Einloggen
E-Mail
Passwort
Passwort anzeigen
Merken
Passwort vergessen?
Werden Sie kostenlos Mitglied
Registrieren
Registrieren
Mitglied werden
Kostenlos registrieren
Abonnent werden
Unser Angebot
Einstellungen
Einstellungen
Dynamische Kurse 
OFFON
News: Aktuelle News
Aktuelle NewsUnternehmenMärkteWirtschaft & ForexRohstoffeZinssätzeBusiness LeadersInstitutionelle AnlegerTermineSektoren 
Alle NewsWirtschaftDevisen & ForexKryptowährungenCybersicherheitPressemitteilungen

Devisen: Euro legt nach Draghi-Aussagen zu Franken und Dollar zu

24.09.2018 | 17:16

FRANKFURT (awp international) - Der Kurs des Euro hat am Montag nach optimistischen Aussagen des Präsidenten der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi, über die Inflationsentwicklung zugelegt. Am Nachmittag kletterte die Gemeinschaftswährung bis auf 1,1815 US-Dollar und damit auf den höchsten Stand seit Mitte Juni. Zuletzt gab sie aber einen Grossteil der Gewinne wieder ab und notierte bei 1,1789 Dollar.

Auch zum Franken wertete sich der Euro auf und knackte die Marke von 1,13 Franken. Am Abend kostete die europäische Gemeinschaftswährung 1,1319 Franken, nach 1,1271 Franken am Morgen. Zum Dollar blieb der Franken relativ stabil. Die US-Währung wurde am Abend zu 0,9602 Dollar gehandelt nach 0,9598 am Morgen.

In einer Anhörung vor dem Europäischen Parlament nannte Draghi die Entwicklung der Konsumentenpreise ohne schwankungsanfällige Komponenten wie Energie und Nahrungsmittel "relativ kräftig". Er erwarte in den kommenden Monaten einen weiteren Anstieg der sogenannten Kerninflation aufgrund einer robusten Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt, die zu einem stärkeren Lohnwachstum führe. Der Preisauftrieb verstärke sich und gewinne an Breite, sagte der EZB-Präsident. Die optimistischen Worte zur Inflation werden laut Händlern als Bestätigung einer baldigen Abkehr der Notenbank von ihrer extrem lockeren Geldpolitik gesehen.

Zuvor hatte laut Händlern bereits das Ifo-Geschäftsklima dem Euro etwas Auftrieb verliehen. Das wichtigste deutsche Konjunkturbarometer war zwar im September leicht gesunken, Analysten hatten aber einen stärkeren Rückgang erwartet. Der Indikator habe die im Vormonat gezeigte Stimmungsaufhellung im Wesentlichen bestätigt und unterstreiche damit die robuste konjunkturelle Verfassung der deutschen Wirtschaft, kommentierte Uwe Burkert, Chefökonom der Landesbank Baden-Württemberg.

Der Hongkong-Dollar konnte unterdessen seine kräftigen Gewinne vom Freitag halten. Nach einer massiven Kapitalflucht aufgrund steigender Zinsen in den USA sorgte eine knapp gewordene Liquidität vor dem Wochenende für starken Auftrieb bei den Zinsen am Interbankenmarkt sowie bei der Währung. Der Interbankenzins in Hongkong zog am Montag noch nach und legte so stark zu wie seit Dezember 2008 nicht mehr. Experten sehen in der Bewegung vor allem eine Gefahr für den Immobilienmarkt in der chinesischen Sonderverwaltungszone.

tos/jkr/tt/rw


© AWP 2018
Im Artikel erwähnte Wertpapiere
%Kurs01.01.
CANADIAN DOLLAR / HONGKONG-DOLLAR (CAD/HKD) 0.20%6.16326 verzögerte Kurse.1.02%
EURO / HONGKONG-DOLLAR (EUR/HKD) -0.20%9.10694 verzögerte Kurse.-3.64%
EURO / US DOLLAR (EUR/USD) -0.17%1.17021 verzögerte Kurse.-4.06%
Aktuelle Nachrichten "Wirtschaft & Forex"
19:20Carlyle sichert sich 79,8 % der Schaltbau-Aktien
DP
19:11WAHL21/Wissing warnt SPD und Grüne vor überzogenen Forderungen
DJ
19:00ÜBERBLICK am Abend/Konjunktur, Zentralbanken, Politik
DJ
18:50WAHL/Laschet will CDU nach Wahldebakel erneuern - und 'Jamaika'-Bündnis
DP
18:41LATE BRIEFING - Unternehmen und Märkte -2-
DJ
18:41LATE BRIEFING - Unternehmen und Märkte
DJ
18:36Jahresverluste von Qatar Airways verdoppeln sich wegen Pandemie und Wertminderungen
MR
18:27Lindner mit fast 98 Prozent erneut zum FDP-Fraktionschef gewählt
DJ
18:21WAHL/MEINUNGSFORSCHERIN : Bürger verbinden Grüne eher mit Nachteilen
DP
18:10WAHL21/Wahlforscher schreiben schlechtes Unions-Ergebnis Laschet zu
DJ
Aktuelle Nachrichten "Wirtschaft & Forex"