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IG Metall will Vier-Tage-Woche zum Thema von Tarifrunde machen

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22.09.2020 | 14:56
ThyssenKrupp AG workers protest in Duisburg

IG-Metall-Chef Jörg Hofmann will die von ihm ins Gespräch gebrachte Vier-Tage-Woche zum Thema der bevorstehenden Tarifrunde machen.

Eine Verkürzung der Arbeitszeit wäre ein geeignetes Mittel, um die Beschäftigten vor weiteren Stellenstreichungen und Kostensenkungsprogrammen in der Krise zu bewahren, sagte Hofmann am Dienstag in Hannover. Nach den ersten Reaktionen auf seinen Vorschlag gehe er davon aus, dass das Modell von den Arbeitgebern mitgetragen werden könnte. "Dort, wo wir uns ordentlich streiten werden, ist die Frage des Lohnausgleichs."

Hofmann machte deutlich, dass er eine generelle Arbeitszeitverkürzung als Lösung für die Zeit nach der Kurzarbeit sieht. Ihm gehe es um eine langfristige Absicherung der Industriearbeit in Zeiten beschleunigter Produktivitätssteigerung. Die Produktion werde sich wahrscheinlich nur in "Trippelschritten" erholen und frühestens 2022/2023 wieder das Vorkrisenniveau erreichen. "Nach drei Jahren haben wir zwar das Auftragsvolumen der Vorkrisenzeit, aber wir hätten zehn bis 15 Prozent weniger Arbeitsvolumen in den Betrieben." Vor diesem Hintergrund sei eine Neuverteilung der Arbeit nötig.

Die Arbeitgeber stehen dem Vorschlag zwar grundsätzlich offen gegenüber - allerdings nur ohne Lohnausgleich. Der Verband Südwestmetall hatte mit Blick auf die Vier-Tage-Woche unlängst erklärt, diese sei als "tarifliche Kurzarbeit" längst möglich, werde von den Unternehmen aber kaum angewendet, weil sie durch den teilweisen Lohnausgleich zu teuer sei.

Die Gewerkschaft will im Oktober über ihre Forderungen für die Tarifrunde in der Metall- und Elektroindustrie beraten. Erste Gespräche mit den Arbeitgebern könnten im Dezember beginnen.


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