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Aktien Osteuropa Schluss: Tiefroter Wochenauftakt wegen Evergrande-Krise

20.09.2021 | 19:15

PRAG/BUDAPEST/WARSCHAU (dpa-AFX) - Die wichtigsten Börsen in Mittel- und Osteuropa haben am Montag starke Kursverluste hinnehmen müssen. Eine sehr schwache internationale Anlegerstimmung sorgte für einen tiefroten Wochenauftakt. Ein drohender Zusammenbruch des hochverschuldeten chinesischen Immobilienentwicklers Evergrande und die Sorge vor den daraus womöglich entstehenden Konsequenzen drückten international merklich auf die Kurse.

In Prag schloss der tschechische Leitindex PX mit einem Abschlag von 1,51 Prozent bei 1285,49 Punkten. Stark unter Verkaufsdruck standen die Bankenwerte. Die Titel des Schwergewichtes Erste Group büßten 2,7 Prozent ein. Die Aktionäre der Komercni Banka mussten ein Minus in Höhe von 1,7 Prozent verbuchen und Moneta Money verbilligten sich um 0,6 Prozent.

Die Budapester Börse schloss ebenfalls klar im Minus. Der Leitindex Bux gab bis zum Handelsende um 2,66 Prozent auf 50 982,15 Punkte ab. Die auffälligste Kursbewegung unter den Schwergewichten absolvierte die OTP Bank. Die Anteilsscheine der Bank fielen in einer sehr schwachen europäischen Sektorstimmung um 3,2 Prozent. Belastet von rückläufigen Rohölpreisen gaben MOL um 2,4 Prozent nach.

In Warschau verlor der polnische Leitindex Wig-20 deutliche 2,59 Prozent auf 2272,52 Zähler. Der breiter gefasste Wig sank um 2,76 Prozent auf 69 144,42 Zähler. Die vier umsatzstärksten Aktien waren am Montag KGHM mit minus 5,2 Prozent, JSW mit minus 8,6 Prozent, PZU mit minus 3,6 Prozent sowie PKN Orlen mit minus 2,4 Prozent und standen damit allesamt unter Verkaufsdruck.

Auch in Moskau ging der Leitindex mit merklichen Verlusten aus dem Handelstag. So gab der RTS-Index 2,54 Prozent auf 1700,66 Einheiten nach./ste/sto/APA/la/stk


© dpa-AFX 2021
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