Einloggen
E-Mail
Passwort
Passwort anzeigen
Merken
Passwort vergessen?
Werden Sie kostenlos Mitglied
Registrieren
Registrieren
Mitglied werden
Kostenlos registrieren
Abonnent werden
Unser Angebot
Einstellungen
Einstellungen
Dynamische Kurse 
OFFON
News: Aktuelle News
Aktuelle NewsUnternehmenMärkteWirtschaft & ForexRohstoffeZinssätzeBusiness LeadersInstitutionelle AnlegerTermineSektoren

BaFin - Flut kostet Versicherer schlimmstenfalls 8,2 Mrd Euro

15.09.2021 | 12:03
ARCHIV: Zerstörte Wohnwagen in einem von Überschwemmungen durch starke Regenfälle betroffenen Gebiet in Kreuzberg, Deutschland, 19. Juli 2021. REUTERS/Wolfgang Rattay

München (Reuters) - Die Flutkatastrophe im Rheinland und in der Eifel kostet die deutschen Versicherer nach einer Umfrage der Finanzaufsicht BaFin bis zu 8,2 Milliarden Euro.

Das sind 2,5 Milliarden mehr als die Bonner Behörde vor vier Wochen aus den Daten von 136 Sachversicherern errechnet hatte, und mehr als die rund sieben Milliarden Euro, die der Branchenverband GDV kürzlich nannte. An die Existenz geht die Flut den Versicherern und Rückversicherern aber nicht, erklärte der oberste Versicherungsaufseher der Bafin, Frank Grund. "Bei vielen Unternehmen geht die Bedeckungsquote zwar zurück, bei den meisten aber nur geringfügig", sagte er am Mittwoch. Einen Großteil der Schäden können die Versicherer auf die Rückversicherer abwälzen.

6,3 Milliarden Euro der Schäden seien rückversichert, 3,3 Milliarden davon bei deutschen Rückversicherern, erklärte die BaFin. Diese rechneten nach der BaFin-Umfrage schlimmstenfalls mit einer Brutto-Belastung von vier Milliarden Euro. Aber auch davon könnten sie einen Großteil an Konkurrenten abwälzen. Netto blieben sie maximal auf rund einer Milliarde Euro sitzen. Die Münchener Rück und die Hannover Rück zählen zu den drei weltgrößten Unternehmen der Branche. Rückversicherer übernehmen üblicherweise einen Teil von Großschäden, die einzelne Erstversicherer sonst zu überfordern drohten.

Der größte Teil der Nettobelastung der Erstversicherer nach den Überschwemmungen im Westen Deutschlands entfällt laut BaFin mit rund 900 Millionen auf die Wohngebäudeversicherung, jeweils rund 200 Millionen entfallen auf die Hausrat- und die Kfz-Kaskoversicherung. Die Schäden wären noch höher, wenn nicht nur 46 Prozent der deutschen Hausbesitzer gegen Hochwasser und Sturzfluten versichert wären.


© Reuters 2021
Im Artikel erwähnte Wertpapiere
%Kurs01.01.
ALLIANZ SE 1.43%201.3 verzögerte Kurse.-1.12%
ASSICURAZIONI GENERALI S.P.A. 0.70%18.82 verzögerte Kurse.31.07%
AXA 2.17%24.45 Realtime Kurse.22.64%
HANNOVER RÜCK SE 2.14%157.65 verzögerte Kurse.18.46%
MUNICH RE 1.88%251.55 verzögerte Kurse.1.69%
NÜRNBERGER BETEILIGUNGS-AG 0.00%80 verzögerte Kurse.11.11%
TALANX AG 1.24%40.7 verzögerte Kurse.26.57%
WÜSTENROT & WÜRTTEMBERGISCHE AG 0.33%18.06 verzögerte Kurse.8.96%
Aktuelle Nachrichten "Unternehmen"
20:38Lilly hebt Ausblick für 2021 aufgrund höherer Umsätze mit COVID-19-Medikamenten an
MR
20:30Andersen Global erweitert Präsenz in Afrika mit Kooperationspartner in Kamerun
BU
20:20Stallergenes Greer und Aptar Pharma geben Partnerschaft zur Entwicklung eines neuen verbundenen Abgabegeräts im Therapiebereich der Hyposensibilisierung bekannt
BU
20:19Digi International ernennt TOPAS zum europäischen Vertriebspartner für sein Portfolio von Embedded-Produkten
BU
20:16JPMorgan hebt Ziel für Kion auf 99 Euro - 'Neutral'
DP
20:07Gas-Krise verhilft BP zu 500 Millionen Dollar Gewinn
MR
20:07PORTOFINO RESOURCES INC. : Portofino meldet vollständig gezeichnete Privatplatzierung
DP
20:06PORTOFINO RESOURCES INC. : Portofino meldet vollständig gezeichnete Privatplatzierung
DJ
20:03BVB schont Reus und Akanji - Ohne Malen gegen Ingolstadt
DP
20:02Bp hat im 3. quartal rund 500 mio. $ im erdgas- und lng-handel verdient - quellen
MR
Aktuelle Nachrichten "Unternehmen"