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CORONA-BLOG/Wirtschaftsweise fordert einschneidende Corona-Maßnahmen

28.11.2021 | 14:56

Die aktuellen Entwicklungen rund um die Corona-Pandemie in kompakter Form:

 Wirtschaftsweise fordert einschneidende Corona-Maßnahmen 

Veronika Grimm, Mitglied im Sachverständigenrat der Wirtschaftsweisen, hat die geschäftsführende Bundesregierung und die Ampelparteien angesichts der Corona-Lage und der aufkommenden Omikron-Mutante zu umfassenden Maßnahmen aufgefordert. "Auch ohne Omikron ist die Situation schon aus dem Ruder gelaufen", sagte sie dem Handelsblatt. Es sei schon zu spät, um einschneidende Maßnahmen vermeiden zu können. Es könnte nicht bis zur nächsten geplanten Bund-Länder-Runde am 9. Dezember gewartet werden. "Das wäre absurd. Es besteht unmittelbarer Handlungsbedarf. Omikron erhöht den Druck im Kessel nochmal, der ohnehin schon da ist", so Grimm und weiter: "Nicht Perfektion, sondern Tempo und Effektivität der Maßnahmen sind jetzt entscheidend, denn wir sind schon hinter der Welle.

  Lauterbach: Bei Omikron leichterer Krankheitsverlauf denkbar 

Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hält einen leichteren Krankheitsverlauf bei der neu entdeckten Coronavirus-Variante Omikron für möglich. "Bei so vielen Mutationen wäre es aber denkbar." Er verwies auf einen Artikel in der britischen Zeitung "Telegraph", in welchem die südafrikanische Ärztin Angelique Coetzee angab, dass die Symptome der neuen Virusvariante zwar ungewöhnlich, aber mild ausfielen. Coetzee, die auch Vorsitzende des südafrikanischen Ärzteverbands ist, war nach eigenen Angaben die Erste, die auf die Möglichkeit einer neuen Virusvariante hinwies, nachdem Patienten ihre Praxis mit bislang eher ungewöhnlichen Corona-Symptomen aufgesucht hatten. Dabei handelte es sich demnach um junge Menschen, die an starker Müdigkeit litten, sowie um ein sechsjähriges Kind mit Fieber und hohem Puls.

  Lufthansa erwartet weltweit Flugverbote für Ungeimpfte 

Lufthansa-Chef Carsten Spohr erwartet weltweit Flugverbote für Ungeimpfte. In die USA dürfen sie bereits nicht mehr einreisen. "Diesen Trend sehen wir weltweit. Für Geimpfte und Genesene wird die globale Freiheit erhalten bleiben", sagte Spohr der WAZ. Spohr betonte die Vorteile einer Impfpflicht, wie sie in Österreich kommt und in der Schweizer Lufthansa-Tochter Swiss für fliegerisches Personal bereits gilt. Bei Swiss und den Austrian Airlines seien "nahezu alle im Flugbetrieb Beschäftigten geimpft", sagte Spohr, "in Deutschland schätzen wir über 90 Prozent." Mit der 3G-Regel bei Inlandsflügen habe die Lufthansa bisher gute Erfahrungen gemacht: "Wir arbeiten bei Inlandsflügen seit dieser Woche unter 3G-Bedingungen, auch für unsere Crews, bisher ohne Probleme", sagte der Konzernchef.

  Kanzleramtschef Braun schließt Impfpflicht nicht mehr aus 

Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) zeigt sich offen für eine allgemeine Impfpflicht. "Ich befürchte, dass eine Impfpflicht gesellschaftlich spaltet. Aber eine nicht enden wollende Pandemie spaltet auch", sagte er im Gespräch mit der "FAS". Zuletzt hatte Braun sich noch ablehnend gegenüber einer allgemeinen Impfpflicht gezeigt. Diese sei bisher nur in Frage gekommen, wenn die WHO die Ausrottung einer infektiösen Krankheit ausgerufen habe.

  Lehrergewerkschaften kritisieren fehlende Luftfiltermüssen 

Angesichts der rasant steigenden Corona-Infektionszahlen kritisieren die beiden großen Lehrergewerkschaften, dass es an den meisten Schulen nach wie vor keine Luftfilteranlagen gibt. "Eingebettet in Raum-, Lüftungs- und Hygienekonzepte, müssen umgehend Luftfilteranlagen eingebaut werden", forderte Maike Finnern, Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), gegenüber dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). Auch der Verband Bildung und Erziehung (VBE) monierte, dass in Sachen Luftreinigungsfilter nicht viel geschehen ist. Laut VBE-Chef Udo Beckmann kann von einem breiten Erfolg keine Rede sein. Beckmann führt das vor allem auf komplizierte Förderverfahren und die Finanzschwäche der Kommunen zurück. Deswegen sei häufig gar nichts geschehen.

  Söder fordert Ampel-Koalition auf, Deutschland herunterzufahren 

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat die künftige Bundesregierung zu drastischen Maßnahmen aufgefordert, um die vierte Corona-Welle zu brechen. "Zum Schutz unseres Gesundheitssystems müssen wir das ganze Land leider noch stärker herunterfahren", sagte Söder der "Augsburger Allgemeinen" (Montagausgabe). "Die Warnungen der Leopoldina sind ein Weckruf: Es braucht jetzt konsequente Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte, einen Lockdown für Hotspotregionen, Masken in allen Schulen und Fußballspiele ohne Zuschauer", fügte Söder hinzu. "Jeder Tag des Wartens und Zögerns ist ein verlorener Tag. Ganz Deutschland steuert auf eine Notlage zu, die kommende Bundesregierung darf nicht länger tatenlos zuschauen."

