Einloggen
Einloggen
Oder einloggen mit
GoogleGoogle
Twitter Twitter
Facebook Facebook
Apple Apple     
Registrieren
Oder einloggen mit
GoogleGoogle
Twitter Twitter
Facebook Facebook
Apple Apple     
News: Aktuelle News
Aktuelle NewsUnternehmenMärkteWirtschaft & ForexRohstoffeZinssätzeBusiness LeadersInstitutionelle AnlegerTermineSektoren 
Alle NewsWirtschaftDevisen & ForexKryptowährungenCybersicherheitPressemitteilungen

Fed macht Größe des nächsten Zinsschritts von Datenlage abhängig

18.08.2022 | 08:11
ARCHIV: Das Gebäude des Federal Reserve Board an der Constitution Avenue in Washington DC, USA

Washington (Reuters) - Die US-Notenbank Fed stellt sich auf einen langen Kampf gegen die Inflation ein und lässt den Umfang der nächsten Zinserhöhung noch offen.

Wie aus den am Mittwoch veröffentlichten Protokollen der jüngsten Sitzung vom Juli hervorgeht, ließen die Währungshüter noch keine Präferenz erkennen, ob sie im September erneut einen ungewöhnlich großen Zinsschritt in Höhe von 0,75 Prozentpunkten gehen wollen oder es bei einer Anhebung um einen halben Punkt belassen werden. Sie erklärten, dies sei von der Datenlage abhängig. An den Terminmärkten wurde nach Veröffentlichung der Protokolle die Wahrscheinlichkeit für den kleineren Zinsschritt allerdings auf fast 60 Prozent taxiert.

Laut den Mitschriften äußerten Teilnehmer der Sitzung die Erwartung, dass es länger als angenommen dauern könnte, bis sich das Inflationsproblem auflöse. Die von der Notenbank mit ihrer strafferen Geldpolitik angestrebte Dämpfung der gesamtwirtschaftlichen Nachfrage spiele eine wichtige Rolle beim Abbau des Preisdrucks, heißt es in den Protokollen der Sitzung vom 26. und 27. Juli.

Die Notenbank hatte den Leitzins dabei kräftig um 0,75 Prozentpunkte angehoben - so wie bereits im Juni. Er liegt in einer Spanne von 2,25 bis 2,50 Prozent. Die Währungshüter gehen davon aus, dass weitere Erhöhungen angemessen sein dürften. Fed-Chef Jerome Powell hatte nach dem Zinsbeschluss gesagt, ein dritter großer Zinsschritt sei im September prinzipiell möglich. Die Fed würde damit zu einem leicht restriktiven Zinsniveau vorstoßen, wobei die Konjunktur bereits etwas gebremst würde. Wie aus den Protokollen hervorgeht, sagten einige Sitzungsteilnehmer, dass die Zinsen "geraume Zeit auf einem ausreichend restriktiven Niveau" bleiben müssten, um die Inflation unter Kontrolle zu halten. Die Fed steht wegen der hohen Inflation unter Zugzwang, den Preis des Geldes möglichst rasch zu verteuern.

Die Verbraucherpreise stiegen im Juli um 8,5 Prozent zum Vorjahresmonat und damit nicht mehr ganz so schnell wie noch im Juni mit einem Zuwachs von 9,1 Prozent. Die vor der nächsten geldpolitischen Sitzung der Notenbank im September anstehenden US-Inflationsdaten für August dürften entscheidende Bedeutung für den Zinsentscheid zukommen. Denn die Zentralbank wird wohl einen weiteren Rückgang der Teuerung zur notwendigen Voraussetzung für den kleineren Zinsschritt in Höhe von einem halben Prozentpunkt machen.

(Reporter: Howard Schneider, geschrieben von Reinhard Becker, redigiert von Birgit Mittwollen. Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an die Redaktionsleitung unter den Telefonnummern 030 2201 33711 (für Politik und Konjunktur) oder 030 2201 33702 (für Unternehmen und Märkte)


© Reuters 2022
Im Artikel erwähnte Wertpapiere
%Kurs01.01.
AUSTRALIAN DOLLAR / US DOLLAR (AUD/USD) -0.74%0.64531 verzögerte Kurse.-10.87%
BRITISH POUND / US DOLLAR (GBP/USD) -0.32%1.0795 verzögerte Kurse.-20.44%
CANADIAN DOLLAR / US DOLLAR (CAD/USD) -0.78%0.7274 verzögerte Kurse.0.00%
EURO / US DOLLAR (EUR/USD) -0.44%0.96648 verzögerte Kurse.-15.60%
INDIAN RUPEE / US DOLLAR (INR/USD) -0.60%0.012209 verzögerte Kurse.-8.75%
NEW ZEALAND DOLLAR / US DOLLAR (NZD/USD) -0.87%0.56657 verzögerte Kurse.-17.14%
Aktuelle Nachrichten "Wirtschaft & Forex"
11:06Eurozone: Wirtschaftsstimmung trübt sich stärker ein als erwartet
DP
11:04Wirtschaftliche Stimmung in der Eurozone fällt stark, Inflationserwartungen steigen
MR
11:04TABELLE/Geschäftsklimaindex Eurozone September
DJ
11:03AUKTION/Inflationsschutzanleihe am 4.Oktober kommt mit 400 Mio EUR
DJ
11:02Der lange, kurvenreiche Weg zum Porsche-Börsengang von Volkswagen
MR
11:01TABELLE/EU-Wirtschaftsstimmung September
DJ
11:01Inflation und Energiekrise belasten Euroraum-Wirtschaftsstimmung
DJ
10:59Französische Unternehmen erwarten 4% Lohnsteigerung über 12 Monate - Umfrage der Zentralbank
MR
10:58Apa Ots News : Österreich-Start für 5G Standalone - Drei launcht weltweit...
DP
10:58Bafin reduziert Eigenmittelanforderung an M.M. Warburg
DJ
Aktuelle Nachrichten "Wirtschaft & Forex"