Einloggen
E-Mail
Passwort
Passwort anzeigen
Merken
Passwort vergessen?
Werden Sie kostenlos Mitglied
Registrieren
Registrieren
Mitglied werden
Kostenlos registrieren
Abonnent werden
Unser Angebot
Einstellungen
Einstellungen
Dynamische Kurse 
OFFON
News: Aktuelle News
Aktuelle NewsUnternehmenMärkteWirtschaft & ForexRohstoffeZinssätzeBusiness LeadersInstitutionelle AnlegerTermineSektoren 
Alle NewsWirtschaftDevisen & ForexKryptowährungenCybersicherheitPressemitteilungen

IMK : Konjunkturelle Erholung setzt sich fort

15.07.2021 | 10:34

Von Andreas Kißler

DÜSSELDORF/BERLIN (Dow Jones)--Das Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) hat eine dynamische Fortsetzung der konjunkturellen Erholung vorausgesagt. "Die Konjunkturampel steht auf Grün und signalisiert für das dritte Quartal eine dynamische Fortsetzung der konjunkturellen Erholung - nach dem coronabedingten Rückschlag im ersten Quartal des Jahres", erklärte das gewerkschaftsnahe Institut. In seinem aktuellen Drei-Monatsausblick für Juli bis September weise das IMK eine Boomwahrscheinlichkeit von 61,3 Prozent aus.

Damit übertreffe die Wahrscheinlichkeit für ein überdurchschnittliches Wirtschaftswachstum nunmehr den vierten Monat in Folge den entscheidenden Schwellenwert von 50 Prozent. Die Wirtschaftsleistung legt den Angaben zufolge zu, weil viele unter Corona-Bedingungen ausgesetzte Dienstleistungen wieder in Gang kommen. Hinzu komme ein Aufholeffekt beim privaten Verbrauch, der sich in den kommenden Monaten noch ausweiten dürfte.

Die Produktion in Industrie und Bauhauptgewerbe dürfte im Jahresverlauf auch weiter zunehmen, wenn Lieferengpässe bei Vorprodukten, insbesondere Halbleitern, und in der Folge hohe Rohstoff- und Materialkosten nicht mehr so stark dämpfend wirkten wie derzeit. Im Jahresverlauf dürfte der Einfluss der Lieferengpässe auf die Produktion abnehmen, sagte IMK-Konjunkturexperte Thomas Theobald. Darauf deute etwa der nach der Suez-Blockade vom März wieder deutlich gestiegene Containerumschlag hin.

Die Wahrscheinlichkeit, dass Deutschland eine Rezession durchlaufe, sei im Vergleich zum Vormonat leicht auf 7,2 Prozent gestiegen. Sie bleibe aber auf historisch niedrigem Niveau. Maßgeblich für den leichten Anstieg der Rezessionswahrscheinlichkeit sei neben einem geringfügigen Rückgang der Produktion im Produzierenden Gewerbe ein gemäßigter Anstieg der Finanzierungskosten von Unternehmen. Dagegen trage die Entwicklung der übrigen Stimmungs- und Finanzmarktindikatoren zu einem insgesamt niedrigen Niveau der prognostizierten Rezessionswahrscheinlichkeit bei.

Insgesamt stützen die aktuellen Ergebnisse des Konjunkturindikators laut IMK dessen Prognose, "dass der Aufschwung in Deutschland mit zunehmender Zahl geimpfter Personen an Breite und Stärke gewinnen wird". Neben dem schon seit längerem sehr starken Außenhandel lege mit zunehmender Lockerung der Auflagen zum Infektionsschutz auch die Binnennachfrage deutlich zu. Die Düsseldorfer Ökonomen rechnen in ihrer aktuellen Konjunkturprognose für 2021 mit einem Wirtschaftswachstum von 4,5 Prozent.

Kontakt zum Autor: andreas.kissler@wsj.com

DJG/ank/mgo

(END) Dow Jones Newswires

July 15, 2021 04:33 ET (08:33 GMT)

Aktuelle Nachrichten "Wirtschaft & Forex"
16:51WAHL/Endspurt - FDP und Grüne ringen um Klimapolitik
DP
16:43WAHL/Lindner will 'alle Stimmen für die Freiheit' - Attacke auf Union
DP
16:27Baerbock stimmt Grüne auf Wahlkampf-Endspurt ein
DJ
16:24Israelische Bankenaufsicht verlängert Dividendenausschüttung bis Jahresende
MR
16:11WAHL/Grüne werben im Wahl-Endspurt um Unentschlossene
DP
15:27NACH NEUEM CORONA-DEKRET : Deutlich mehr Impf-Anmeldungen in Italien
DP
14:49WAHL/LINDNER :  'Nehmen von Union keine Anweisungen entgegen'
DP
14:49WAHL21/Lindner lehnt Vorfestlegung auf Koalition ab
DJ
14:47WAHL : Insa-Umfrage: Union legt minimal zu, SPD weiter deutlich vorn
DP
14:45Mexiko schlägt eine Art Europäische Gemeinschaft für Amerika vor
DP
Aktuelle Nachrichten "Wirtschaft & Forex"