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Devisen: Euro dreht zum Dollar in Gewinnzone - Leicht erholt zum Franken

09.07.2021 | 13:09

FRANKFURT (awp international) - Der Euro hat am Freitag gegenüber dem US-Dollar anfängliche Verluste wettgemacht und bis zum Mittag zugelegt. Aktuell kostet die Gemeinschaftswährung 1,1863 US-Dollar. Am Vormittag war der Kurs noch bis auf 1,1825 Dollar abgerutscht.

Zum Franken bewegt sich der Euro nach dem deutlichen Rücksetzer am gestrigen Donnerstag in einer engen Spanne - aktuell kostet er 1,0846 Franken. Am Donnerstag hatten aufkommende Sorgen über den Wiederanstieg der Corona-Fallzahlen das Währungspaar auf den tiefsten Stand seit Februar absacken lassen. Nicht ganz so stark wertete der Franken zum US-Dollar auf. Mit Kursen von 0,9146 Franken kostet der Dollar aktuell in etwa so viel wie zuletzt Mitte Juni.

"Befürchtungen über eine beginnende Baissephase führten zu einer Flucht in den Franken, die sich nach dem Bruch charttechnischer Unterstützungen noch verstärkte", heisst es in einem aktuelle Devisen-Kommentar der Valiant Bank. Zudem sorgte der unerwartete Wiederanstieg der Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung in den USA für Zweifel an der Konjunkturerholung. Dies könne ein Zeichen dafür sein, dass die Aktienmärkte kurzfristig etwas überkauft sind. Crashsorgen seien aber angesichts der Liquiditätszufuhr durch die Notenbanken nicht angebracht.

Unterstützung erhält der Euro am Freitag von der deutlich besseren Stimmung an den Aktienmärkten. Der US-Dollar gibt als Weltreservewährung im Gegenzug etwas nach. Erst am Mittwoch war der Euro auf einen dreimonatigen Tiefstand von 1,1782 Dollar gefallen. Ein Grund dafür waren Erwartungen einer perspektivisch etwas weniger grosszügigen Geldpolitik in den USA, was den Dollar unterstützt.

In China senkte die Zentralbank den Reservesatz für Einlagen, die die heimischen Banken bei ihr vorhalten müssen. Der Schritt entspricht einer moderaten geldpolitischen Lockerung. In den vergangenen Wochen hatten Wachstumsdaten aus der zweitgrössten Volkswirtschaft der Welt häufig enttäuscht. Der Yuan reagierte auf den Schritt der Notenbank nur leicht, da der Staatsrat die Reservesenkung schon hatte durchblicken lassen.

Vor dem Wochenende stehen nur wenige Konjunkturzahlen auf dem Programm, die am Devisenmarkt grösseres Interesse hervorrufen könnten. Es äussern sich allerdings einige hochrangige Notenbankvertreter.

stw/hr/ra


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