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Börsen stagnieren - Black-Friday-Umsätze im Blick

25.11.2022 | 16:01
ARCHIV: DAX-Logo auf dem Handelsparkett der Börse in Franfurt am Main

ZUR ROSE STRAFFT VERTRIEBSNETZ IN DEUTSCHLAND

Frankfurt (Reuters) - Europas Börsen sind vor dem ersten Adventswochenende auf Richtungssuche gegangen. Investoren warteten an dem sogenannten Black Friday, der als Startschuss fürs Weihnachtsgeschäft im Einzelhandel gilt, auf Hinweise zur Konsumstimmung in Zeiten hoher Inflation. Am deutschen Aktienmarkt lag der Dax am Freitagnachmittag 0,2 Prozent tiefer bei 14.512 Punkten.

Sowohl das Wirtschaftswachstum als auch die Konsumlaune in Deutschland legten zwar stärker zu als erwartet. Das Bruttoinlandsprodukt stieg von Juli bis September um 0,4 Prozent zum Vorquartal, das GfK-Barometer für die Konsumstimmung im Dezember kletterte um 1,7 auf minus 40,2 Punkte. Jubelschreie löste das an den Börsen aber nicht aus. "Die Stimmungsaufhellung ist nicht der Rede wert, Verbraucher zeigen sich weiter gelähmt", sagte Alexander Krüger, Chefvolkswirt von Hauck Aufhäuser Lampe Privatbank.

Auch an den übrigen Börsen Europas ging es nicht voran: der EuroStoxx50 notierte 0,2 Prozent tiefer bei 3956 Punkten. An der Wall Street dürfte die Woche nach der Thanksgiving-Pause ebenfalls ruhig ausklingen. Die US-Futures notierten am Nachmittag nur wenig verändert. Börsianer rechnen an dem verkürzten Handelstag mit mageren Umsätzen, da viele Marktteilnehmer ein langes Wochenende nehmen.

CHINA DRÜCKT LIQUIDITÄT IN KRISELNDEN BAUSEKTOR

Industriemetalle wie Kupfer verteuerten sich erneut. Der sinkende Dollarkurs machte es für Investoren aus anderen Währungsräumen günstiger, sich mit den in der US-Devise notierten Rohstoffen einzudecken. Massive staatliche Geldspritzen der chinesischen Regierung für den heimischen Immobiliensektor zeigten an den Finanzmärkten zudem positive Wirkung. Aktien des gemessen am Umsatz größten chinesischen Bauentwicklers Country Garden legten 9,5 Prozent zu nach einem Kurssprung von rund 20 Prozent am Donnerstag. Der Branchenindex Hang Seng Mainland Property stieg um 4,5 Prozent. Chinas größte Geschäftsbanken wollen gemeinsam mindestens 162 Milliarden Dollar frische Kredite in den Immobiliensektor pumpen. Auch die Zentralbank kündigte erweitere Kreditlinien an. Die Behörden der Volksrepublik haben in den letzten Wochen ihre Hilfen verstärkt, nachdem viele Firmen ihren Schuldenverpflichtungen nicht nachgekommen waren und gezwungen waren, Bauprojekte einzustellen.

In London zählten die Aktien der Hausbauer Taylor Wimpey und Persimmon mit bis zu minus 1,9 Prozent zu den größten Verlierern. Branchenbeobachtern zufolge treiben die anziehenden Hypothekenkredite die Erstkäufer von Eigenheimen in den Mietmarkt.

Credit Suisse rauschten um 3,9 Prozent auf ein frisches Allzeittief von 3,410 Schweizer Franken. Börsianern zufolge wirkte die Nachricht von weitereren anstehenden Kapitalmaßnahmen nach. Die krisengeplagte Großbank will damit einen tiefgreifenden Umbau hin zu einem risikoärmeren Geschäft finanzieren.

Papiere der Schweizer Online-Apotheke Zur Rose verloren rund fünf Prozent. Das Unternehmen zieht sich aus dem Vertrieb in Deutschland weiter zurück. So wird das Logistikzentrum in Bremen zum Jahresende geschlossen. Aktien von Shop Apotheke sackten 2,6 Prozent ab.


© Reuters 2022
Im Artikel erwähnte Wertpapiere
%Kurs01.01.
DAX 0.11%15150.03 verzögerte Kurse.8.81%
EURO STOXX 50 0.10%4178.01 verzögerte Kurse.10.13%
PERSIMMON PLC 2.56%1443.5 verzögerte Kurse.18.61%
S&P GSCI COPPER INDEX 2 -0.70%656.4487 Realtime Kurse.10.58%
S&P GSCI INDUSTRIAL METALS INDEX -0.91%488.2908 Realtime Kurse.9.23%
TAYLOR WIMPEY PLC 1.63%118.8 verzögerte Kurse.16.87%
UK 10Y CASH 0.16%3.3255 verzögerte Kurse.-9.57%
ZUR ROSE GROUP AG 1.56%33.9 verzögerte Kurse.32.63%
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