Einloggen
E-Mail
Passwort
Merken
Passwort vergessen?
Werden Sie kostenlos Mitglied
Registrieren
Registrieren
Mitglied werden
Kostenlose Anmeldung
Neukunde
Unser Angebot
Einstellungen
Einstellungen
Dynamische Kurse 
OFFON
News: Aktuelle News
Aktuelle NewsUnternehmenMärkteWirtschaft & ForexRohstoffeZinssätzeBusiness LeadersInstitutionelle AnlegerTermineSektoren 
Alle NewsWirtschaftDevisen & ForexKryptowährungenCybersicherheitPressemitteilungen

Bundesnetzagentur: Internet häufig nicht so schnell wie erhofft

22.04.2021 | 18:56

BONN (dpa-AFX) - Viele Verbraucher können längst nicht so schnell im Internet unterwegs sein, wie dies im Vertrag in Aussicht gestellt wird. Das geht aus einem aktuellen Bericht der Bundesnetzagentur hervor. Nur knapp drei Viertel (73,6 Prozent) der dafür untersuchten Festnetz-Breitbandanschlüsse in Deutschland erreichen demnach mindestens die Hälfte der zugesicherten maximalen Datenübertragungsrate.

Die Behörde bezog sich dabei auf rund 950 000 Messungen im Zeitraum Oktober 2019 bis September 2020. Solche Messungen hatten Bundesbürger über eine App der Netzagentur getätigt. Viele der App-Nutzer waren wohl unzufrieden mit ihrem Netz, Verbraucher mit gutem Netz nutzten die App vermutlich weniger.

Im Berichtszeitraum davor, also von Oktober 2018 bis September 2019, war besagter Anteil mit 70,8 Prozent noch niedriger. "Gegenüber den Vorjahren ist die Entwicklung positiv", erklärte Netzagentur-Chef Jochen Homann. Zwar erreichten Kunden nach wie vor oft nicht die Geschwindigkeit, die im Vertrag als "Bis zu"-Höchstwert angegeben worden ist, aber es ließen sich leichte Verbesserungen feststellen. "Das ist erfreulich, weil die Corona-Pandemie auch den Telekommunikationssektor vor immense Herausforderungen stellt."

Im Mobilfunk sieht es deutlich schlechter aus. Hierzu wertete die Behörde rund 450 000 Messungen aus. Nur 17,4 Prozent der App-Nutzer bekommen demzufolge im Download mindestens die Hälfte der vertraglich vereinbarten, maximalen Datenübertragungsrate. Dieser Anteil stieg im Vergleich zu 2018/19 um 2,5 Prozentpunkte - auch hier wurde es etwas besser, wirklich gut aber bei weitem nicht.

Die Messungen können als Nachweis dienen, wenn Verbraucher sich wegen einer miesen Internetverbindung bei ihrem Anbieter beschweren und eine bessere Leistung einfordern. Zudem fließen die Messungen in den "Jahresbericht Breitbandmessung" ein, der nun veröffentlicht wurde./wdw/DP/he


© dpa-AFX 2021
Aktuelle Nachrichten "Wirtschaft & Forex"
15:57Mehr als 100 000 Corona-Tote im brasilianischen Bundesstaat São Paulo
DP
15:55SPD verspricht soziale Klimapolitik
DP
15:44SPD beschließt Wahlprogramm für die Bundestagswahl
DJ
15:31FORTSCHRITTE IM ANTI-CORONA-KAMPF IN ITALIEN : Keine Roten Zonen mehr
DP
15:28Corona-Lage entspannt sich
DP
15:26RKI registriert 12 656 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz sinkt weiter
DP
15:22ZUKUNFT EUROPAS : Reformkonferenz in Straßburg gestartet
DP
15:14EU startet Zukunftskonferenz
DP
15:01Paris droht im Brexit-Streit um Fischerei wieder mit Vergeltung
DP
14:58Putin betont zum 'Tag des Sieges' Schutz russischer Interessen
DP
Aktuelle Nachrichten "Wirtschaft & Forex"