Der Indikator für die Exporterwartungen des Instituts stieg im Februar auf minus 7,0 Punkte, nach minus 8,5 Punkten im Januar.

"Die deutsche Exportwirtschaft profitiert derzeit kaum von der weltwirtschaftlichen Entwicklung", sagte Klaus Wohlrabe, Leiter der Ifo-Umfrage, und fügte hinzu, es gebe noch viel Raum für Verbesserungen.

Während die Nahrungsmittelindustrie sowie die Glas- und Keramikhersteller weiterhin ein Exportwachstum prognostizieren, sind die Erwartungen im Maschinenbau auf den niedrigsten Stand seit Juni 2020 gefallen. Die Exportschwäche trifft auch weiterhin die Automobilhersteller und den Metallsektor, so die Studie.

Die deutschen Exporte insgesamt sanken 2023 um 1,4%, da die Weltwirtschaft unter zahlreichen Belastungen ächzt, die durch hohe Inflation, gestiegene Zinsen und internationale Krisen verursacht werden.