzögerte Kurse.-14.43%
JEFFERIES FINANCIAL GROUP INC. -0.76%37.73 verzögerte Kurse.-2.76%
JPMORGAN CHASE & CO. -0.79%135.16 verzögerte Kurse.-13.96%
MORGAN STANLEY -0.97%92.1 verzögerte Kurse.-5.26%
NOMURA CO., LTD. -1.88%993 verzögerte Kurse.4.20%
NOMURA CORPORATION 1.05%1054 verzögerte Kurse.20.32%
PIERCE GROUP AB (PUBL) 2.94%10.5 verzögerte Kurse.-81.18%
THE GOLDMAN SACHS GROUP, INC. -0.84%380.58 verzögerte Kurse.0.33%
UBS GROUP AG -0.52%17.3 verzögerte Kurse.5.36%
UK 10Y CASH -0.01%3.1562 verzögerte Kurse.249.70%
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