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Großbritanniens Wirtschaft legt Rückwärtsgang ein

12.08.2022 | 09:35
ARCHIV: Stapel von Banknoten in britischen Pfund Sterling in der Zentrale des Unternehmens Money Service Austria in Wien, Österreich

London (Reuters) - Die britische Wirtschaft ist im Frühjahr leicht geschrumpft.

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ging im zweiten Quartal um 0,1 Prozent zurück, wie das Statistikamt (ONS) am Freitag auf Basis vorläufiger Zahlen mitteilte. Von der Nachrichtenagentur Reuters befragte Ökonomen hatten ein Minus von 0,3 Prozent prognostiziert nach einem Plus von 0,8 Prozent zu Jahresbeginn. Im Monat Juni schrumpfte die Wirtschaftsleistung allerdings deutlich um 0,6 Prozent. Dabei spielte auch ein zusätzlicher Feiertag wegen des 70-jährigen Kronjubiläums von Königin Elizabeth II. eine Rolle.

Die Notenbank in London erwartet, dass die Wirtschaft Ende des Jahres in eine Rezession abgleitet, die das gesamte nächste Jahr anhalten dürfte. Dies wäre die längste Schwächephase auf der Insel seit der Weltfinanzkrise.

Trotz dieser düsteren Aussichten hatte die Bank of England (BoE) im Kampf gegen die hohe Inflation jüngst den Leitzins um einen halben Prozentpunkt auf 1,75 Prozent angehoben. Angetrieben von explodierenden Energiekosten und Lieferkettenproblemen waren die Verbraucherpreise auf der Insel zuletzt auf eine Rate von 9,4 Prozent geklettert. Damit ist laut der Notenbank das Ende der Fahnenstange wohl noch nicht erreicht: Der Inflationsschub dürfte nach Ansicht der BoE erst im Oktober mit einem Wert von 13,3 Prozent ihren vorläufigen Höhepunkt erreichen.

Um den Inflationsschub zu kompensieren, haben viele Verbraucher begonnen, ihre Ausgaben zu reduzieren - etwa für Auslandsreisen. Die Briten haben während der historischen Hitzewelle im Juli allerdings mehr Geld für Sommerkleidung, Lebensmittel für Picknicks und Klimaanlagen ausgegeben. Dem Einzelhandelsverband British Retail Consortium (BRC) zufolge wuchs der gesamte Umsatz seiner Mitglieder - hauptsächlich große Ketten und Supermärkte - um 2,3 Prozent zum Vorjahresmonat. In den drei Vormonaten waren die Einnahmen noch jeweils gesunken, wie der Verband jüngst mitteilte.

(Bericht von Andy Bruce, William James, Joice Alves, geschrieben von Reinhard Becker, redigiert von Christian Rüttger; Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an unsere Redaktion unter berlin.newsroom@thomsonreuters.com (für Politik und Konjunktur) oder frankfurt.newsroom@thomsonreuters.com (für Unternehmen und Märkte).)


© Reuters 2022
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