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CORONA-BLOG/IW fordert rasch Klarheit über Impfflicht

29.11.2021 | 00:00

Die aktuellen Entwicklungen rund um die Corona-Pandemie in kompakter Form:

  IW fordert rasch Klarheit über Impfflicht 

Das arbeitgebernahe Institut der deutschen Wirtschaft (IW) drängt die Politik zu einer raschen Entscheidung über eine Impfpflicht. "Die geschäftsführende Regierung und die Ampelkoalitionäre sollten schnellstmöglich klären, ob und in welchem Umfang eine Impfpflicht in Frage kommt", forderte am Montag IW-Direktor Michael Hüther. Impffortschritte seien Voraussetzung für ein kräftiges Wachstum der deutschen Wirtschaft im kommenden Jahr. Das ständige Stop-and-go des Wirtschaftslebens müsse 2022 "endlich ein Ende finden", forderte Hüther. Erneute Lockdowns gelte es unbedingt zu vermeiden. Die Lösung liege in einem raschen Impffortschritt - "die Zahl der Erstimpfungen muss steigen und das Nachimpfen effektiv laufen", sagte Hüther.

   Bundeswehr-General soll Corona-Krisenstab leiten 

Angesichts einer sich zuspitzenden Situation will die Ampel-Koalition im Kampf gegen die Corona-Pandemie einen Logistik-Experten aus der Bundeswehr mit der Leitung des angekündigten neuen Krisenstabes betrauen. Nach Informationen der Süddeutschen Zeitung soll dies in den kommenden Tagen und damit vor dem Amtsantritt der neuen Bundesregierung verkündet werden. Im Gespräch sei Generalmajor Carsten Breuer. Der 56-Jährige ist Kommandeur des Kommandos Territoriale Aufgaben der Bundeswehr, das für Einsätze der Streitkräfte im Inland zuständig ist.

  Zehntausende Österreicher demonstrieren gegen Impfpflicht 

Gegen die Einführung der allgemeinen Corona-Impfpflicht in Österreich sind am Wochenende zehntausende Menschen auf die Straße gegangen. Allein an einer Demonstration in Graz am späten Samstagabend beteiligten sich 25.000 Menschen, wie die Polizei mitteilte. Kanzler Alexander Schallenberg bedauerte in einem am Sonntag veröffentlichten Interview mit der italienischen Zeitung "Corriere della Sera", dass seine Regierung zur Einführung einer Impfpflicht gezwungen gewesen sei. Bei der aktuellen Impfrate von nur 67 Prozent sei es unmöglich, den "Teufelskreis" aus Corona-Wellen und Debatten über Lockdowns zu beenden.

  Klare Mehrheit in der Schweiz für Covid-19-Gesetz 

Inmitten einer neuen Corona-Welle hat sich eine klare Mehrheit der Schweizer bei einer Volksabstimmung hinter das Covid-19-Gesetz der Regierung gestellt. Hochrechnungen des Instituts GFS Bern zufolge votierten am Sonntag 63 Prozent der Wahlberechtigten für das Gesetz, das eine rechtssichere Grundlage für das umstrittene Covid-19-Zertifikat schaffen soll. In Erwartung erneuter Proteste erhöhte die Polizei vor dem Parlaments- und Regierungssitz in Bern die Sicherheitsvorkehrungen. Benötigt wird das Zertifikat, mit dem sich eine Corona-Impfung, Genesung oder Negativ-Testung nachweisen lässt, seit September unter anderem beim Besuch von Restaurants.

  Moderna arbeitet an Omikron-spezifischem Impfstoff 

Das US-Biotechnologieunternehmen Moderna will einen Omikron-spezifischen Covid-19-Auffrischungsimpfstoffkandidaten "zügig vorantreiben" und weiter an Auffrischungsimpfstoffkandidaten arbeiten, die Mutationen des Coronavirus antizipieren. Daneben untersucht das Unternehmen höhere Auffrischungsdosen hinsichtlich einer Stärkung der Immunität. Die Moderna-Aktie hatte die verkürzte Freitagssitzung mit einem Plus von fast 21 Prozent beendet.

  Experte: Bestehende Vakzine sollten gegen Omikron schützen 

Der Mitentwickler des Astrazeneca-Impfstoffs, Andrew Pollard, geht davon aus, dass ein neuer Impfstoff gegen die Omikron-Variante des Coronavirus bei Bedarf "sehr schnell" entwickelt werden könnte. Er glaube, dass die vorhandenen Vakzine gegen die zuerst in Südafrika entdeckte neue Variante funktionieren sollten, sagte der Leiter der Oxford Vaccine Group der BBC Dies werde sich aber erst nach weiteren Untersuchungen in den kommenden Wochen herausstellen. "Es ist äußerst unwahrscheinlich, dass es in einer geimpften Bevölkerung zu einem Neustart einer Pandemie kommt, wie wir ihn letztes Jahr (mit der Delta-Variante) erlebt haben", sagte Pollard.

