Einloggen
E-Mail
Passwort
Merken
Passwort vergessen?
Werden Sie kostenlos Mitglied
Registrieren
Registrieren
Mitglied werden
Kostenlos registrieren
Abonnent werden
Unser Angebot
Einstellungen
Einstellungen
Dynamische Kurse 
OFFON
News: Aktuelle News
Aktuelle NewsUnternehmenMärkteWirtschaft & ForexRohstoffeZinssätzeBusiness LeadersInstitutionelle AnlegerTermineSektoren 
Alle NewsWirtschaftDevisen & ForexKryptowährungenCybersicherheitPressemitteilungen

Internationale Handelskammer: G7-Impstoffpläne reichen nicht aus

11.06.2021 | 16:05

PARIS/BERLIN (dpa-AFX) - Die Internationale Handelskammer (ICC) hat die bisherigen Impstoffspendenpläne der G7-Länder als unzureichend kritisiert und vor Folgen für die Weltwirtschaft gewarnt. Wenn die G7 bei den Impfstoffspenden nicht deutlich zulegten, setzten sie ihre eigenen Bürger Gefahren aus, etwa, weil sich neue, gefährlichere Virusvarianten entwickeln und neue Corona-Ausbrüche die Lieferketten unterbrechen könnten, teilte der Verband mit Sitz in Paris am Freitag mit. Er vertritt 45 Millionen Unternehmen weltweit.

Der britische Premierminister Boris Johnson hat sich dafür stark gemacht, dass die G7 - USA, Deutschland, Kanada, Großbritannien, Frankreich, Italien und Japan - bei ihrem derzeitigen Gipfel in Südwestengland zusammen eine Milliarde Impfdosen zur Verfügung zu stellen. Zugesagt waren bis Freitag aber erst 600 Millionen, überwiegend von den USA.

"Rund 600 Millionen Impfdosen sind ein Tropfen auf den heißen Stein angesichts der geplanten weltweiten Produktion von zwölf Milliarden Impfdosen allein in diesem Jahr". sagte ICC-Generalsekretär John Denton. "Wir sehen ein deutliches Risiko, dass die reichsten Nationen der Welt weiterhin Impfstoffe für Auffrischungsimpfungen zurückhalten und damit ihre eigenen Bürger dem Bumerang-Effekt von COVID-19-Varianten und den Kosten einer anhaltenden Unterbrechung der globalen Lieferketten aussetzen."

Vielmehr sollten die G7-Staaten jetzt verbindlich zusagen, alle verfügbaren Überschüsse an Impfstoffen zu teilen. Die Produktionskapazitäten müssen ausgebaut und die dafür nötigen Investitionen von den G7 vorfinanziert werden. Im Januar hatte die ICC eine Studie veröffentlicht, wonach die Weltwirtschaft allein in diesem Jahr bis zu 9,2 Billionen Dollar (7,6 Billionen Euro) verlieren könnte, wenn Entwicklungs- und Schwellenländer keinen schnellen Zugang zu Impfstoffen bekommen./oe/DP/fba


© dpa-AFX 2021
Aktuelle Nachrichten "Wirtschaft & Forex"
23:02Scholz für deutliche Verbesserungen beim Betrieb von Windkraftanlagen
DP
22:31Scholz bezeichnet Steuersenkungspläne der Union als unmoralisch
DP
22:29CORONA-BLOG/USA erreichen Bidens Impfziel mit knapp einem Monat Verspätung
DJ
22:24STIKO-CHEF : Mehr 18- bis 59-Jährige sollten sich impfen lassen
DP
22:10Krypto-Sektor sieht Abflüsse für 4 Woche in Folge, CoinShares Daten zeigen
21:19Später als geplant - 70 Prozent der Erwachsenen in USA geimpft
DP
20:59DEVISEN : Euro und Franken zum Dollar etwas tiefer
AW
20:57DEVISEN : Euro kaum verändert
DP
20:26Iran steht wegen Delta-Variante vor erneutem Corona-Lockdown
DP
19:48NOTENBANK : Geldsendungen mexikanischer Migranten nehmen zu
DP
Aktuelle Nachrichten "Wirtschaft & Forex"