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Europas Anleger zittern um neue Corona-Hilfen in USA

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10.08.2020 | 12:49
A plastic bull figurine, symbol of the Frankfurt stock exchange is pictured in front of the share price index DAX board at the stock exchange in Frankfurt

Europas Börsianer wollen sich angesichts des Streits über weitere Corona-Hilfen in den USA nicht weit aus dem Fenster lehnen.

Zwar seien die Hilfen, die US-Präsident Donald Trump per Erlass angeordnet hatte, besser als nichts, stellten die Experten von MUFG fest. Da aber der Kongress neues Geld noch bewilligen müsse, drohe eine Menge Gegenwind, sagte Timo Emden vom gleichnamigen Analysehaus. "Die Kuh ist damit noch lange nicht vom Eis."

Der Dax lag am Montagnachmittag leicht fester bei 12.693 Punkten, der EuroStoxx50 notierte 0,3 Prozent höher bei 3262 Zählern. In den USA signalisierten die Futures einen leicht festeren Handelsauftakt.

Trump hatte Unterstützung für Arbeitnehmer, Arbeitslose, Mieter und Studenten angeordnet, nachdem Gespräche zwischen dem Präsidialamt und dem Kongress ergebnislos zu Ende gegangen waren. Am Sonntag signalisierten die Sprecherin des US-Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, und US-Finanzminister Steven Mnuchin Bereitschaft zu neuen Gesprächen.

Der Dollar wertete daraufhin etwas auf, ein Euro kostete im Gegenzug mit 1,1762 Dollar 0,2 Prozent weniger. "Ein bisschen Stimulus ist eben besser als gar keiner", sagte Commerzbank-Expertin Thu Lan Nguyen. Dennoch gebe es keinen Anlass zu großem Jubel. "Die Streitereien im US-Kongress zeigen, dass die Hürde zu weiteren Stimulusmaßnahmen weitaus höher liegt als zu Beginn der Pandemie."

Auch die US-Notenbank mahnte ein weiteres Hilfspaket an. Solange das Virus nicht unter Kontrolle sei, müssten kleine Firmen und anfällige Kommunen geschützt werden, sagte der Fed-Notenbanker Charles Evans dem Sender CBS. Die Experten von Goldman Sachs schätzen die konjunkturellen Aussichten für das kommende Jahr inzwischen jedoch günstiger ein. Sie rechnen bis zum Jahresende mit einem Corona-Impfstoff, der eine Erholung der Wirtschaft erlaube.

Auch US-Sanktionen gegen die chinesischen Betreiber der Video-Plattform TikTok und des Messenger-Dienstes WeChat drückten auf die Kauflaune. Vor allem Technologie-Werte zeigten sich schwächer. So rutschte Tech-Investor Prosus in Amsterdam 2,2 Prozent ab.

WARTEN AUF WEITERE QUARTALSBERICHTE

Dagegen griffen Anleger bei britischen Transportfirmen zu. Aktien der Unternehmen Firstgroup, Stagecoach, Go-Ahead und National Express legten in der Spitze zwischen 4,3 und zehn Prozent zu. Die britische Regierung hatte Bus- und Bahnfirmen zusätzliche Corona-Hilfen in einer Größenordnung von 256 Millionen Pfund zugesagt. Dies sei ein klares Zeichen, dass die Regierung alles tun werde, um Busunternehmen durch die Pandemie zu bringen, kommentierte das Borkerhaus Liberum mit.

Optimistische Äußerungen von Saudi-Aramco zur weltweiten Energie-Nachfrage sorgten zudem für Auftrieb beim Ölpreis. Die Sorte Brent aus der Nordsee verteuerte sich um ein Prozent auf 44,86 Dollar je Barrel (159 Liter). Vor allem bei der Nachfrage aus Asien habe sich der saudi-arabische Ölkonzern optimistisch gezeigt, sagte Anlagestratege Michael McCarthy vom Brokerhaus CMC.

Nach der Flut an Geschäftszahlen in der vergangenen Woche konnten Anleger zum Wochenstart durchatmen, bevor die Berichtssaison in den nächsten Tagen wieder Fahrt aufnimmt. Kräftige Bremsspuren hat die Corona-Krise bei Bertrandt hinterlassen. Die Aktien des Dienstleisters für die Autoindustrie verloren 2,2 Prozent.

Im Artikel erwähnte Wertpapiere
%Kurs01.01.
DAX -1.09%12469.2 verzögerte Kurse.-4.85%
EURO / BRITISH POUND (EUR/GBP) -0.29%0.91223 verzögerte Kurse.8.43%
EURO STOXX 50 -0.71%3137.06 verzögerte Kurse.-15.63%
LONDON BRENT OIL 0.24%41.82 verzögerte Kurse.-37.14%
PROSUS N.V. -1.74%77.9 verzögerte Kurse.19.16%
SAUDI ARABIAN OIL COMPANY 0.14%36.7 Schlusskurs.4.11%
THE GOLDMAN SACHS GROUP, INC. -0.08%194.95 verzögerte Kurse.-15.14%
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