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Ifo - Lage in Autoindustrie trübt sich ein - besonders bei Zulieferern

02.12.2021 | 08:51
ARCHIV: Ein Arbeiter am Fließband eines Autowerks in Wolfsburg, Deutschland, 27. April 2020. Swen Pfoertner/Pool via REUTERS

Berlin (Reuters) - Die Lage der von Lieferengpässen geplagten deutschen Autoindustrie hat sich im November verschlechtert.

Der entsprechende Indikator fiel auf 9,6 Punkte im November, nach 17,4 im Oktober, wie das Münchner Ifo-Institut am Donnerstag zu seiner monatlichen Unternehmensumfrage mitteilte. Der Abwärtstrend gehe vor allem auf die Situation der Zulieferer zurück. "Die Zulieferer schätzen ihre Lage deutlich schlechter ein als die Hersteller", sagte Ifo-Experte Oliver Falck. Das Barometer für die Zulieferer allein sei auf minus 23,0 Punkte gefallen.

Die Geschäfte der Hersteller laufen weiterhin sehr gut, auch wenn der entsprechende Lageindikator leicht von 41,4 auf 38,4 Punkte fiel. "Die Impulse kommen vor allem von den ausländischen Absatzmärkten", sagte Falck. Das Exportbarometer kletterte deutlich von 33,8 auf 52,5 Punkte. Die Produktionsaussichten werden als hervorragend eingeschätzt. "Allerdings klagten alle Hersteller weiterhin über Lieferengpässe", sagte Falck. Die Produzenten wollen kaum Personal abbauen, aber auch kein neues Personal einstellen.

Bei den Zulieferern bleibt die Auftragslage angespannt. Auch vom Exportgeschäft werden keine Impulse erwartet: Dieser Index fiel auf 0,5 Punkte, nach 2,4 im Oktober. Die Produktionsaussichten bleiben gedämpft. "Um den Umbruch zur Elektromobilität zu bewältigen, müssen die Zulieferer neue Kompetenzen aufbauen und suchen daher weiterhin nach neuem Personal", erläutert Falck.

Den Autobauern macht seit Monaten ein Mangel an Halbleitern zu schaffen, weshalb die Produktion trotz gut gefüllter Auftragsbücher lahmt. Die Versorgung mit den unentbehrlichen Mikrochips entspannt sich nun aber langsam. "Wir haben das Schlimmste hinter uns", sagte Volkswagen-Chef Herbert dazu in dieser Woche. "Wir sehen eine leichte Steigerung des Produktionsvolumens." Auch die Aussichten für das kommende Jahr hellten sich etwas auf.


© Reuters 2021
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