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IWF - Risiken für Finanzstabilität am ehesten in Schwellenländern

12.10.2021 | 16:32
ARCHIV: Das Logo des Internationalen Währungsfonds (IWF) vor dem Hauptgebäude, Washington, USA, 4. September 2018. REUTERS/Yuri Gripas

Washington/Berlin (Reuters) - Der Internationale Währungsfonds (IWF) hält die Risiken für die Finanzstabilität trotz Coronavirus-Pandemie für weiterhin unter Kontrolle.

Das gelte vor allem für Industriestaaten, wo sich die Finanzierungsbedingungen entspannt hätten, in Schwellenländern sei die Lage dagegen schwieriger, hieß es im Finanzstabilitätsbericht, den der IWF am Dienstag in Washington veröffentlichte. Die lockere Geld- und Finanzpolitik vieler Länder sowie zuletzt auch die Erholung der Konjunktur sorgten dafür, dass die Risiken nicht durchschlagen würden. An den Märkten seien aber manche Bewertungen von Anlagen ausgereizt, Aktien zum Beispiel und auch Immobilien.

Weil die Erholung von der Corona-Krise unterschiedlich ausfällt, sind die Risiken auch unterschiedlich verteilt. Angespannt sei die Lage weiterhin im Verkehrs- und Reisebereich sowie für viele Dienstleister. Kleine Firmen hätten ein größeres Pleite-Risiko als große Konzerne. Und in China seien die Finanzierungsbedingungen zuletzt schwieriger geworden - vor allem für Unternehmen mit einem schwächerem Kredit-Rating und in finanzschwächeren Provinzen des Landes.

Hinzu kommt die angezogene Inflation, wie der IWF weiter mitteilte. Das habe in Schwellenländern Notenbank bereits dazu bewegt, die Zinsen anzuheben. Dies könne diese Länder wirtschaftlich hart treffen.

Laut IWF entstehen zudem neue Risiken durch das rasante Wachstum im Markt für Kryptowerte. "Die Preise für Kryptowerte bleiben hochgradig volatil." Hier müsse ein weltweiter Rahmen geschaffen werden - mit gleichen Wettbewerbsbedingungen. Die Risiken aus diesen bislang nur wenig regulierten Märkten müssten genau beobachtet werden.


© Reuters 2021
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