Log-in
E-Mail
Passwort
Merken
Passwort vergessen?
Werden Sie kostenlos Mitglied
Anmelden
Anmelden
Mitglied werden
Kostenlose Anmeldung
Neukunde
Unser Angebot
Einstellungen
Einstellungen
Dynamische Kurse 
OFFON

MarketScreener Homepage  >  News  >  Wirtschaft & Forex

News : Aktuelle News
Aktuelle NewsUnternehmenMärkteWirtschaft & ForexRohstoffeZinssätzeBusiness LeadersInstitutionelle AnlegerTermineSektoren 
Alle NewsWirtschaftDevisen & ForexKryptowährungenCybersicherheitPressemitteilungen

Institut für Weltwirtschaft hält deutsche Klimapolitik für ineffizient

23.02.2021 | 11:18
President of the Kiel Institute for the World Economy Gabriel Felbermayr gives a press conference in Berlin

Berlin (Reuters) - Das Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) hält die Klimapolitik an vielen Stellen für ineffizient.

"Deutschland ist der Subventions-Champion in Europa", sagte der Präsident des Instituts, Gabriel Felbermayr, am Dienstag bei einer digitalen Veranstaltung der Stiftung Familienunternehmen. "Subventionen sind aber oft unnötig teuer." Felbermayr kritisierte beispielsweise Kaufprämien für Elektroautos und Mehrwertsteuersenkungen auf Bahnfahrten. Es müsse dem Markt überlassen werden, die jeweils besten Technologien zur Emissionsminderung voranzutreiben.

Laut Daten der EU-Kommission gibt es in der Klimapolitik in Deutschland Subventionen in Höhe von mindestens 40 Milliarden Euro, das sind 1,2 Prozent der Wirtschaftskraft - mit stark steigender Tendenz. Sie seien aber wenig transparent und teilweise auch widersprüchlich, heißt es in einer Studie des IfW. Es bestehe zudem die Gefahr, dass private Investitionen verdrängt werden.

Subventionen seien nur angebracht, wenn die beste Option - die direkte Bepreisung von CO2-Emissionen - nicht möglich sei. In Deutschland gibt es aber seit diesem Jahr einen CO2-Preis, der in den nächsten Jahren ansteigen soll und damit Anreize für Unternehmen und Haushalte setzt, sich klimafreundlich zu verhalten. Dieser Weg sei transparenter und planbarer, so das IfW. "Es ist effizienter, auf Preissignale zu setzen." Die CO2-Bepreisung müsste zudem verstärkt werden durch eine Ausweitung des EU-Emissionshandelssystems.


© Reuters 2021
Aktuelle Nachrichten "Wirtschaft & Forex"
20:50EU-Ratspräsident bietet Krisen-Vermittlung in Georgien an
DJ
20:32KOMMENTAR-ÜBERBLICK aus Tageszeitungen zu aktuellen Themen
DJ
20:31OTS : Börsen-Zeitung / Sprechen Sie KPI?, ein Kommentar von Jan Schrader zur ...
DP
20:25Instagram reagiert auf Livestream-Boom mit 'Live Rooms'
DP
20:19CORONA-BLOG/Österreich kündigt trotz steigender Corona-Zahlen Lockerungen an
DJ
19:58Slowakei erhält russischen Impfstoff Sputnik V
DP
19:48WDH : Türkei lockert Corona-Maßnahmen in Provinzen mit geringem Risiko
DP
19:45Österreich wagt weitere Öffnungsschritte
DP
19:34WDH/Haftstrafe für Ex-Staatschef Sarkozy in Bestechungsprozess
DP
19:31WDH : Datenschutzbehörde in Rom hat Bedenken gegen Corona-Impfpass
DP
Aktuelle Nachrichten "Wirtschaft & Forex"