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Börsen drehen Warteschleife vor Fed-Entscheid

16.06.2021 | 17:56
ARCHIV: DAX-Logo auf dem Handelsparkett der Deutschen Börse in Frankfurt, Deutschland, 29. Dezember 2017. REUTERS/Ralph Orlowski

Frankfurt (Reuters) - Während der geldpolitischen Beratungen der US-Notenbank (Fed) halten sich Investoren mit Engagements an den Börsen zurück.

"Vor den Ergebnissen der Sitzung haben die Anleger die Anschnallgurte festgezogen und wollen keine großen Risiken mehr eingehen", sagte Analyst Jochen Stanzl vom Online-Broker CMC Markets.

Dax und EuroStoxx50 notierten am Mittwochabend jeweils kaum verändert bei 15.710,57 beziehungsweise 4152,23 Punkten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones stagnierte bei 34.269 Zählern. Auch am Bondmarkt war keine erhöhte Nervosität zu beobachten. Die Renditen der richtungweisenden zehnjährigen Anleihen aus den USA und Deutschland bröckelten auf plus 1,485 beziehungsweise minus 0,248 Prozent ab.

"Mit folgendem Szenario könnten sich die Anleger heute Abend anfreunden", fügte CMC-Experte Stanzl hinzu. "Die US-Notenbank erklärt, dass eine Straffung der Geldpolitik zwar diskutiert wurde, aber noch ohne Folgen für die aktuelle Ausrichtung." Die Experten der ING Bank rechnen damit, dass die Fed signalisieren werde, mit der Diskussion über eine Drosselung der Wertpapierkäufe zu beginnen, sollte sich die US-Konjunktur weiter erholen.

PFUND LEGT NACH INFLATIONSDATEN ZU

In Großbritannien heizte ein überraschend starker Anstieg der Teuerungsrate die Spekulationen um die dortige Geldpolitik an. Für das laufende Jahr sei zwar nicht mit einer Zinserhöhung der Bank von England (BoE) zu rechnen, sagte Neil Wilson, Chef-Analyst des Online-Brokers Markets.com. "Aber wenn wir über mehrere Monate Zahlen wie diese haben, könnte die Notenbank die Zinsen früher anheben als bislang vorhergesagt." Der Pfund Sterling stieg daraufhin um jeweils etwa 0,2 Prozent auf 1,4104 Dollar beziehungsweise 1,1643 Euro.

Mit Rohöl deckten sich Investoren ebenfalls ein. Der Preis für die Sorte Brent aus der Nordsee stieg um bis zu 1,3 Prozent und war mit 74,96 Dollar je Barrel (159 Liter) so teuer wie zuletzt vor gut zwei Jahren. "Die Nachfrage wächst schneller als das Angebot", sagte Analyst Stephen Brennock vom Brokerhaus PVM Oil Associates. "Das wird die nächsten Monate auch noch so bleiben."

LICHT UND SCHATTEN BEI BÖRSEN-DEBÜTANTEN

Am deutschen Aktienmarkt legte About You ein starkes Börsendebüt hin. Die Titel des Online-Modehändlers stiegen auf 25,49 Euro und schlossen fast elf Prozent über ihrem Ausgabepreis von 23 Euro. In ihrem Fahrwasser gewannen die Papiere des Rivalen Zalando 1,2 Prozent.

Der Erfolg der Otto-Tochter About You gab in Mailand Tod's Rückenwind. Anleger hofften auf ein starkes Wachstum der Online-Umsätze des Schuhfabrikanten, sagten Börsianer. Hierzu werde die in den Verwaltungsrat gewählte Influencerin Chiara Ferragni sicher einen großen Beitrag leisten. Die Tod's-Titel stiegen um bis zu zehn Prozent auf ein Zweieinhalb-Jahres-Hoch von 54,65 Euro.

Made.com verpatzte dagegen seinen Börsenstart in London. Die Titel des Online-Möbelhändlers fielen auf 191,2 Pence und lagen damit 4,4 Prozent unter dem Ausgabepreis von 200 Pence. Mit einer Marktkapitalisierung von umgerechnet rund 900 Millionen Euro sei Made.com relativ klein, sagte ein Investmentbanker. Große Hedgefonds hätten daher bei der Emission nicht zugegriffen.

An der Wall Street rutschten die Papiere von Oracle um gut fünf Prozent ab. Der Software-Konzern steigerte zwar seinen Umsatz im abgelaufenen Quartal. Für das laufende Vierteljahr stellte er aber wegen erhöhter Investitionen in das Cloud-Geschäft einen Gewinn unter Markterwartungen in Aussicht. Vor diesem Hintergrund büßte Erzrivale SAP 1,2 Prozent ein.


© Reuters 2021
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