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CORONA-BLOG/Italien verhängt wieder Maskenpflicht im Freien

23.12.2021 | 22:52

Die aktuellen Entwicklungen rund um die Corona-Pandemie in kompakter Form:

Italien verhängt wieder Maskenpflicht im Freien 

Angesichts zunehmender Corona-Neuinfektionen wird in Italien das Tragen von Masken im Freien wieder Pflicht. Dies kündigte am Donnerstagabend Gesundheitsminister Roberto Speranza an, einen konkreten Zeitpunkt für den Beginn der neuen Maßnahme nannte er aber nicht. Zugleich beschloss die Regierung weitere Corona-Beschränkungen. Italien befinde sich in einer "schwierigen Phase", sagte Speranza. Vor allem die Omikron-Variante des Coronavirus heize die Neuinfektionen an. Während im Freien zumindest medizinische Masken getragen werden sollen, werden in Innenräumen wie Kinos, Theatern oder im öffentlichen Nahverkehr FFP2-Masken vorgeschrieben. Öffentliche Großveranstaltungen werden bis Ende Januar verboten, Diskotheken und ähnliche Einrichtungen geschlossen.

Frankreich verzeichnet höchste Zahl an Neuinfektionen seit Beginn von Pandemie 

In Frankreich sind innerhalb eines Tages mehr als 90.000 Corona-Neuinfektionen registriert worden und damit so viele wie nie zuvor seit Beginn der Pandemie. Es seien 91.608 Ansteckungen gemeldet worden, teilte am Donnerstagabend die Gesundheitsbehörde des Landes mit. Das sei der höchste Wert seit dem ersten Auftreten des Virus in Frankreich im März 2020. Der bisherige Höchstwert von 86.852 Fällen datierte von Anfang November 2020, dem Höhepunkt der zweiten Corona-Welle.

Auch britische Gesundheitsbehörde sieht mildere Krankheitsverläufe bei Omikron 

Nach ersten Studien haben nun auch Erhebungen der britischen Gesundheitsbehörde UKHSA ergeben, dass Omikron offenbar deutlich milderere Krankheitsverläufe auslöst als bisherige Varianten des Coronavirus. Das Risiko, nach einer Infektion ins Krankenhaus eingeliefert werden zu müssen, sei bei Omikron 50 bis 70 Prozent geringer als bei der zuvor im Königreich dominierenden Delta-Variante. Sie UKHSA warnte zugleich vor voreiligen Schlussfolgerungen, weil bisher erst wenige Daten vorlägen. Das Risiko auf der Intensivstation zu landen, ist den Zahlen zufolge bei Omikron zwischen 31 und 45 Prozent geringer als bei einer Delta-Infektion. Die vorläufigen Studienergebnisse bestätigten frühere Erkenntnisse aus Südafrika. Experten warnen allerdings wegen der hohen Ansteckungsrate bei Omikron vor zu großem Optimismus.

Großbritannien registriert neuen Höchstwert von fast 120.000 Corona-Fällen 

Großbritannien hat einen neuen Höchstwert von fast 120.000 Corona-Ansteckungen binnen 24 Stunden registriert. Nachdem am Mittwoch zum ersten Mal seit Pandemiebeginn die Schwelle von 100.000 Fällen überschritten worden war, meldeten die britischen Gesundheitsbehörden am Donnerstag 119.789 Neuinfektionen. Binnen einer Woche stieg die Zahl der Fälle um mehr als 50 Prozent. Insbesondere in London zeichnete sich ein starker Anstieg der Krankenhauseinweisungen ab. Die Regionalregierungen von Wales, Nordirland und Schottland haben angesichts der deutlich ansteckenderen Omikron-Variante des Coronavirus bereits eine Verschärfung der Maßnahmen angekündigt. England hält sich damit bislang zurück. Gesundheitsminister Sajid Javid erklärte in einem TV-Interview, dass die Regierung keine weiteren Einschränkungen vor Weihnachten plane.

Dänemark verschärft Einreiseregeln wegen Omikron-Variante 

Angesichts der rasanten Verbreitung der Omikron-Variante hat Dänemark seine Einreiseregeln verschärft. Ab dem 27. Dezember müssen selbst Geimpfte bei der Einreise einen negativen Corona-Test vorlegen, wie das Gesundheitsministerium mitteilte. Dänische Staatsbürger und Menschen mit einem festen Wohnsitz in dem Land können den Test bis zu 24 Stunden nach ihrer Einreise nachholen. Für Kinder und Genesene gilt die neue Maßnahme nicht. Alle anderen Reisenden müssen bei der Einreise entweder einen negativen PCR-Test vorlegen, der nicht älter als 72 Stunden ist, oder einen negativen Antigen-Test, der nicht älter als 48 Stunden ist. Diese Maßnahme bleibe mindestens bis zum 17. Januar in Kraft.

