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Bundesregierung besorgt wegen China - "Neue Lieferengpässe denkbar"

13.05.2022 | 10:22
ARCHIV: Container im Yangshan Deep Water Port in Shanghai, China, 6. August 2019. REUTERS/Aly Song

(beseitigt Tippfehler in Überschrift)

Berlin (Reuters) - Die Bundesregierung blickt mit Sorge auf die Folgen der Corona-Politik beim wichtigsten deutschen Handelspartner China.

"Sollte China weiterhin von Lockdowns betroffen sein, sind neue Lieferengpässe und eine Verlangsamung des Welthandels denkbar", heißt es in dem am Freitag veröffentlichten Monatsbericht des Wirtschaftsministeriums. Auch deshalb falle der Ausblick für den deutschen Außenhandel in den kommenden Monaten "gemischt aus".

China betreibt eine rigide "Null-Covid"-Politik mit harten regionalen Lockdowns, was die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt zunehmend zu spüren bekommt. "Rund 3 Prozent der weltweiten Containerfrachtkapazität steht zurzeit vor dem Hafen Shanghai im Stau", heißt es im Monatsbericht. China ist seit 2016 der wichtigste Handelspartner Deutschlands: Zwischen beiden Ländern wurden allein im vergangenen Jahr Waren im Wert von 245,4 Milliarden Euro gehandelt.

Insgesamt rechnet das Haus von Ressortchef Robert Habeck weiter mit Gegenwind für die deutsche Wirtschaft. Der Ausblick stehe "unter dem Vorzeichen des nach wie vor hohen Preisdrucks und der immer noch ungewissen Dauer und dem Ausgang des russischen Angriffskriegs in der Ukraine". In den kommenden Monaten dürften die Inflation und die Verunsicherung wegen des Ukraine-Kriegs etwa das Konsumklima belasten.

Am Arbeitsmarkt habe trotz des russischen Angriffskriegs die Frühjahrsbelebung eingesetzt. "Die Dynamik am Arbeitsmarkt dürfte allerdings in den nächsten Monaten auf Grund der konjunkturellen Dämpfung und einer zunehmenden Normalisierung nachlassen", so das Ministerium.

Die deutsche Wirtschaft ist im ersten Quartal mit einem Wachstum von 0,2 Prozent knapp an einer Rezession vorbeigeschrammt. Die Bundesregierung rechnet in diesem Jahr nur noch mit einem Anstieg des Bruttoinlandsproduktes von 2,2 Prozent. Das sind 1,4 Prozentpunkte weniger als im Januar im Jahreswirtschaftsbericht angenommen.


© Reuters 2022
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