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Dpa-AFX Überblick: KONJUNKTUR vom 24.06.2021 - 17.00 Uhr

24.06.2021 | 17:06

USA: Wachstum beschleunigt sich zu Jahresbeginn

WASHINGTON - Die US-Wirtschaft ist zu Jahresbeginn stärker gewachsen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg im ersten Quartal annualisiert um 6,4 Prozent zum Vorquartal, wie das Handelsministerium am Donnerstag in Washington in einer dritten Schätzung mitteilte. Ein vorläufiges Ergebnis wurde damit bestätigt.

USA: Aufträge für langlebige Güter steigen wieder

WASHINGTON - In den USA sind die Aufträge für langlebige Güter im Mai wieder gestiegen. Die Bestellungen seien zum Vormonat um 2,3 Prozent geklettert, teilte das US-Handelsministerium am Donnerstag in Washington mit. Analysten hatten im Mittel mit einem etwas stärkeren Anstieg um 2,8 Prozent gerechnet.

USA: Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sinken nur leicht

WASHINGTON - Auf dem US-Arbeitsmarkt stockt die Erholung von dem schweren Corona-Einbruch. In der vergangenen Woche ist die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe, ein Kurzfristindikator für den Jobmarkt, nur leicht gesunken. Im Wochenvergleich gab es einen Rückgang um 7000 auf 411 000, wie das US-Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mitteilte.

ROUNDUP: Bank of England hält Kurs trotz erhöhter Inflation

LONDON - Die britische Notenbank hält trotz einer erhöhten Inflation an ihrer lockeren Geldpolitik fest. Der Leitzins betrage unverändert 0,1 Prozent, teilte die Bank of England am Donnerstag in London nach der Sitzung des geldpolitischen Ausschusses mit. Analysten hatten im Schnitt mit dieser Entscheidung gerechnet. Auch das Kaufprogramm für Staats- und Unternehmensanleihen wurde nicht angetastet. Es beläuft sich unverändert auf insgesamt 895 Milliarden Pfund.

ROUNDUP: Ifo-Geschäftsklima im Höhenflug - 'Wirtschaft schüttelt Coronakrise ab'

MÜNCHEN - Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich im Juni erneut deutlich verbessert. Der Index für das Geschäftsklima stieg um 2,6 Punkte auf 101,8 Punkte, wie das Münchner Ifo-Institut am Donnerstag bekanntgab. Dies ist der höchste Stand seit November 2018. An der monatlichen Umfrage für das Geschäftsklima haben rund 9000 Unternehmen teilgenommen.

Frankreich: Geschäftsklima steigt auf 14-Jahreshoch

PARIS - Die französischen Unternehmen schöpfen angesichts einer günstigeren Corona-Lage wieder Zuversicht. Das Geschäftsklima stieg im Juni auf den höchsten Stand seit 14 Jahren, wie das Statistikamt Insee am Donnerstag in Paris mitteilte. Zum Vormonat erhöhte sich der Indikator um fünf Punkte auf 113 Zähler. Das ist der höchste Stand seit Mitte 2007.

Spanische Wirtschaft schrumpft etwas weniger als gedacht

MADRID - Die spanische Wirtschaft ist zu Jahresbeginn zwar geschrumpft, allerdings nicht ganz so stark wie bisher gedacht. Die Wirtschaftsleistung (BIP) sei im ersten Quartal zum Vorquartal um 0,4 Prozent gefallen, teilte das Statistikamt INE am Donnerstag in Madrid mit. In einer ersten Schätzung war ein Rückgang um 0,5 Prozent ermittelt worden. Gegenüber dem Vorjahresquartal ergibt sich ein Rückgang um 4,2 Prozent.

Belgien: Geschäftsklima steigt auf Rekordhoch

BRÜSSEL - Die Stimmung der belgischen Unternehmen ist im Juni auf ein Rekordhoch gestiegen. Das Geschäftsklima erhöhte sich gegenüber Mai um 3,3 Punkte auf 9,8 Zähler, wie die belgische Notenbank (BNB) am Donnerstag in Brüssel mitteilte. Das ist der höchste Stand seit Einführung des Indikators in seiner aktuellen Zusammensetzung im Jahr 1980. Die Erwartungen von Analysten wurden übertroffen.

ROUNDUP/Merkel: EU muss bei Krisenbewältigung besser werden

BERLIN - Bundeskanzlerin Angela Merkel hat Fehler der Europäischen Union bei der Bewältigung der Corona-Pandemie eingeräumt und Konsequenzen für künftige Krisen gefordert. Im ersten Corona-Schock hätten nationale Anstrengungen das Handeln bestimmt, bevor europäisch abgestimmt vorgegangen worden sei, sagte die Kanzlerin am Donnerstag in ihrer wahrscheinlich letzten Regierungserklärung im Bundestag. "Wir wissen heute, dass wir das besser können und das auch in Zukunft besser machen werden", sagte die CDU-Politikerin. Sie forderte, die Handlungsfähigkeit der EU zu stärken bei der Krisenreaktion, im Gesundheitsschutz, beim gemeinsamen Binnenmarkt und den Einreiseregeln.

Kundenhinweis:

ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.

/jkr


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