 Wirtschaftsweise fordert einschneidende Corona-Maßnahmen 

Veronika Grimm, Mitglied im Sachverständigenrat der Wirtschaftsweisen, hat die geschäftsführende Bundesregierung und die Ampelparteien angesichts der Corona-Lage und der aufkommenden Omikron-Mutante zu umfassenden Maßnahmen aufgefordert. "Auch ohne Omikron ist die Situation schon aus dem Ruder gelaufen", sagte sie dem Handelsblatt. Es sei schon zu spät, um einschneidende Maßnahmen vermeiden zu können. Es könnte nicht bis zur nächsten geplanten Bund-Länder-Runde am 9. Dezember gewartet werden. "Das wäre absurd. Es besteht unmittelbarer Handlungsbedarf. Omikron erhöht den Druck im Kessel nochmal, der ohnehin schon da ist", so Grimm und weiter: "Nicht Perfektion, sondern Tempo und Effektivität der Maßnahmen sind jetzt entscheidend, denn wir sind schon hinter der Welle.

  Lauterbach: Bei Omikron leichterer Krankheitsverlauf denkbar 

Der SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach hält einen leichteren Krankheitsverlauf bei der neu entdeckten Coronavirus-Variante Omikron für möglich. "Bei so vielen Mutationen wäre es aber denkbar." Er verwies auf einen Artikel in der britischen Zeitung "Telegraph", in welchem die südafrikanische Ärztin Angelique Coetzee angab, dass die Symptome der neuen Virusvariante zwar ungewöhnlich, aber mild ausfielen. Coetzee, die auch Vorsitzende des südafrikanischen Ärzteverbands ist, war nach eigenen Angaben die Erste, die auf die Möglichkeit einer neuen Virusvariante hinwies, nachdem Patienten ihre Praxis mit bislang eher ungewöhnlichen Corona-Symptomen aufgesucht hatten. Dabei handelte es sich demnach um junge Menschen, die an starker Müdigkeit litten, sowie um ein sechsjähriges Kind mit Fieber und hohem Puls.

  Lufthansa erwartet weltweit Flugverbote für Ungeimpfte 

Lufthansa-Chef Carsten Spohr erwartet weltweit Flugverbote für Ungeimpfte. In die USA dürfen sie bereits nicht mehr einreisen. "Diesen Trend sehen wir weltweit. Für Geimpfte und Genesene wird die globale Freiheit erhalten bleiben", sagte Spohr der WAZ. Spohr betonte die Vorteile einer Impfpflicht, wie sie in Österreich kommt und in der Schweizer Lufthansa-Tochter Swiss für fliegerisches Personal bereits gilt. Bei Swiss und den Austrian Airlines seien "nahezu alle im Flugbetrieb Beschäftigten geimpft", sagte Spohr, "in Deutschland schätzen wir über 90 Prozent." Mit der 3G-Regel bei Inlandsflügen habe die Lufthansa bisher gute Erfahrungen gemacht: "Wir arbeiten bei Inlandsflügen seit dieser Woche unter 3G-Bedingungen, auch für unsere Crews, bisher ohne Probleme", sagte der Konzernchef.

  Kanzleramtschef Braun schließt Impfpflicht nicht mehr aus 

Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) zeigt sich offen für eine allgemeine Impfpflicht. "Ich befürchte, dass eine Impfpflicht gesellschaftlich spaltet. Aber eine nicht enden wollende Pandemie spaltet auch", sagte er im Gespräch mit der "FAS". Zuletzt hatte Braun sich noch ablehnend gegenüber einer allgemeinen Impfpflicht gezeigt. Diese sei bisher nur in Frage gekommen, wenn die WHO die Ausrottung einer infektiösen Krankheit ausgerufen habe.

  Lehrergewerkschaften kritisieren fehlende Luftfiltermüssen 

Angesichts der rasant steigenden Corona-Infektionszahlen kritisieren die beiden großen Lehrergewerkschaften, dass es an den meisten Schulen nach wie vor keine Luftfilteranlagen gibt. "Eingebettet in Raum-, Lüftungs- und Hygienekonzepte, müssen umgehend Luftfilteranlagen eingebaut werden", forderte Maike Finnern, Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), gegenüber dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). Auch der Verband Bildung und Erziehung (VBE) monierte, dass in Sachen Luftreinigungsfilter nicht viel geschehen ist. Laut VBE-Chef Udo Beckmann kann von einem breiten Erfolg keine Rede sein. Beckmann führt das vor allem auf komplizierte Förderverfahren und die Finanzschwäche der Kommunen zurück. Deswegen sei häufig gar nichts geschehen.

  Söder fordert Ampel-Koalition auf, Deutschland herunterzufahren 

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hat die künftige Bundesregierung zu drastischen Maßnahmen aufgefordert, um die vierte Corona-Welle zu brechen. "Zum Schutz unseres Gesundheitssystems müssen wir das ganze Land leider noch stärker herunterfahren", sagte Söder der "Augsburger Allgemeinen" (Montagausgabe). "Die Warnungen der Leopoldina sind ein Weckruf: Es braucht jetzt konsequente Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte, einen Lockdown für Hotspotregionen, Masken in allen Schulen und Fußballspiele ohne Zuschauer", fügte Söder hinzu. "Jeder Tag des Wartens und Zögerns ist ein verlorener Tag. Ganz Deutschland steuert auf eine Notlage zu, die kommende Bundesregierung darf nicht länger tatenlos zuschauen."

Kontakt zu den Autoren: konjunktur.de@dowjones.com

DJG/gos

(END) Dow Jones Newswires

November 28, 2021 18:00 ET (23:00 GMT)

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