  Akademie Leopoldina empfiehlt sofortige Kontaktbeschränkungen 

Die Nationale Wissenschaftsakademie Leopoldina hält sofortige Kontaktbeschränkungen für erforderlich, um eine weitere Zuspitzung der Corona-Pandemie abzuwenden. Die rasante Ausbreitung der Corona-Ansteckungen mache "ein sofortiges Gegensteuern dringend erforderlich", heißt es in einer Stellungnahme. Darin sprechen sich die Fachleute auch für die stufenweise Einführung einer Corona-Impfpflicht aus. Die Leopoldina fasste ihre Empfehlungen in einem Papier unter der Überschrift "Klare und konsequente Maßnahmen - sofort!" zusammen. "Es ist zu befürchten, dass Teile der Politik und Öffentlichkeit die Dramatik der Situation nicht in ihrem vollen Ausmaß erfassen", schreiben die Fachleute.

  Bahn kontrolliert 80.000 Reisende nach 3G-Regeln 

In den ersten Tagen der Einführung der 3G-Regeln hat die Deutsche Bahn rund 80.000 Reisende kontrolliert, ob sie geimpft, genesen oder getestet waren. Bislang kam es nur in 40 Fällen zu Zug-Verweisen, wie die "Bild am Sonntag" berichtet. 9.000 Sicherheits- und Kontrollmitarbeiter haben demnach zwischen Mittwoch und Samstagabend im Fernverkehr täglich rund 20.000 Fahrgäste kontrolliert. Das neue Gesetz verpflichtet die Verkehrsunternehmen zu Stichproben-Kontrollen.

  Bundespräsident fordert freiwillige Kontaktbeschränkungen 

Angesichts der rasant steigenden Corona-Infektionszahlen hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier die Bürger zu freiwilligen Kontaktbeschränkungen aufgerufen, um dadurch einen erneuten Lockdown zu verhindern. "Wichtig ist, dass wir jetzt alle gemeinsam handeln", schrieb Steinmeier in einem Gastbeitrag für die "Bild am Sonntag". "Halten wir uns an die Regeln, reduzieren wir noch einmal unsere Kontakte", appellierte das Staatsoberhaupt. "Tun wir es, damit Schulen und Kitas nicht wieder schließen, damit wir das öffentliche Leben nicht wieder vollständig herunterfahren müssen." Eindringlich forderte Steinmeier die Menschen außerdem auf, sich impfen zu lassen: "Wir könnten doch so viel weiter sein! Das ist eine bittere, aber notwendige Erkenntnis."

   Geltungsdauer des digitalen Impfpasses soll verkürzt werden 

Die bislang auf ein Jahr angelegte Gültigkeitsdauer des digitalen Corona-Impfzertifikats soll laut Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) verkürzt werden. Da der Impfschutz nach aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen nach einigen Monaten nachlasse, stehe nun eine Entscheidung darüber an, "dass dieses digitale Impfzertifikat angepasst wird an die tatsächliche Schutzwirkung", sagte Spahn. "Wir werden das so machen, dass jeder seine Auffrischimpfung hat kriegen können, um das Zertifikat zu verlängern." In der Frage der Verkürzung strebe er eine EU-weit abgestimmte Regelung zur Geltungsdauer des Digitalnachweises an. Welche Gültigkeitsdauer die Impfpässe künftig haben sollen, wird nach Worten von Lothar Wieler, dem Chef des Robert-Koch-Instituts, derzeit beraten.

  Fälle mit Omikron-Variante häufen sich in Europa 

In Europa häufen sich die Corona-Fälle mit der erstmals in Südafrika entdeckten neuen Virusvariante Omikron und versetzen den Kontinent in Alarmbereitschaft: Nach ersten Fällen in Deutschland, Großbritannien und Italien wurde die neue Mutante am Samstag auch in Tschechien gemeldet. In Bayern bestätigten die Behörden zwei Fälle. In den Niederlanden wurden 61 von rund 600 Flugpassagieren aus Südafrika positiv auf Corona getestet. Ob die Omikron-Variante darunter ist, sollen die am Sonntag erwarteten Testergebnisse zeigen. Die USA lobten unterdessen Südafrika für seine "Transparenz" gegenüber dem Rest der Welt seit der Entdeckung der Omikron-Variante.

  Israel schließt wegen Omikron-Variante erneut seine Grenzen 

Wegen der zuerst in Südafrika entdeckten neuen Coronavirus-Variante Omikron schließt Israel ab Sonntagabend seine Grenzen erneut für Ausländer. "Die Einreise für ausländische Staatsbürger nach Israel wird untersagt, mit Ausnahme von Fällen, die von einem Sonderkomitee genehmigt werden", teilte das Büro von Ministerpräsident Naftali Bennett mit. Die Regierung muss der vom Coronakabinett beschlossenen Maßnahme noch zustimmen. In Israel wurde bislang ein Fall der neuen Virusvariante Omikron bestätigt.

Kontakt zu den Autoren: konjunktur.de@dowjones.com

DJG/gos

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November 28, 2021 08:55 ET (13:55 GMT)

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