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CORONA-BLOG/Immer mehr Unternehmen erwarten auch nach Corona mehr Homeoffice

04.08.2021 | 10:30

Die aktuellen Entwicklungen rund um die Corona-Pandemie in kompakter Form:

Immer mehr Unternehmen rechnen auch nach Corona mit deutlich mehr Homeoffice 

Die Corona-Pandemie hat die Arbeitswelt schon nachhaltig verändert: Einer aktuellen ZEW-Umfrage zufolge rechnen sehr viele Unternehmen in der Informationswirtschaft und im Verarbeitenden Gewerbe mit deutlich mehr Homeoffice nach Corona. "Dabei ist nicht nur der Anteil an Unternehmen mit langfristigen Homeoffice-Plänen gewachsen, sondern auch der Anteil an Beschäftigten, die solche Angebote in der Zeit nach Corona voraussichtlich in Anspruch nehmen werden", erklärte am Mittwoch Daniel Erdsiek vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW). Der Umfrage zufolge planten im Juni vergangenen Jahres 64 Prozent der Betriebe in der Informationswirtschaft, ihren Mitarbeitern auch nach der Pandemie die Arbeit im Homeoffice zu ermöglichen - im Juni 2021 waren es bereits 74 Prozent.

Schulleiter erwarten zum Thema Impfen heftige Konflikte mit Eltern und Schülern 

Eine Zunahme der Corona-Impfungen in der Gruppe der Zwölf- bis 17-Jährigen wird nach Einschätzung der deutschen Schulleiter zu zahlreichen Konflikten zwischen Lehrern, Eltern und Schülern führen. "Natürlich wird es im Alltag heftige Diskussionen geben. Darauf müssen sich die Lehrkräfte einstellen", sagte die Vorsitzende des Allgemeinen Schulleitungsverbands Deutschland, Gudrun Wolters-Vogeler, den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Zu erwarten seien Konflikte um die Frage, "ob Impfungen notwendig sind und ob Elternrechte übergangen werden". Zudem werde es "Debatten mit Kindern geben, die Impfungen vielleicht ablehnen oder unbedingt haben wollen", sagte Wolters-Vogeler weiter.

Brinkhaus wirbt für Corona-Impfungen von Schülern 

Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus (CDU) hat für die Impfungen von Schülern geworben. Brinkhaus sagte im Deutschlandfunk laut dem Sender, es müsse eine Balance gefunden werden zwischen medizinischer Vorsicht und dem Wunsch nach normalem Unterricht. Die Entscheidung aber liege bei den Eltern. Der CDU-Politiker betonte, dass es momentan besser sei, für Impfungen zu werben als eine Impfpflicht anzustreben.

Hausärzte-Chef fordert Präsenzunterricht auch für ungeimpfte Kinder 

Der Chef des Hausärzteverbandes, Ulrich Weigeldt, hat die Bundesländer aufgefordert, allen Familien nach den Sommerferien einen sicheren Schulstart auch für ungeimpfte Kinder und Jugendliche mit Präsenzunterricht zu ermöglichen. "Eines muss klar sein: Es darf unter keinen Umständen nur die beiden Optionen 'Impfung' oder 'Homeschooling' geben - die Politik muss mehr liefern, das haben die Kinder und Jugendlichen nach dieser entbehrungsreichen Zeit verdient", sagte Weigeldt der Rheinischen Post. In den Arztpraxen sei in den kommenden Wochen mit deutlich mehr Nachfragen verunsicherter Eltern zu rechnen. "Sicherlich werden die Nachfragen, auch durch die Diskrepanz in der öffentlichen Diskussion, zunehmen", sagte Weigeldt.

Neue Höchstwerte bei Infektionszahlen nach Corona-Massentests in China 

China hat nach Massentests zur Eindämmung eines Corona-Infektionsherdes neue Höchststände bei der Zahl der Neuinfektionen gemeldet. Wie die Gesundheitsbehörden am Mittwoch mitteilten, wurde das Virus binnen eines Tages bei 71 Menschen nachgewiesen, der höchste Wert seit Januar. Die neuen Infektionsfälle gehen nach Einschätzung der chinesischen Gesundheitsbehörden auf einen Infektionsherd in der ostchinesischen Metropole Nanjing zurück, wo inzwischen Einschränkungen für hunderttausende Menschen gelten.

EU-Kommissionspräsidentin sieht Europa gut für mögliche Drittimpfungen gerüstet 

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sieht Europa gut für mögliche Drittimpfungen gegen das Coronavirus gerüstet. "Wir haben bei Biontech 1,8 Milliarden Dosen bis zum Jahr 2023 bestellt", sagte sie den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland. "Das ist der größte Anschlussauftrag weltweit und reicht für mögliche Auffrischungsimpfungen in der EU und Anpassungen an mögliche neue Virusvarianten." Trotz aller Anlaufprobleme habe sich die europäische Strategie der gemeinsamen Beschaffung als richtig erwiesen. In kaum einer Region der Erde seien mittlerweile so viele Menschen durch eine Impfung geschützt wie unter den 440 Millionen EU-Bürgern.

Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 18,5 

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist erneut gestiegen und liegt nun bei 18,5 (Vorwoche: 15,0). Wie das Robert-Koch-Institut am Mittwochmorgen unter Berufung auf Angaben der Gesundheitsämter mitteilte, wurden binnen 24 Stunden 3.571 Neuinfektionen sowie 25 (21) weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 registriert. Die Sieben-Tage-Inzidenz ist ein wesentlicher Maßstab für die Verschärfung oder Lockerung von Corona-Auflagen. Sie gibt die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche an.

Kontakt zu den Autoren: konjunktur.de@dowjones.com

DJG/sha

(END) Dow Jones Newswires

August 04, 2021 04:29 ET (08:29 GMT)

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