Log-in
E-Mail
Passwort
Merken
Passwort vergessen?
Werden Sie kostenlos Mitglied
Anmelden
Anmelden
Mitglied werden
Kostenlose Anmeldung
Neukunde
Unser Angebot
Einstellungen
Einstellungen
Dynamische Kurse 
OFFON

MarketScreener Homepage  >  News  >  Wirtschaft & Forex

News : Aktuelle News
Aktuelle NewsUnternehmenMärkteWirtschaft & ForexRohstoffeZinssätzeBusiness LeadersInstitutionelle AnlegerTermineSektoren 
Alle NachrichtenWirtschaftDevisen & ForexKryptowährungenCybersicherheitPressemitteilungen

Fed spielt Varianten einer laxeren Geldpolitik durch - Anleihenprogramm im Fokus

26.11.2020 | 07:08
FILE PHOTO: The Federal Reserve building is pictured in Washington, DC

Washington (Reuters) - Die US-Notenbank Fed hat ihre Möglichkeiten für eine noch laxere Geldpolitik in der Corona-Krise auf ihrer jüngsten Zinssitzung eingehend durchgespielt. Derzeit sei zwar noch keine Anpassung des laufenden Wertpapierkaufprogramms angebracht, heißt es in den am Mittwochabend (MEZ) veröffentlichten Protokollen der Zinssitzung vom Monatsanfang. Doch seien sich die Teilnehmer einig, dass ein verändertes Umfeld auch eine Anpassung erfordern könne. Entsprechend sei eine sorgfältige Abwägung möglicher nächster Schritte als angemessen erachtet worden, um die Orientierungshilfe für die Käufe zu verbessern. Derzeit erwirbt die Fed Monat für Monat Wertpapiere im Volumen von mindestens 120 Milliarden Dollar.

Die Fed beließ auf der Sitzung den Leitzins in der Spanne von null bis 0,25 Prozent und hielt zugleich die Tür für neue Nothilfen in der Corona-Pandemie offen. Fed-Chef Jerome Powell sagte, die Währungshüter hätten auf der Sitzung ihr milliardenschweres Anleihenprogramm analysiert und breit darüber diskutiert. Wie aus den Protokollen hervorgeht, wurde über mehrere Optionen debattiert, wie das Programm im Sinne einer lockereren Geldpolitik erweitert werden könnte. Zugleich würden damit die Märkte und Konjunktur noch stärker gestützt.

Dabei wurde eine Aufstockung des Kaufprogramms als eine Möglichkeit genannt. Alternativ sei aber auch eine Umstellung der Staatsanleihenkäufe auf Papiere mit längeren Laufzeiten diskutiert worden. Als Drittes komme es auch in Frage, alles beim Alten zu belassen und die Käufe lediglich über einen längeren Zeithorizont zu tätigen. Die nächste Fed-Zinssitzung ist am 16. Dezember.

Investoren spekulieren bereits über eine baldige geldpolitische Lockerung - womöglich binnen Wochen. Denn eine Impfkampagne für die breite Masse der Amerikaner dürfte wohl erst im April anlaufen. Und bis dahin hat die Wirtschaft noch eine Durstrecke in der Covid-19-Pandemie zu überstehen. Zugleich haben alle Appelle der Fed an die Politik bislang nicht gefruchtet, in der Krise ein neues Hilfspaket zu schnüren.

Zuletzt stieß die Entscheidung von US-Finanzminister Steven Mnuchin für ein Ende von milliardenschweren Corona-Hilfen auf Kritik der Zentralbank. Mnuchin hatte Powell geschrieben, die im Frühjahr geschaffenen Maßnahmen würden nun am 31. Dezember auslaufen. Die Zentralbank solle Mittel im Umfang von 455 Milliarden Dollar an den Kongress zurückgeben.


© Reuters 2020
Aktuelle Nachrichten "Wirtschaft & Forex"
07:47Fundamenta Real Estate erwägt Kapitalerhöhung
AW
07:44DEVISEN : Euro legt zu Dollar und Franken leicht zu
AW
07:33DEVISEN : Euro legt leicht zu
DP
07:32BÖRSE FRANKFURT : Dax zur EZB-Sitzung höher erwartet
RE
07:31STUDIE : Corona-Krise reißt Löcher in die Kassen der Kommunen
DP
07:31MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa -3-
DJ
07:09Japans Notenbank bleibt bei negativem Zinsziel- Wachstumsprognose angehoben
RE
07:07Scholz - Sofort-Abschreibungen auf Computer setzen riesigen Steuerimpuls
RE
07:06CORONA-BLOG/USA mit mehr Corona-Toten als im 2. Weltkrieg gestorbenen US-Soldaten
DJ
06:36Debatte über Hilfen für lernschwache Schüler in der Corona-Pandemie
DP
Aktuelle Nachrichten "Wirtschaft & Forex"