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CORONA-BLOG/Bahn kontrolliert ab Mittwoch 3G im Nahverkehr

07.12.2021 | 11:02

Die aktuellen Entwicklungen rund um die Corona-Pandemie in kompakter Form:

Bahn kontrolliert ab Mittwoch 3G im Nahverkehr 

Das Zugpersonal in den Nahverkehrszügen der Deutschen Bahn (DB) wird ab Mittwoch stichprobenartig die Einhaltung der 3G-Regel kontrollieren. "Letzte Schulungen dafür laufen", erklärte die DB auf Anfrage. Die 3G-Regel im Nah- und Fernverkehr gilt bereits seit zwei Wochen, zuvor wurde im Regionalverkehr mit Ansagen auf die Regelung hingewiesen, das DB-Sicherheitspersonal kontrollierte zudem bereits stichprobenartig. Zuerst hatte das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) berichtet. Der Konzern rechnet offensichtlich nicht damit, dass alle Fahrgäste widerspruchslos ihren 3G-Nachweis vorzeigen. In der Dienstanweisung an das Zugpersonal steht laut RND ausdrücklich, dass der Eigenschutz "immer Vorrang" habe. Kontrolliert werden soll demnach nur in Begleitung von Sicherheitspersonal oder zu zweit.

EU lässt Roches Actemra zur Behandlung schwerer Covid-19-Verläufe zu 

Die EU-Kommission hat grünes Licht für den Einsatz des monoklonalen Antikörpers Tocilizumab bei schweren Covid-19-Verläufen gegeben. Das vom Schweizer Pharmakonzern Roche entwickelte und unter dem Namen Actemra oder RoActemra vermarktete Mittel darf nun erwachsenen Patienten verabreicht werden, die mit Corticosteroiden behandelten werden und zusätzlich Sauerstoff oder mechanische Atemunterstützung benötigen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hatte den Einsatz des Mittels im Vorfeld bereits empfohlen. Ursprünglich wurde Actemra zur Behandlung rheumatoider Arthritis zugelassen.

Glaxosmithkline: Sotrovimab in neuen präklinischen Studien wirksam gegen Omikron 

Glaxosmithkline zufolge haben neue präklinische Studien gezeigt, dass sein monoklonaler Antikörper Sotrovimab gegen die Coronavirus-Omikron-Variante aktiv bleibt. Der britische Pharmakonzern teilte mit, dass Sotrovimab in vitro gegen das gesamte bekannte Omikron-Spike-Protein aktiv bleibe. Der Konzern freue sich darauf, diese Ergebnisse mit den Zulassungsbehörden weltweit zu diskutieren, sagte Chief Scientific Officer Hal Barron.

63 Prozent würden sich in Apotheke impfen lassen 

Sollte es erlaubt werden, käme es laut einer Umfrage für 63 Prozent der Befragten grundsätzlich in Frage, sich in einer Apotheke impfen zu lassen. Bei einem Tierarzt könnten sich dies 33 Prozent vorstellen, so das Ergebnis der Forsa-Umfrage im Auftrag von RTL und Ntv. 34 Prozent können sich eine Impfung allerdings weder in einer Apotheke noch bei einem Tierarzt vorstellen. Nicht in Frage kommt dies überdurchschnittlich häufig für die über 60-Jährigen (40 Prozent) und die Anhänger der FDP (39 Prozent). Die Anhänger der AfD (75 Prozent) und insbesondere die Nicht-Geimpften (96 Prozent) lehnen die beiden möglichen alternativen Impflokalitäten mit großer Mehrheit ab.

Laumann hält Lauterbach für gute Besetzung 

Der nordrhein-westfälische Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) hat die Benennung des SPD-Politikers Karl Lauterbach als künftigen Bundesgesundheitsminister begrüßt. "Ich glaube, dass der Kollege Lauterbach von seiner Persönlichkeitsstruktur her und auch von seiner politischen Erfahrung her eine gute Besetzung ist", sagte Laumann im Deutschlandfunk. "Ich glaube, dass wir eine gute Zusammenarbeit haben werden." Man werde mit ihm sehr gut zusammenarbeiten können, wenn Lauterbach wie sein Amtsvorgänger Jens Spahn (CDU) den engen Schulterschluss mit den Ländergesundheitsministern suche. Laumann meinte, Spahn habe in der Pandemie und darüber hinaus "einen guten Job gemacht". Als Beispiel nannte er die Digitalisierung im Gesundheitswesen.

Amtsärzte fordern von Lauterbach mehr Tempo beim Impfen 

Angesichts hoher Corona-Infektionszahlen haben die Amtsärzte in Deutschland den neuen Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) zu mehr Tempo in der Impfkampfange aufgerufen. Sie würde sich wünschen, "dass der neue Minister jetzt sehr schnell alle nötigen Maßnahmen für eine Ausweitung der Impfungen voranbringt. Das ist im Moment das Wichtigste", sagte die Vorsitzende des Bundesverbands der Ärztinnen und Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes, Ute Teichert, der Funke Mediengruppe. Teichert betonte, ansonsten "läuft uns die Pandemie davon". Sie sei zwar grundsätzlich bereit, über eine Impfpflicht zu reden. Zuvor müsse jedoch "sichergestellt sein, dass wir dieses Vorhaben logistisch überhaupt stemmen können".

Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz sinkt auf 432,2 

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist gesunken. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Dienstagmorgen lag der Wert bei 432,2. Am Vortag hatte er noch bei 441,9 gelegen, vor einer Woche bei 452,2. Wie das RKI unter Berufung auf Daten der Gesundheitsämter weiter mitteilte, wurden binnen 24 Stunden 36.059 Neuinfektionen verzeichnet. Seit Pandemiebeginn haben die Gesundheitsämter insgesamt 6.222.020 Fälle gemeldet. Die Zahl der von einer Erkrankung durch das Coronavirus genesenen Menschen in Deutschland bezifferte das Institut mit rund 5.170.400. Die Gesamtzahl der Corona-Todesfälle in Deutschland stieg um 399 auf 103.520. Am Montag waren 27.836 Neuinfektionen und 81 Todesfälle gemeldet worden, vor einer Woche 45.753 neue Infektionsfälle und 388 Todesopfer. Die Sieben-Tage-Inzidenz gibt die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche an. Seit Anfang November stieg der Wert rasant an. In der Folge wurden täglich neue Höchststände registriert. Ende November war sie erstmals seit Wochen leicht gesunken. Dem RKI zufolge könnte dies einerseits ein Hinweis auf die Wirksamkeit der Kontaktbeschränkungen sein. Andererseits könnte es demnach auch ein Zeichen für die Überlastung des Gesundheitssektors sowie die erschöpften Laborkapazitäten sein, indem neue Infektionen in besonders betroffenen Regionen nicht mehr vollständig erfasst werden.

Militärische Unterstützung für niederländische Krankenhäuser wegen Corona 

In den Niederlanden leistet die Armee wegen der steigenden Ansteckungszahlen mit dem Coronavirus erneut Unterstützung beim Ausbau der Krankenhauskapazitäten. "Das Militär versucht, die niederländischen Krankenhäuser zu unterstützen, um sicherzustellen, dass kein Krankenhaus Patienten ablehnen muss", sagte der Militärvertreter Martin van Dijk der Nachrichtenagentur AFP. Als Einsatzleiter koordiniert er den Aufbau einer zusätzlichen Corona-Station im Krankenhaus Utrecht. Die Corona-Station könne dank 50 Militärangehöriger mit medizinischer Ausbildung betrieben werden, sagte van Dijk. "Was wir hier versuchen, ist, die Zahl der verfügbaren Betten für Covid-Patienten zu erhöhen." Es gehe darum, das Gesundheitssystem der ganzen Region zu entlasten.

Innenminister warnen vor weiterer Eskalation der Corona-Proteste 

Innenminister und Verfassungsschützer haben für den Fall einer allgemeinen Impfpflicht vor einer weiteren Eskalation der Proteste gegen die Corona-Maßnahmen gewarnt. "Ich befürchte in der Tat, dass die Impfpflicht die Proteste weiter anheizen könnte", sagte Brandenburgs Innenminister Michael Stübgen (CDU) den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschlands. Die Innenministerin aus Sachsen-Anhalt, Tamara Zieschang (CDU), pflichtete Stübgen im RND bei: "Seit Beginn der Corona-Pandemie lässt sich beobachten, dass eine Verschärfung von Corona-Eindämmungsmaßnahmen mehr Proteste und Demonstrationen nach sich zieht." "Das ist eine dramatische Situation, die sich in den vergangenen Wochen noch einmal verschärft hat", sagte auch Sachsens Innenminister Roland Wöller (CDU) im Interview mit RTL. "Wir müssen zur Kenntnis nehmen, dass der Protest sich zunehmend mit Hass und Gewalt auflädt."

WHO rät von Behandlung Covid-Kranker mit dem Blut Genesener überwiegend ab 

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat von der Behandlung von Covid-Patienten mit Plasma aus dem Blut Genesener in den meisten Fällen abgeraten. In einem am Dienstag im British Medical Journal veröffentlichten Artikel erklärte die WHO, dass die Behandlung bei Menschen mit leichter oder mittelschwerer Corona-Erkrankung nach "derzeitigen Erkenntnissen" weder "das Überleben verbessert" noch den Bedarf an künstlicher Beatmung verringert. Zudem sei es "kostspielig und zeitaufwändig". Die WHO empfahl, dass die Behandlung selbst bei Patienten mit schweren und kritischen Erkrankungen nur im Rahmen einer klinischen Studie erfolgen sollte. Demnach hatten die WHO-Forscher Erkenntnisse aus 16 Studien mit insgesamt 16.236 Patienten mit leichter, schwerer und kritischer Covid-19-Erkrankung ausgewertet.

Kontakt zu den Autoren: konjunktur.de@dowjones.com

DJG/apo

(END) Dow Jones Newswires

December 07, 2021 05:01 ET (10:01 GMT)

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