Einloggen
E-Mail
Passwort
Passwort anzeigen
Merken
Passwort vergessen?
Werden Sie kostenlos Mitglied
Registrieren
Registrieren
Mitglied werden
Kostenlos registrieren
Abonnent werden
Unser Angebot
Einstellungen
Einstellungen
Dynamische Kurse 
OFFON
News: Aktuelle News
Aktuelle NewsUnternehmenMärkteWirtschaft & ForexRohstoffeZinssätzeBusiness LeadersInstitutionelle AnlegerTermineSektoren 
Alle NewsWirtschaftDevisen & ForexKryptowährungenCybersicherheitPressemitteilungen

Bundesbankpräsident hält EZB-Beschlüsse für zu weitgehend

23.07.2021 | 18:48

FRANKFURT (dpa-AFX) - Bundesbankpräsident Jens Weidmann hat gegen die geldpolitischen Beschlüsse des EZB-Rats am Donnerstag gestimmt. Ihm sei "die potenziell zu lange Fortschreibung des Niedrigzinsumfelds zu weitgehend", sagte er der "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Samstagausgabe) zur Begründung. Es herrsche im EZB-Rat aber Einigkeit, "dass eine expansive Geldpolitik derzeit angemessen ist", so Weidmann.

Angesichts der zuletzt beschlossenen Änderung der geldpolitischen Strategie, hat die EZB am Donnerstag ihren Zinsausblick geändert. Die Notenbank will ihre lockere Politik jetzt so lange fortsetzen, bis die Inflationsrate nicht nur zwei Prozent erreicht hat, sondern auf mittlere Sicht in der Nähe von zwei Prozent verharren dürfte. EZB-Präsidentin Christine Lagarde sprach von einer "überwältigenden Mehrheit" für die Änderung.

Vor Weidmann hatte bereits der belgische Notenbankchef Pierre Wunsch gesagt, dass ihm das neue Zinsversprechen der Notenbank zu weit gehe. Es sorge sich um die Glaubwürdigkeit, sagte er dem Fernsehsender CNBC. "Ich weiß nicht, ob es angemessen sein wird, in drei, vier, fünf oder sieben Jahren noch negative Zinsen zu haben."

Weidmann rechnet unterdessen zunächst mit einer stark steigenden Inflationsrate. "Meine Fachleute erwarten etwa für Deutschland zum Jahresende 2021 Raten, die in Richtung fünf Prozent gehen könnten", sagte der Bundesbank-Präsident. Hier seien aber vor allem vorübergehende Effekte am Werk. Längerfristig müsse man die unterschiedlichen Faktoren dennoch "genau im Auge behalten". Weidmann betonte, dass er im neuen Inflationsziel der EZB von zwei Prozent, das in der neuen Notenbank-Strategie festgelegt wurde, "weder eine Verschiebung hin zu deutlich höheren Inflationsraten noch einen dramatischen Kurswechsel" sieht./jsl/he


© dpa-AFX 2021
Aktuelle Nachrichten "Wirtschaft & Forex"
18:00CORONA-BLOG/Stiko-Chef unzufrieden mit Verlauf der Impfkampagne
DJ
17:22WAHL21/Merkel wirbt in Aachen für Laschet als Garant für Stabilität
DJ
17:16WAHL21/Scholz stellt in Potsdam sozialpolitische Themen in den Mittelpunkt
DJ
11:16CORONA-BLOG/Rund 230.000 Verstöße 2021 gegen Maskenpflicht an Bahnhöfen, Zügen
DJ
09:37CORONA-BLOG/RKI : Bundesweite Corona-Inzidenz sinkt leicht auf 60,6
DJ
09:03Grüner Landesfinanzminister sieht Vermögenssteuer kritisch
DP
09:03DIHK : Ausbildungsmarkt stabilisiert sich
DP
09:02WAHL : Wahlkämpfer im Schlussspurt - Laschet und Merkel in Aachen
DP
09:00RKI registriert 7211 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 60,6
DP
07:16HINWEIS/Abkürzungen bei Dow Jones Newswires Deutschland
DJ
Aktuelle Nachrichten "Wirtschaft & Forex"