Log-in
E-Mail
Passwort
Merken
Passwort vergessen?
Werden Sie kostenlos Mitglied
Anmelden
Anmelden
Mitglied werden
Kostenlose Anmeldung
Neukunde
Unser Angebot
Einstellungen
Einstellungen
Dynamische Kurse 
OFFON

MarketScreener Homepage  >  News  >  Indizes & Märkte

News : Aktuelle News
Aktuelle NewsUnternehmenMärkteWirtschaft & ForexRohstoffeZinssätzeBusiness LeadersInstitutionelle AnlegerTermineSektoren 

Aktien Schweiz Schluss: Schwächer - Pharmaschwergewichte bremsen SMI

20.10.2020 | 18:16

Zürich (awp) - Die Schweizer Börse hat sich am Dienstag zweigeteilt präsentiert und schwächer geschlossen. Während die schwergewichtigen Pharmawerte den Markt belasteten, fingen starke Banken den Markt nach unten etwas auf. Nach wie vor sorgten sich die Anleger laut Händlern vor den rasant steigenden Corona-Infektionszahlen. In Europa greift die Angst vor erneuten die Wirtschaft belastenden Lockdown-Massnahmen um sich. Irland geht ab morgen als erstes EU-Land wieder diesen Weg. Die Hoffnung, die lokalen Massnahmen könnten ausreichen, schwänden zusehends, hiess es am Markt.

Eine Wende zum Positiven könnte die Einigung der Republikaner mit den Demokraten auf ein massives Stützungsprogramm für die US-Wirtschaft noch vor den Präsidentenwahlen am 3. November bringen. Nancy Pelosi, die Vorsitzende des Repräsentantenhauses, hatte den Parteien für heute eine Frist gesetzt, die Differenzen beizulegen. Sollte es keine Einging geben, dann erwarten viele Beobachter keine Einigung mehr in diesem Jahr. Die Hoffnung schwinde zusehends, heiss es. Doch niemand wolle im Falle einer Einigung in letzter Minute auf dem falschen Fuss erwischt werden. Daher verhielten sie sich die Anleger vorsichtig.

Der SMI schloss um 0,37 Prozent tiefer auf 10'146,23 Zähler und der umfassende SPI um 0,20 Prozent niedriger mit 12'678,82 Punkten. Der SLI, in dem die Gewichtung der drei Schwergewichte gekappt ist, stieg dagegen um 0,12 Prozent auf 1'569,79 Punkte. Im 30 Werte umfassenden SLI standen sich 16 Gewinner und zwölf Verlierer gegenüber. Lonza und LafargeHolcim waren unverändert.

Einen Kurssprung um 16 Prozent machten die Aktien von Logitech. Der Konzern hat von Juli bis September erneut deutlich zugelegt und den Ausblick erhöht. Dabei kam es laut Händlern auch zu Deckungskäufen. Die Computer-Mäuseherstellerin habe auf allen Ebenen die Erwartungen geschlagen, hiess es. Eine Reihe von Einschätzungen dürften nun angehoben werden, waren sich Experten einig.

Gesucht waren nach Zahlen auch die Aktien der UBS (+2,7%). Die Grossbank hat im dritten Quartal besser als erwartet abgeschnitten. Geholfen haben dabei neben höheren Erträgen auch Einmaleffekte. Die UBS-Aktionäre sollen im November in den Genuss der zweiten Dividendentranche für 2019 kommen. Analysten fanden am Zahlenset denn auch kaum etwas auszusetzen.

Im Sog der UBS zogen auch die Aktien der Konkurrentin CS (+0,5%) an. Die Nummer Zwei wird kommende Woche ihr Ergebnis präsentieren. Julius Bär (+0,2%) gaben die anfänglichen Gewinne praktisch wieder ab. Die Aktien waren allerdings am Vortag nach dem Zwischenbericht stark gestiegen.

Gefragt waren die Aktien des Luxusgüterkonzerns Richemont (+1,5%), während die des Rivalen Swatch (+0,5%) hinterherhinkten. Im September stagnierten die Uhrenexporte gegenüber dem Vormonat. Dass Richemont besser performte, lag gemäss einem Kommentar von Bernstein daran, dass die Nachfrage nach teuren Uhren weiter steigt, während der Markt für günstige Modelle weiter rückläufig ist. Während Richemont auf das Luxussegment fokussiert ist, macht das Günstigsegment bei Swatch einen erheblichen Anteil aus.

Mit steigenden Kursen reagierte auch der Logistikkonzern Kühne+Nagel (+1,5%), dessen Quartalsbericht besser als erwartet ausgefallen war. Neben dem Kostenmanagement stützte auch hier ein positiver Einmaleffekt. Analysten zeigten sich aber auch vom Cashflow angetan, wie es bei Baader Helvea hiess.

Unter Druck standen die Werte aus dem Gesundheitsbereich. Angeführt von Alcon (-2,0%) und Roche (-1,4%) verloren auch Novartis (-1,0%) und Sonova (-0,7%) an Wert. Höhenflieger Lonza waren unverändert.

Im breiten Markt fielen die Aktien von Dottikon (+13%) positiv auf. Dabei waren laut Händlern mehr die guten Aussichten der Spezialchemiefirma dafür verantwortlich als die Pläne der Firme für einen Aktiensplit.

Die Aktien von Zur Rose (-5,8%) litten am Tag vor der Bilanzvorlage unter Abgaben.

pre/mk


© AWP 2020
Im Artikel erwähnte Wertpapiere
%Kurs01.01.
COMPAGNIE FINANCIÈRE RICHEMONT SA -0.29%76.78 verzögerte Kurse.1.24%
LAFARGEHOLCIM LTD -0.21%48.07 verzögerte Kurse.-10.30%
LOGITECH INTERNATIONAL S.A. 0.28%78.36 verzögerte Kurse.70.50%
NOVARTIS AG -0.25%81.06 verzögerte Kurse.-11.58%
SMI 0.03%10501.18 verzögerte Kurse.-1.12%
SONOVA HOLDING AG 1.54%223.7 verzögerte Kurse.-0.54%
SPI 0.15%13040.78 verzögerte Kurse.1.43%
SWITZERLAND SWISS LEADER 0.20%1653.95 verzögerte Kurse.1.07%
THE SWATCH GROUP SA -1.12%229.4 verzögerte Kurse.-14.07%
UBS GROUP AG 0.19%13.16 verzögerte Kurse.7.44%
ZUR ROSE GROUP AG -0.37%269.5 verzögerte Kurse.152.80%
Aktuelle Nachrichten "Märkte"
18:58Aktien Osteuropa Schluss: Gewinne - Nur Moskau gibt nach
DP
18:45BÖRSE WALL STREET : Wall Street im Aufwind - Nasdaq auf Rekordhoch
RE
18:18MÄRKTE EUROPA/Etwas fester - Vifor haussieren mit Übernahmespekulation
DJ
18:16AKTIEN WIEN SCHLUSS : Ruhiger Wochenausklang an US-Fenstertag
DP
18:11Aktien Schweiz Schluss: Kaum Impulse am "Black Friday"
AW
17:59Aktien Europa Schluss: Gewinne - Aufwärtstrend hält
DP
17:53Aktien Schweiz weiterhin lust- und Impulslos
DJ
17:52XETRA-SCHLUSS/Etwas fester - Medios haussieren nach Zukauf
DJ
17:50Aktien Frankfurt Schluss: Dax überwindet die Marke von 13 300 Punkten
DP
16:20Aktien New York: Gewinne nach Feiertag - Nasdaq Composite auf Rekord
AW
Aktuelle Nachrichten "Märkte"