Einloggen
E-Mail
Passwort
Merken
Passwort vergessen?
Werden Sie kostenlos Mitglied
Registrieren
Registrieren
Mitglied werden
Kostenlos registrieren
Abonnent werden
Unser Angebot
Einstellungen
Einstellungen
Dynamische Kurse 
OFFON
News: Aktuelle News
Aktuelle NewsUnternehmenMärkteWirtschaft & ForexRohstoffeZinssätzeBusiness LeadersInstitutionelle AnlegerTermineSektoren 
Alle NewsWirtschaftDevisen & ForexKryptowährungenCybersicherheitPressemitteilungen

Indiens Solarbranche weckt Interesse der Investoren

01.05.2017 | 08:54

Mumbai/Neu Delhi (awp/sda/reu) - Auf der Suche nach langfristigen Anlagen aus umweltfreundlichen Projekten richten Investoren ihren Blick immer häufiger nach Indien: Ministerpräsident Narendra Modi treibt in Asiens drittgrösster Volkswirtschaft mit dem Bau grosser Solarparks den Wandel von fossilen zu erneuerbaren Brennstoffen voran.

Modi plant für die nächsten fünf Jahre Investitionen in die Solarbranche von 100 Milliarden Dollar. Im Rücken hat er Kredite der Weltbank. Kein anderes Land erhält von dem Geldgeber zum Aufbau der Solarwirtschaft so hohe Unterstützung wie Indien.

Die Bedingungen sind dort mit häufig mehr als 300 Tagen Sonnenschein optimal. In weniger als drei Jahren haben sich die Kapazitäten zur Stromerzeugung aus Sonnenenergie verdreifacht.

Angefeuert wurde das Wachstum durch gesunkene Preise für Solarmodule und niedrigere Kreditkosten. Mit etwa zwölf Gigawatt machen sie dennoch nur einen Bruchteil der Gesamtkapazität von etwa 315 Gigawatt aus. Bis 2022 will Modi den Solaranteil auf 100 Gigawatt nach oben treiben.

Dazu sollen Investoren aus der ganzen Welt angelockt werden. Japans Telekom-Riese und Grossinvestor Softbank hat zusammen mit Partnern bereits Investitionen von 20 Milliarden Dollar in die indische Solarbranche zugesagt.

Auch europäische Versorger wie EDF, Engie und Enel sind auf dem indischen Markt für erneuerbare Energien schon präsent.

Das gleiche gilt für die Beteiligungsfonds von Goldman Sachs, JPMorgan und Morgan Stanley. Die Fühler ausgestreckt haben zudem einige der weltgrössten Pensionskassen wie etwa Kanadas Marktführer Canada Pension Plan Investment Board (CPPIB).

Erträge auf Investitionen stehen in Frage

Die Nachfrage scheint gesichert. Da die Wirtschaft wächst und immer mehr Menschen in die Städte ziehen, rechnet Indien mit einer Vervierfachung des Strombedarfs in den nächsten zwei Jahrzehnten auf 690 Gigawatt.

Doch Investoren sehen auch Schattenseiten: Manche befürchten, von hochverschuldeten indischen Energieversorgungsunternehmen nicht bezahlt zu werden. Andere sehen die Rendite wegen fallender Strompreise in Gefahr.

"Auf die Investitionen Erträge zu bekommen und von den Vertriebsgesellschaften bezahlt zu werden, sind die grössten Risiken für ausländische Investoren", sagte Sumant Sinha, Chef der von Goldman unterstützen Energiefirma ReNew Power.


© AWP 2017
Im Artikel erwähnte Wertpapiere
%Kurs01.01.
ELECTRICITÉ DE FRANCE 2.83%10.555 Realtime Kurse.-20.40%
ENGIE 1.37%11.406 Realtime Kurse.-10.13%
ITC LIMITED 0.95%206.9 verzögerte Kurse.-1.94%
MORGAN STANLEY -0.31%95.98 verzögerte Kurse.40.06%
SOFTBANK GROUP CORP. -2.61%6837 Schlusskurs.-15.15%
THE GOLDMAN SACHS GROUP, INC. -0.71%374.88 verzögerte Kurse.42.16%
Aktuelle Nachrichten "Wirtschaft & Forex"
11:41POLIZEIGEWERKSCHAFT : Stichproben-Checks nicht voll zufriedenstellend
DP
11:39Industrie erwischt guten Start in zweite Jahreshälfte - Engpässe bleiben
RE
11:39Co-Chefin verlässt den Stuttgarter Flughafen
DP
11:20Einzelhandel im Aufwind - Ende der Bundesnotbremse hilft
RE
11:18Südafrika verkündet Vollendung eines seiner größten Kohlekraftwerke
DP
11:17KMU-Einkaufsmanagerindex fällt erneut
AW
11:16IG BAU : Staat zahlt bei steigenden Mieten kräftig mit
DP
11:15DEVISEN : Euro legt zu Dollar und Franken zu
AW
11:11DEVISEN : Euro legt zu
DP
11:08KfW-Mittelstandsbarometer sinkt im Juli trotz guter Geschäftslage
DJ
Aktuelle Nachrichten "Wirtschaft & Forex"