Erste Unternehmen berichten von Engpässen bei Corona-Selbsttests 

Erste Unternehmen in Deutschland berichten davon, dass sich die Beschaffung von Corona-Selbsttests zunehmend schwieriger gestaltet. Das zeigt eine Handelsblatt-Umfrage unter ausgewählten Konzernen. "Wir beobachten, dass sich die Verfügbarkeit von Selbsttests am Markt verschlechtert hat", sagte Eon in einer Handelsblatt-Umfrage unter ausgewählten Konzern. Auch Beiersdorf teilte mit, die Beschaffung sei schwieriger geworden, der Vorrat reiche aber auf absehbare Zeit aus. Ähnlich habe sich Puma geäußert. Die meisten der befragten Firmen hätten sich hingegen weniger besorgt gezeigt: Henkel, Symrise, Jungheinrich, RWE und die Deutsche Börse ließen wissen, sie seien aktuell nicht von einer Knappheit an Tests betroffen. Der Bedarf nach Coronatestkits ist in den Unternehmen groß. Betriebe dürfen nur Geimpfte, Genesene oder Negativ-Getestete (3G) aufs Gelände lassen.

RKI stuft beliebte Reiseländer als Hochrisikogebiete ein 

Kurz vor Weihnachten hat das Robert-Koch-Institut (RKI) mehrere Länder neu als Corona-Hochrisikogebiete eingestuft - darunter auch beliebte Ferienziele. Auf der am Donnerstag veröffentlichten Liste stehen nun auch Spanien inklusive der Balearen und Portugal einschließlich Madeira und der Azoren. Ebenfalls als Hochrisikogebet eingestuft sind nun die USA, Zypern, Finnland und Monaco. Die Einstufung hat vor allem für ungeimpfte Reisende Auswirkungen: Sie müssen bei der Einreise aus einem Hochrisikoland nach Deutschland zehn Tage in Quarantäne. Nach fünf Tagen können sie sich allerdings durch ein negatives Testergebnis "freitesten". Für geimpfte und genesene Reisende entfällt die Quarantänepflicht.

Mutmaßlich erster Todesfall im Zusammenhang mit Omikron-Infektion in Deutschland 

In Deutschland ist erstmal ein Todesfall nach einer mutmaßlichen Infektion mit der Omikron-Variante des Coronavirus gemeldet worden. Das geht aus dem am Donnerstag vom Robert-Koch-Institut (RKI) veröffentlichten Tagesbericht hervor. Demnach starb ein Patient oder eine Patientin im Alter zwischen 60 und 79 Jahren, bei dem oder der eine Ansteckung mit Omikron nachgewiesen oder aufgrund eines variantenspezifischen PCR-Tests vermutet wurde. Weitere Einzelheiten gingen aus der Übersicht, die den Datenstand bis Mittwoch wiedergibt, nicht hervor. Die Zahl der bekannten Omikron-Fälle lag demnach bei 3.198, 25 Prozent oder 810 mehr gegenüber dem Vortag. Davon wurden 48 in Krankenhäusern behandelt. Der erste Omikron-Fall in Deutschland wurde vor knapp einem Monat am 26. November bei einem Südafrika-Rückreisenden in Hessen nachgewiesen. Der Tagesbericht basiert auf den übermittelten Meldefällen. Dabei handelt es sich um Omikron-Infektionen, die durch Genomsequenzierung sicher bestätigt wurden, oder Verdachtsfälle, bei denen eine positive Laboranalyse mit einem variantenspezifischen PCR-Test vorlag.

Patientenschützer Brysch warnt vor Mangel und Mängeln bei Schnelltests 

Angesichts der sich ausbreitenden Omikron-Variante und der anstehenden Feiertage werden Warnungen vor einer knappen Verfügbarkeit von verlässlichen Schnelltests laut. "Mangel und Mängel herrschen bei den Antigen-Schnelltests. Bei Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit gibt es keine Sicherheit für den Verbraucher", sagte der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch, dem Handelsblatt. "In der sich jetzt auftürmenden Omikron-Welle ist das fatal." Aktuell seien rund 600 Schnelltests am Markt, davon seien allerdings nicht einmal die Hälfte durch das Paul-Ehrlich-Institut geprüft. "Die Mehrzahl ist entweder nicht getestet oder nicht zuverlässig", sagte Brysch. Es sei deswegen längst überfällig, dass Schnelltests in die höchste Klassifizierung der Medizinprodukte eingeordnet werden. "Herstellerangaben reichen da nicht aus." Auch die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen warnt vor einem Mangel. "Dass Corona-Tests zur Eigenanwendung aktuell vielerorts nicht vorrätig sind oder mitunter ein Vielfaches der bislang üblichen Preise kosten, ist für Verbraucherinnen und Verbraucher gerade jetzt besonders ärgerlich", sagte der Gesundheitsexperte Arne Weinberg dem Handelsblatt.

Kontakt zu den Autoren: konjunktur.de@dowjones.com

DJG/err

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December 23, 2021 16:51 ET (21:51 GMT)

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